Ärger um Datenkrake: Intel-Grafiktreiber sammelt standardmäßig viel
Intel hat mit einer Beta-Version eines Grafiktreibers die Sammlung von Nutzerdaten standardmäßig aktiviert. Unter den aufgezeichneten Telemetriedaten sind allerdings auch Informationen über Webbesuche - das wirft Fragen auf.
Für den Test von Software greifen Unternehmen auf vielfältige Telemetriedaten zurück, natürlich vor allem, um bei der Entwicklung Probleme und Inkompatibilitäten herauszufiltern.
Intel ist nun aber mit seinem neuesten GPU-Treiber über das Ziel hinausgeschossen, was die Auswertung der Software betrifft. Entdeckt und genauer untersucht hat das nun das Online-Magazin TechPowerUp.
Dabei stellte sich heraus, dass wenn man die Installation der Beta-Version des Intel-Grafiktreibers ohne ausreichende Aufmerksamkeit durchführt, automatisch die Teilnahme am Intel Computing Improvement Program (CIP) bestätigt wird.
Hinter CIP steht eine Telemetriefunktion, die eine große Menge an Daten sammelt, einschließlich Informationen über die Websites, die ein Nutzer besucht. "Die Menge an Daten, die Intel von den Nutzern abgreifen will, grenzt ans Erschreckende", schreibt TechPowerUp. Zudem behält sich das Unternehmen vor, Daten mit "Intel-Partnern" zu teilen.
Das Unternehmen erklärt weiter, dass es an vier bestimmten Arten von Daten interessiert ist: Die Kategorien der besuchten Websites, nicht aber die URL selbst; die Art und Weise, wie der Computer verwendet wird, inklusive Systeminformationen vom Computer und anderen Geräte in der direkten Computerumgebung.
Diese Änderung wurde in der Beta-Version 101.4578 von Intels GPU-Software entdeckt. Obwohl es möglich ist, das Telemetrieprogramm zu deaktivieren, ist die Tatsache, dass es standardmäßig aktiviert ist, ein wenig beunruhigend. Die wenigsten Nutzer werden überhaupt wissen, das sie einer so umfassenden Sammlung zustimmen.
Siehe auch:
Aktuell ist es nur die Beta-Version
Intel hat mit einer Beta-Version eines Grafiktreibers die Sammlung von Nutzerdaten standardmäßig aktiviert. Unter den aufgezeichneten Telemetriedaten sind allerdings auch Informationen über Webbesuche - das wirft Fragen auf.Für den Test von Software greifen Unternehmen auf vielfältige Telemetriedaten zurück, natürlich vor allem, um bei der Entwicklung Probleme und Inkompatibilitäten herauszufiltern.
Intel ist nun aber mit seinem neuesten GPU-Treiber über das Ziel hinausgeschossen, was die Auswertung der Software betrifft. Entdeckt und genauer untersucht hat das nun das Online-Magazin TechPowerUp.
Dabei stellte sich heraus, dass wenn man die Installation der Beta-Version des Intel-Grafiktreibers ohne ausreichende Aufmerksamkeit durchführt, automatisch die Teilnahme am Intel Computing Improvement Program (CIP) bestätigt wird.
Hinter CIP steht eine Telemetriefunktion, die eine große Menge an Daten sammelt, einschließlich Informationen über die Websites, die ein Nutzer besucht. "Die Menge an Daten, die Intel von den Nutzern abgreifen will, grenzt ans Erschreckende", schreibt TechPowerUp. Zudem behält sich das Unternehmen vor, Daten mit "Intel-Partnern" zu teilen.
Wenig Informationen über CIP
Zudem gäbe es keine genauen Hinweise bei CIP, worum es eigentlich geht. Auf der Intel-Website gibt es nur oberflächliche Informationen. Intel erklärt unter anderem, dass man "die besten Computererfahrungen" bieten möchte und man zu diesem Zweck Informationen von Nutzern sammeln, verwenden und kombinieren möchte.Das Unternehmen erklärt weiter, dass es an vier bestimmten Arten von Daten interessiert ist: Die Kategorien der besuchten Websites, nicht aber die URL selbst; die Art und Weise, wie der Computer verwendet wird, inklusive Systeminformationen vom Computer und anderen Geräte in der direkten Computerumgebung.
Diese Änderung wurde in der Beta-Version 101.4578 von Intels GPU-Software entdeckt. Obwohl es möglich ist, das Telemetrieprogramm zu deaktivieren, ist die Tatsache, dass es standardmäßig aktiviert ist, ein wenig beunruhigend. Die wenigsten Nutzer werden überhaupt wissen, das sie einer so umfassenden Sammlung zustimmen.
Zusammenfassung
- Intel aktiviert mit Beta-Version Grafiktreiber Sammlung von Nutzerdaten.
- Daten enthalten auch Informationen über Webbesuche.
- Intel Computing Improvement Program (CIP) sammelt große Menge an Daten inkl. Websites.
- Intel behält sich vor, Daten mit Partnern zu teilen.
- CIP standardmäßig aktiviert, aber deaktivierbar.
- Nutzer wissen oft nicht, dass sie einer umfassenden Sammlung zustimmen.
- Intel sammelt Systeminformationen, Art und Weise der Nutzung.
Siehe auch:
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