Twitter verteidigt Maßnahmen, diese seien gegen Bots, Spammer, KIs
Am Wochenende hat der Social-Media-Dienst Twitter Maßnahmen umgesetzt, die das Lesen von Tweets und später auch Nutzung der bei Profis beliebten Anwendung TweetDeck einschränken. Linda Yaccarino, die neue CEO von Twitter, hat die Maßnahmen nun verteidigt.
Fällt Twitter jetzt endgültig auseinander oder versucht das Unternehmen auf aggressive Weise "nur", sich zu sanieren? Das ist die Frage, die sich Nutzer und Experten derzeit stellen. Denn am Wochenende hat der Kurznachrichtendienst Maßnahmen umgesetzt, die einschränken, wie viele Tweets Nutzer zu sehen bekommen - diese Zahl ist für Abonnenten von Twitter Blue natürlich deutlich höher. Außerdem wurde das vor allem bei Power-Usern und Journalisten beliebte TweetDeck hinter die Blue-Bezahlschranke gesteckt.
Linda Yaccarino, die seit Kurzem Chief Executive Officer (CEO) des Dienstes ist, hat diese Maßnahmen verteidigt und schrieb in einem Tweet: "Wenn du eine Mission wie Twitter hast, musst du große Schritte machen, um die Plattform weiter zu stärken. Diese Arbeit ist wichtig und wird fortgesetzt. Hier sind weitere Einblicke in unsere Arbeit, um die Authentizität unserer Nutzerbasis sicherzustellen."
Laut Twitter richten sich diese Maßnahmen gegen Bots und andere "Bad Actors" ("böse Akteure"), mit letzteren dürfte Twitter auch Unternehmen meinen, die das Netzwerk zum Trainieren von KIs einsetzen. So hat jedenfalls Elon Musk am vergangenen Wochenende argumentiert.
Eine vorzeitige Warnung konnte man nicht aussprechen, so Twitter: "Jede Vorankündigung dieser Aktionen hätte es bösen Akteuren ermöglicht, ihr Verhalten zu ändern, um der Entdeckung zu entgehen." Eine Auswirkung auf das Werbegeschäft hätten diese Schritte nicht gehabt, versichert Twitter - das kann man glauben oder auch nicht.
Siehe auch:
Linda Yaccarino, die seit Kurzem Chief Executive Officer (CEO) des Dienstes ist, hat diese Maßnahmen verteidigt und schrieb in einem Tweet: "Wenn du eine Mission wie Twitter hast, musst du große Schritte machen, um die Plattform weiter zu stärken. Diese Arbeit ist wichtig und wird fortgesetzt. Hier sind weitere Einblicke in unsere Arbeit, um die Authentizität unserer Nutzerbasis sicherzustellen."
Twitter: Gegen Bots, Spammer und KIs
Sie verlinkt in ihrer Nachricht einen längeren Beitrag mit dem Titel "Update zu Twitters Ratenlimits", dort argumentiert das Unternehmen, dass nur ein kleiner Teil der Nutzer von den Einschränkungen betroffen war. Das Unternehmen erläutert auch noch einmal, was dazu geführt hat: "Um die Authentizität unserer Nutzerbasis zu gewährleisten, müssen wir extreme Maßnahmen ergreifen, um Spam und Bots von unserer Plattform zu entfernen."Laut Twitter richten sich diese Maßnahmen gegen Bots und andere "Bad Actors" ("böse Akteure"), mit letzteren dürfte Twitter auch Unternehmen meinen, die das Netzwerk zum Trainieren von KIs einsetzen. So hat jedenfalls Elon Musk am vergangenen Wochenende argumentiert.
Eine vorzeitige Warnung konnte man nicht aussprechen, so Twitter: "Jede Vorankündigung dieser Aktionen hätte es bösen Akteuren ermöglicht, ihr Verhalten zu ändern, um der Entdeckung zu entgehen." Eine Auswirkung auf das Werbegeschäft hätten diese Schritte nicht gehabt, versichert Twitter - das kann man glauben oder auch nicht.
Zusammenfassung
- Twitter schränkt Tweets und Nutzung von TweetDeck ein.
- CEO Linda Yaccarino verteidigt die Maßnahmen.
- Frage, ob sich Twitter auf aggressive Weise sanieren will.
- Ziel der Maßnahmen, Spam und Bots von der Plattform zu entfernen.
- Twitter betont, dass keine Vorankündigung möglich war.
- Maßnahmen hatten laut Twitter keine Auswirkungen auf das Werbegeschäft.
Siehe auch:
- Twitter: Erst wurden Dritt-Apps gekillt, jetzt kostet TweetDeck Geld
- Start von Threads: Twitter implodiert und Meta will die Lücke füllen
- Twitterkalypse? Apps kaputt, Features gestört und Google straft ab
- Twitter-Chaos: Limit für angezeigte Beiträge macht Dienst unbenutzbar
- Betrug mit Promi-Konten: Twitter-Hacker muss fünf Jahre in den Knast
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