Metas Twitter-Konkurrent Threads ist nun offiziell in der EU gestartet
Im letzten Sommer hat Meta seinen Twitter-Konkurrenten Threads gestartet und anfangs konnte der Dienst sehr viel Hype auf sich ziehen. Doch die Begeisterung kühlte schnell ab. Hierzulande lag das auch daran, dass die EU-Richtlinien den Zugang versperrten und Meta auch Hintertüren schloss.
Doch der Start von Threads war vor allem aus europäischer Sicht schwierig, denn anfangs war das Netzwerk nicht mit EU-Datenschutz kompatibel und der Dienst war auch nicht offiziell verfügbar. Viele Nutzer, die von Twitter die Nase voll hatten und dringend nach einer Alternative suchten, fanden aber dennoch Wege, Threads zu nutzen - gaben nach einer Weile aber auf, weil das nach und nach immer schwieriger wurde.
Seit heute Mittag ist Threads aber endlich offiziell in der EU verfügbar, und zwar auf zweifache Weise: Wer sein Instagram-Konto explizit mit Threads verknüpft (das war von Start weg die grundsätzliche Funktionalität von Threads, aber auch das Problem in Sachen Datenschutz), der kann das Netzwerk ohne Einschränkungen nutzen.
Wer das nicht will, kann sich auch ohne Konto anmelden. Dann steht aber nur eine begrenzte Funktionalität zur Verfügung und man kann beispielsweise nichts posten oder auch nicht mit anderen interagieren. Auf Android funktioniert der offizielle Download übrigens noch nicht so wie er soll, eine Installation der APK-Datei sollte allen helfen, die Probleme haben.
Threads hat derzeit nicht nur den EU-Zugang freigegeben, laut Mark Zuckerberg hat man nun auch begonnen, die Fediverse-Integration zu testen: "Wir starten einen Test, bei dem Beiträge von Threads-Konten auf Mastodon und anderen Diensten, die das ActivityPub-Protokoll verwenden, verfügbar sein werden. Wenn wir Threads interoperabel machen, haben die Menschen mehr Wahlmöglichkeiten, wie sie interagieren, und die Inhalte können mehr Menschen erreichen. Ich bin da ziemlich optimistisch."
Siehe auch:
Die Schwäche von Twitter/X ist die Stärke von Threads
Der Grund für den relativ schnellen und in Sachen Features nicht perfekt vorbereiteten Start von Threads im vergangenen Juli war die damalige Schwäche bzw. ein erneuter Aufreger von Elon Musk - einer von vielen, denn seit der Übernahme durch den Tesla-Chef kommt das mittlerw1eile als X bekannt Netzwerk nicht zur Ruhe. Im Sommer suchten Nutzer das Weite, u. a. deshalb, weil kritische Journalisten gesperrt wurden und Twitter begann, für Tweet Deck Geld zu verlangen.Doch der Start von Threads war vor allem aus europäischer Sicht schwierig, denn anfangs war das Netzwerk nicht mit EU-Datenschutz kompatibel und der Dienst war auch nicht offiziell verfügbar. Viele Nutzer, die von Twitter die Nase voll hatten und dringend nach einer Alternative suchten, fanden aber dennoch Wege, Threads zu nutzen - gaben nach einer Weile aber auf, weil das nach und nach immer schwieriger wurde.
Seit heute Mittag ist Threads aber endlich offiziell in der EU verfügbar, und zwar auf zweifache Weise: Wer sein Instagram-Konto explizit mit Threads verknüpft (das war von Start weg die grundsätzliche Funktionalität von Threads, aber auch das Problem in Sachen Datenschutz), der kann das Netzwerk ohne Einschränkungen nutzen.
Wer das nicht will, kann sich auch ohne Konto anmelden. Dann steht aber nur eine begrenzte Funktionalität zur Verfügung und man kann beispielsweise nichts posten oder auch nicht mit anderen interagieren. Auf Android funktioniert der offizielle Download übrigens noch nicht so wie er soll, eine Installation der APK-Datei sollte allen helfen, die Probleme haben.
Threads hat derzeit nicht nur den EU-Zugang freigegeben, laut Mark Zuckerberg hat man nun auch begonnen, die Fediverse-Integration zu testen: "Wir starten einen Test, bei dem Beiträge von Threads-Konten auf Mastodon und anderen Diensten, die das ActivityPub-Protokoll verwenden, verfügbar sein werden. Wenn wir Threads interoperabel machen, haben die Menschen mehr Wahlmöglichkeiten, wie sie interagieren, und die Inhalte können mehr Menschen erreichen. Ich bin da ziemlich optimistisch."
Zusammenfassung
- Meta startete Twitter-Konkurrent Threads letzten Sommer
- EU-Richtlinien blockierten zunächst Zugang zu Threads
- Threads-Launch reagierte auf Musk-bedingte Twitter-Unruhe
- Nutzer suchten nach Twitter-Alternativen, fanden aber Hürden
- Threads nun offiziell in EU mit Instagram-Verknüpfung nutzbar
- Eingeschränkte Funktion ohne Account-Verbindung bei Threads
- Threads testet Fediverse-Integration für mehr Interoperabilität
Siehe auch:
- Threads Start-Termin bestätigt - Warten auf Twitter/X-Klon hat ein Ende
- Threads in Europa: Start wohl schon bald, aber in kastrierter Form
- Drittanbieter-Apps: Instagram arbeitet an Schnittstelle für Threads
- Twitter-Rivale Threads gibt Lebenszeichen, startet neue Webversion
- Mark Zuckerberg: X-Konkurrent Threads hat Potenzial zu 1 Mrd. Nutzern
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