Twitter-API kostet bis zu 210.000$ pro Monat - und ist ständig kaputt
Mit der Twitter-Übernahme von Elon Musk hat sich dort praktisch alles geändert. Der neue Besitzer verweist darauf, dass Twitter nicht nur sparen muss, sondern auch neue Einnahmequellen erschließen muss, darunter bei der API. Das ist durchaus legitim, bloß sind Kunden stinksauer.
Das sogenannte Application Programming Interface (API), also die Programmierschnittstelle, ermöglicht den essenziellen Zugang zu den Funktionen eines Dienstes bzw. einer Software. Anders gesagt: Jeder, der mit einem Angebot wie Twitter arbeiten will, benötigt einen mehr oder weniger umfassenden Zugriff auf die API.
Auch im Fall von Twitter greifen diverse Drittanbieter auf die API(s) zu, doch seit einer Weile verlangt der Kurznachrichtendienst Geld dafür, und zwar nicht wenig. Zwar gibt es Zugänge, die für 100 bis 5000 Dollar im Monat zu haben sind, doch größere Anbieter und Unternehmen, für die Twitter ein essenzieller Teil ihres Geschäftsmodells ist, bezahlen monatlich 42.000 Dollar - und das ist ein "Ab"-Preis. Denn das "Large"-Paket im sogenannten "Enterprise Package" kostet 210.000 Dollar, auch hier pro Monat.
Diese großen Anbieter müssen vielfach in den sauren Apfel beißen, doch natürlich kann man die Überlegung anstellen, dass Enterprise-Nutzer das bezahlen können und müssen, weil sie damit mehr Geld verdienen. Das Problem dabei: Das Ganze funktioniert mehr schlecht als recht.
Die Klagen der Entwickler sind keine Einzelfälle, wie Mashable schreibt, viele klagen über ein regelrechtes Chaos beim Social-Media-Dienst - und suchen nach Möglichkeit das Weite bzw. verlangen ihr Geld zurück. Viele Devs reagieren mittlerweile auch mit Sarkasmus: "Twitter hat uns versichert, dass ihre höchste Priorität darin besteht, jene Stabilität wiederherzustellen, an die wir gewöhnt waren, bevor wir anfingen, 42.000 Dollar pro Monat zu zahlen", sagte ein Startup-Gründer gegenüber Mashable - mitsamt eines Tränenlach-Emojis.
Siehe auch:
Auch im Fall von Twitter greifen diverse Drittanbieter auf die API(s) zu, doch seit einer Weile verlangt der Kurznachrichtendienst Geld dafür, und zwar nicht wenig. Zwar gibt es Zugänge, die für 100 bis 5000 Dollar im Monat zu haben sind, doch größere Anbieter und Unternehmen, für die Twitter ein essenzieller Teil ihres Geschäftsmodells ist, bezahlen monatlich 42.000 Dollar - und das ist ein "Ab"-Preis. Denn das "Large"-Paket im sogenannten "Enterprise Package" kostet 210.000 Dollar, auch hier pro Monat.
Diese großen Anbieter müssen vielfach in den sauren Apfel beißen, doch natürlich kann man die Überlegung anstellen, dass Enterprise-Nutzer das bezahlen können und müssen, weil sie damit mehr Geld verdienen. Das Problem dabei: Das Ganze funktioniert mehr schlecht als recht.
API-Zugang funktioniert schlecht
Wie Mashable berichtet, häufen sich nämlich die Klagen, dass die Twitter-API mittlerweile schlecht bis katastrophal funktioniert. Die Klagen reichen von ständigen unangekündigten Änderungen über zahlreiche Bugs bis hin zu nicht existentem Support. "Früher hat alles gut funktioniert, bevor wir angefangen haben, eine halbe Million pro Jahr zu zahlen", so ein Entwickler.Die Klagen der Entwickler sind keine Einzelfälle, wie Mashable schreibt, viele klagen über ein regelrechtes Chaos beim Social-Media-Dienst - und suchen nach Möglichkeit das Weite bzw. verlangen ihr Geld zurück. Viele Devs reagieren mittlerweile auch mit Sarkasmus: "Twitter hat uns versichert, dass ihre höchste Priorität darin besteht, jene Stabilität wiederherzustellen, an die wir gewöhnt waren, bevor wir anfingen, 42.000 Dollar pro Monat zu zahlen", sagte ein Startup-Gründer gegenüber Mashable - mitsamt eines Tränenlach-Emojis.
Zusammenfassung
- Elon Musk übernimmt Twitter: Neue Einnahmequellen, darunter bei API.
- API ermöglicht Zugang zu Funktionen einer Software.
- Twitter verlangt Geld für Zugang, ab 100 bis 5000 Dollar pro Monat.
- Klagen über Funktionen, unangekündigte Änderungen, Bugs, kein Support.
- Entwickler suchen das Weite, verlangen Geld zurück.
- Sarkastische Reaktionen auf Twitter-Versprechen.
Siehe auch:
- Twitter-Traffic stürzt ab, Musk reagiert nervös mit infantilen Tweets
- Twitter gegen Threads: Elon Musk droht Mark Zuckerberg mit Klage
- Twitter verteidigt Maßnahmen, diese seien gegen Bots, Spammer, KIs
- Twitter: Erst wurden Dritt-Apps gekillt, jetzt kostet TweetDeck Geld
- Start von Threads: Twitter implodiert und Meta will die Lücke füllen
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