Acht Strikes und du bist raus:
Microsoft bestraft toxische Xbox-Spieler
Toxisches Verhalten gehört in der Xbox-Community zum Alltag, gegen das Microsoft mit aller Härte versucht vorzugehen. Dafür stellen die Redmonder ihr neues "Enforcement Strike System" vor. Bis zu acht Vergehen dürfen sich Spieler erlauben, bis es wirklich ernst wird.
Bis zu acht Strikes dürfen sich Xbox-Spieler in Zukunft erlauben, bevor Microsoft die höchste Stufe der Eskalation auslöst - eine Sperre für 365 Tage. Dabei gibt es unter anderem den neuen Strafenkatalog zu beachten, da nicht jedes Vergehen mit nur einem Strike in der eigenen Akte festgehalten wird.
Microsoft erklärt den neuen Strafenkatalog für Xbox-Trolle
Für Obszönität im Party-Chat und Cheating erhalten Spieler jeweils einen Strike, sexuell unangemessenes Verhalten, Belästigung und Mobbing führen zu jeweils zwei und Hassrede zu drei Strikes. Jeder Strafpunkt wird für sechs Monate gespeichert und vor der Austeilung von einem Xbox-Moderator geprüft. Beschuldigte können zudem Einspruch einlegen.
Beispiele für Fehlverhalten, Strafpunkte und Konsequenzen
Diese können von Spielern nach dem Einloggen auf der passenden Support-Webseite von Microsoft eingesehen werden. Zur Einführung startet jeder Spieler mit einer leeren Akte. Anhaltende Vollstreckungen müssen allerdings weiterhin abgesessen werden.
Ausgesprochene Sperren gelten für alle sozialen Funktionen der Xbox, wie Messaging, Partys und Party-Chat sowie Online-Multiplayer. Sie dienen somit ausschließlich dem Schutz der Online-Community. "Deswegen bleiben auch gesperrte Konten für Einzelspieler-Erlebnisse funktionsfähig und die Spieler verlieren nicht den Zugang zu gekauften Inhalten", sagt Dave McCarthy, Microsofts CVP für Xbox Player Services.
Laut Microsoft sollen im Jahr 2022 weniger als ein Prozent aller Spieler eine vorübergehende Sperre erhalten haben. Nur ein Drittel von ihnen wurde ein zweites Mal gesperrt. "Unsere Daten zeigen uns, dass die Spieler unangemessenes Verhalten in der Regel nach einer Bestrafung einstellen und schnell lernen", so McCarthy.
Siehe auch:
Neuer Strafenkatalog für Xbox-Trolle
Punkte in Flensburg, negative Einträge bei der Schufa und ab sofort auch Strikes in der Xbox-Spielerakte. Microsoft führt ein durchaus komplexes "Enforcement Strike System" ein, das Spieler vergleichsweise transparent über mögliche Sanktionen bei toxischem Verhalten informiert.Bis zu acht Strikes dürfen sich Xbox-Spieler in Zukunft erlauben, bevor Microsoft die höchste Stufe der Eskalation auslöst - eine Sperre für 365 Tage. Dabei gibt es unter anderem den neuen Strafenkatalog zu beachten, da nicht jedes Vergehen mit nur einem Strike in der eigenen Akte festgehalten wird.
Microsoft erklärt den neuen Strafenkatalog für Xbox-Trolle
Für Obszönität im Party-Chat und Cheating erhalten Spieler jeweils einen Strike, sexuell unangemessenes Verhalten, Belästigung und Mobbing führen zu jeweils zwei und Hassrede zu drei Strikes. Jeder Strafpunkt wird für sechs Monate gespeichert und vor der Austeilung von einem Xbox-Moderator geprüft. Beschuldigte können zudem Einspruch einlegen.
Zeitstrafen bereits ab dem ersten Strike
Die Konsequenzen für toxische Spieler beginnen allerdings nicht erst beim Erreichen von acht Strikes, die Strafen werden gestaffelt. Vor der Suspendierung für ein ganzes Jahr werden zwischen einem und bis zu 60 Tagen ausgesprochen, je nach Anzahl der bereits gesammelten Strikes.
Beispiele für Fehlverhalten, Strafpunkte und Konsequenzen
Diese können von Spielern nach dem Einloggen auf der passenden Support-Webseite von Microsoft eingesehen werden. Zur Einführung startet jeder Spieler mit einer leeren Akte. Anhaltende Vollstreckungen müssen allerdings weiterhin abgesessen werden.
Ausgesprochene Sperren gelten für alle sozialen Funktionen der Xbox, wie Messaging, Partys und Party-Chat sowie Online-Multiplayer. Sie dienen somit ausschließlich dem Schutz der Online-Community. "Deswegen bleiben auch gesperrte Konten für Einzelspieler-Erlebnisse funktionsfähig und die Spieler verlieren nicht den Zugang zu gekauften Inhalten", sagt Dave McCarthy, Microsofts CVP für Xbox Player Services.
Laut Microsoft sollen im Jahr 2022 weniger als ein Prozent aller Spieler eine vorübergehende Sperre erhalten haben. Nur ein Drittel von ihnen wurde ein zweites Mal gesperrt. "Unsere Daten zeigen uns, dass die Spieler unangemessenes Verhalten in der Regel nach einer Bestrafung einstellen und schnell lernen", so McCarthy.
Zusammenfassung
- Microsoft führt "Enforcement Strike System" gegen toxisches Verhalten ein
- Bis zu 8 Strikes erlaubt, dann folgt 365-Tage-Sperre
- Verschiedene Vergehen führen zu unterschiedlich vielen Strikes
- Jeder Strafpunkt wird 6 Monate gespeichert und von Moderator geprüft
- Staffelung der Strafen, abhängig von Anzahl der gesammelten Strikes
- Sperren betreffen alle sozialen Funktionen der Xbox
Siehe auch:
- Microsoft Deutschland schmeißt mal eben seinen Xbox PR-Mann raus
- Kurz vor Starfield-Launch: Xbox Game Pass für neue Spieler teurer
- Xbox Series X: Microsoft plant günstige Digital-Edition ohne Laufwerk
- Neue Infos: Mächtige Tastatur-Mapping-Funktion für Xbox Controller
- Discord: Xbox-Spieler erhalten jetzt die "meistgewünschte" Funktion
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