Embargo-Panik: China-Hersteller kaufen massenweise Chip-Equipment
Weil die USA und ihre internationalen Partner den Verkauf von hochmodernen Chip-Fertigungsanlagen nach China immer weiter einschränken, versuchen die dort ansässigen Hersteller unter Hochdruck und in großen Mengen Produktionssysteme für ältere Chipgenerationen einzukaufen.
Offensichtlich möchten die chinesischen Hersteller durch den Zukauf von Equipment sicherstellen, dass sie weiterhin die Produktion aufrechterhalten können, wenn es weitere Sanktionen geben sollte. Es ist schließlich nicht sicher, ob die Einschränkungen nicht bald auch für Anlagen zum Bau von Chips auf Basis älterer Prozesse gelten.
Gleichzeitig versuchen die Chinesen auch, die Entwicklung von Fertigungsanlagen aus eigener Produktion voranzutreiben. Gegen Ende 2023 wird zum Beispiel damit gerechnet, dass erste Lithografie-Systeme für die Produktion von Chips mit 28 Nanometern Strukturbreite von chinesischen Herstellern lieferbar sind. Zum Vergleich: TSMC & Co nutzen aktuell Anlagen für Chips mit nur noch drei Nanometern Strukturbreite und streben bereits eine weitere Reduzierung an.
Man ist also auch für eigentlich schon ältere Fertigungsprozesse mit Strukturbreiten von 20, 16, 14, 12 oder sieben Nanometern noch immer auf Fertigungsanlagen von ausländischen Zulieferern angewiesen, sodass diese jetzt in großen Mengen von chinesischen Chipfertigern angeschafft werden. Die USA hatten zuletzt immer wieder Druck ausgeübt und so dafür gesorgt, dass auch aus Japan und den Niederlanden, wo die großen Anbieter von Halbleiter-Fertigungsanlagen herkommen, keine entsprechenden Systeme für hochmoderne Chips mehr nach China geliefert werden.
Siehe auch:
Hersteller wollen Produktion absichern
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, versuchen viele chinesische Chiphersteller unter dem Eindruck der jüngsten Sanktionen der USA und ihrer Partner, derzeit in großen Mengen Equipment für die Produktion von Chips mit nicht mehr ganz hochmodernen Strukturbreiten anzuschaffen.Offensichtlich möchten die chinesischen Hersteller durch den Zukauf von Equipment sicherstellen, dass sie weiterhin die Produktion aufrechterhalten können, wenn es weitere Sanktionen geben sollte. Es ist schließlich nicht sicher, ob die Einschränkungen nicht bald auch für Anlagen zum Bau von Chips auf Basis älterer Prozesse gelten.
Gleichzeitig versuchen die Chinesen auch, die Entwicklung von Fertigungsanlagen aus eigener Produktion voranzutreiben. Gegen Ende 2023 wird zum Beispiel damit gerechnet, dass erste Lithografie-Systeme für die Produktion von Chips mit 28 Nanometern Strukturbreite von chinesischen Herstellern lieferbar sind. Zum Vergleich: TSMC & Co nutzen aktuell Anlagen für Chips mit nur noch drei Nanometern Strukturbreite und streben bereits eine weitere Reduzierung an.
Man ist also auch für eigentlich schon ältere Fertigungsprozesse mit Strukturbreiten von 20, 16, 14, 12 oder sieben Nanometern noch immer auf Fertigungsanlagen von ausländischen Zulieferern angewiesen, sodass diese jetzt in großen Mengen von chinesischen Chipfertigern angeschafft werden. Die USA hatten zuletzt immer wieder Druck ausgeübt und so dafür gesorgt, dass auch aus Japan und den Niederlanden, wo die großen Anbieter von Halbleiter-Fertigungsanlagen herkommen, keine entsprechenden Systeme für hochmoderne Chips mehr nach China geliefert werden.
Zusammenfassung
- USA beschränken Verkauf von Chip-Fertigungsanlagen an China
- Chinesische Hersteller kaufen ältere Produktionssysteme in großen Mengen
- Kauf dient als Sicherheit für mögliche zukünftige Sanktionen
- China treibt Entwicklung eigener Fertigungsanlagen voran
- Erste chinesische 28-Nanometer-Chipproduktion Ende 2023 erwartet
- Chinesische Hersteller abhängig von ausländischen Fertigungsanlagen
- USA verhindern auch Lieferungen aus Japan und den Niederlanden
Siehe auch:
- China legt ausländischen Chipwerken die Daumenschrauben an
- Chipkrieg gegen China: Europa liefert keine High-End-Technik mehr
- China-Krypto-Chips in Festplatten vieler westlicher Behörden & Militärs
- Chipkrieg geht weiter: China verbietet Speicher von US-Hersteller Micron
- Chipkrieg gegen China: Begrenzt Deutschland Export von Chip-Chemie?
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