Der einst "meistgesuchte Hacker der Welt", Kevin Mitnick, ist gestorben
In den 90er-Jahren war er als "Hackerkönig" weltweit zu Bekanntheit gelangt, jetzt ist Kevin Mitnick im Alter von 59 Jahren verstorben. Als einer der ersten Cyberkriminellen überhaupt wurde er auf der Liste der meistgesuchten Menschen der US-Sicherheitsbehörden geführt.
Mitnick soll mit 12 Jahren erste Experimente mit Hacking gestartet haben, das erste bekannte unbefugte Eindringen in das Computersystem erfolgte dann bei dem Software-Entwickler Digital Equipment Corporation (DEC) mit gerade einmal 16 Jahren. Rund neun Jahre später sollte genau diese Tat ihm 12 Monaten Haft mit anschließender dreijähriger Bewährung einbringen.
Kurz vor Ende seiner Bewährung war Mitnick dann dabei erwischt worden, wie er sich unberechtigten Zugang zu dem Voicemail-Computer von Pacific Bell verschafft hatte. Dem erneuten Haftbefehl entging der Hacker nur durch eine waghalsige Flucht, die über zweieinhalb Jahre andauern sollte. In dieser Zeit werden Mitnick unzählige Hackerangriffe nachgesagt, bei denen er einige der größten Technologie-Unternehmen der USA ins Visier nahm.
Weltweiten Ruhm hatte Mitnick dann spätestens Mitte der 90er-Jahre erlangt, als er als einer der ersten Cyberkriminellen vom FBI auf die Liste der meistgesuchten Personen gesetzt und auf dem berühmten "Most Wanted"-Poster abgebildet wurde. 1995 sollte die spektakuläre Verhaftung seinen Status als "meistgesuchter Hacker der Welt" nur noch weiter festigen.
Die Verurteilung Mitnicks sollte dann erst vier Jahre später im Jahr 1999 erfolgen und zeigen, dass der Hacker in der Zwischenzeit auch in seiner Szene zu großem Ruhm gelangt war. Weltweit hatte sich unter dem Slogan "Free Kevin" eine Bewegung mit lautem Protest gegen die Verhaftung gewendet. In den Jahren nach seiner Entlassung hatte sich Mitnick mit seiner besonderen Expertise und mehreren Büchern einen Ruf als Experte für Computersicherheit verdient.
Siehe auch:
Kevin Mitnick: Der berühmte "Hackerkönig" ist tot
Kevin Mitnick war zeit seines Lebens eine kontroverse Figur, die in unzähligen Büchern und Filmen wie "Takedown" aus dem Jahr 2000 behandelt wurde. Jetzt bestätigt Mitnicks Cybersicherheitsfirma gegenüber der New York Times (via Deutschlandfunk) die Angaben eines Bestattungsinstituts in Las Vegas. Das hatte eine Todesanzeige veröffentlicht, laut der Mitnick am 20. Juli im Alter von 59 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs starb.Mitnick soll mit 12 Jahren erste Experimente mit Hacking gestartet haben, das erste bekannte unbefugte Eindringen in das Computersystem erfolgte dann bei dem Software-Entwickler Digital Equipment Corporation (DEC) mit gerade einmal 16 Jahren. Rund neun Jahre später sollte genau diese Tat ihm 12 Monaten Haft mit anschließender dreijähriger Bewährung einbringen.
Kurz vor Ende seiner Bewährung war Mitnick dann dabei erwischt worden, wie er sich unberechtigten Zugang zu dem Voicemail-Computer von Pacific Bell verschafft hatte. Dem erneuten Haftbefehl entging der Hacker nur durch eine waghalsige Flucht, die über zweieinhalb Jahre andauern sollte. In dieser Zeit werden Mitnick unzählige Hackerangriffe nachgesagt, bei denen er einige der größten Technologie-Unternehmen der USA ins Visier nahm.
Weltweiten Ruhm hatte Mitnick dann spätestens Mitte der 90er-Jahre erlangt, als er als einer der ersten Cyberkriminellen vom FBI auf die Liste der meistgesuchten Personen gesetzt und auf dem berühmten "Most Wanted"-Poster abgebildet wurde. 1995 sollte die spektakuläre Verhaftung seinen Status als "meistgesuchter Hacker der Welt" nur noch weiter festigen.
Die Verurteilung Mitnicks sollte dann erst vier Jahre später im Jahr 1999 erfolgen und zeigen, dass der Hacker in der Zwischenzeit auch in seiner Szene zu großem Ruhm gelangt war. Weltweit hatte sich unter dem Slogan "Free Kevin" eine Bewegung mit lautem Protest gegen die Verhaftung gewendet. In den Jahren nach seiner Entlassung hatte sich Mitnick mit seiner besonderen Expertise und mehreren Büchern einen Ruf als Experte für Computersicherheit verdient.
Zusammenfassung
- Kevin Mitnick (59) ist an Bauchspeicheldrüsenkrebs verstorben.
- Er war einer der ersten Cyberkriminellen
- Stand auf der Liste der meistgesuchten Personen der US-Behörden.
- Mit 12 Jahren startete er seine ersten Experimente.
- 1995 wurde er als "meistgesuchter Hacker der Welt" verhaftet.
- Um seine Verhaftung formierte sich eine Bewegung mit dem Slogan "Free Kevin".
- Jüngst arbeitete er als angesehener Experte für Computersicherheit.
Siehe auch:
- Prozessstart mit Hindernissen: GTA 6-Hacker nicht verhandlungsfähig
- Microsoft rätselt, wie Hacker Azure AD-Signierschlüssel stehlen konnten
- Microsoft: China-Hacker lasen einen Monat lang Mails der US-Regierung
- Manipulierter Server: Landesministerium zahlt 225.000 Euro an Hacker
- Fieser Trick: Hacker nutzen KI, um Malware unauffindbar zu machen
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