Manipulierter Server: Landesministerium zahlt 225.000 Euro an Hacker
Unbekannte haben Sachsen mit einem einfachen Trick um 225.000 Euro geprellt. Laut den bisherigen Erkenntnissen haben sich Cyberkriminelle in einen E-Mail-Verlauf zwischen einem Unternehmen und dem Sozialministerium gehackt und eine Überweisung "umleiten" lassen.
Das LKA warnt schon seit Jahren vor solchen Betrügereien. Das geht aus einem Bericht des MDR Sachsens hervor. Zuvor hatte die Freie Presse Chemnitz über den Fall berichtet und erste Einzelheiten aufgedeckt.
Die in Rechnung gestellten 225.000 Euro wurden nicht auf das Konto des Unternehmens, sondern auf ein Konto von Kriminellen überwiesen. Infografik Sicherheit im Netz: Deutsche fürchten sich vor Datenmissbrauch
Die Unbekannten hatten die Rechnungs-E-Mail einer Firma abgefangen und sich dann in den weiteren Verlauf eingeklinkt. Sie teilten dem Ministerium mit, dass sich die Bankdaten geändert hätten und man "um Überweisung auf das neue Konto bittet".
Das wurde dann auch so durchgeführt. Aufgedeckt wurde der Schwindel erst, als es die ersten Zahlungserinnerungen von dem Unternehmen gab. Die Betrüger sind nun auf und davon mit dem Geld. Das hat das Ministerium mittlerweile auch gegenüber der Zeitung bestätigt. Das Landeskriminalamt hat vor solchen Tricks schon im Jahr 2018 gewarnt. Dem LKA zufolge hacken die Kriminellen einen der beteiligten E-Mail-Server und suchen dann gezielt nach Rechnungen, die sie umleiten können.
Siehe auch:
Altbekannter Trick
Das sächsische Sozialministerium hat demnach im März eine zuvor von einem Unternehmen in Niedersachsen gestellte Rechnung für Schutzzäune zur Eindämmung der Schweinepest an der Grenze nach Polen bezahlen wollen. Allerdings sind sie dabei auf einen schon älteren Trick hereingefallen:Die in Rechnung gestellten 225.000 Euro wurden nicht auf das Konto des Unternehmens, sondern auf ein Konto von Kriminellen überwiesen. Infografik Sicherheit im Netz: Deutsche fürchten sich vor Datenmissbrauch
Die Unbekannten hatten die Rechnungs-E-Mail einer Firma abgefangen und sich dann in den weiteren Verlauf eingeklinkt. Sie teilten dem Ministerium mit, dass sich die Bankdaten geändert hätten und man "um Überweisung auf das neue Konto bittet".
Das wurde dann auch so durchgeführt. Aufgedeckt wurde der Schwindel erst, als es die ersten Zahlungserinnerungen von dem Unternehmen gab. Die Betrüger sind nun auf und davon mit dem Geld. Das hat das Ministerium mittlerweile auch gegenüber der Zeitung bestätigt. Das Landeskriminalamt hat vor solchen Tricks schon im Jahr 2018 gewarnt. Dem LKA zufolge hacken die Kriminellen einen der beteiligten E-Mail-Server und suchen dann gezielt nach Rechnungen, die sie umleiten können.
Zusammenfassung
- Hacker prellen Freistaat Sachsen um 225.000 Euro
- LKA warnte schon 2018 vor Betrügereien
- "Umleiten" von Rechnung für Schutzzäune
- Geld wurde auf Konto von Kriminellen überwiesen
- Erste Zahlungserinnerungen von Unternehmen deckten Betrug auf
- Betrüger sind mit Geld auf und davon
Siehe auch:
Thema:
Neueste Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- Internet Security:
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen