Twitter gegen Threads: Elon Musk droht Mark Zuckerberg mit Klage
Gestern ist Threads gestartet und der Twitter-Konkurrent von Meta bzw. Instagram hat auch Massen angezogen. Es ist deshalb kein Wunder, dass man bei Twitter nervös wird. Und Elon Musk droht bereits mit Klage. Der Vorwurf: Meta soll Unternehmensgeheimnisse verwendet haben.
Im vergangenen Herbst hat Elon Musk den Kurznachrichtendienst Twitter übernommen und hat wenig später etwa die Hälfte aller Angestellten gefeuert. Diese haben sich neue Jobs gesucht und angesichts des Umstandes, dass es sich bei den meisten Meta-Diensten ebenfalls um soziale Netzwerke handelt, verwundert es nicht, dass diese teilweise im Unternehmen von Mark Zuckerberg neue Arbeit gefunden haben.
Spiro schreibt in einem Brief an Meta-CEO Mark Zuckerberg, dass dessen Unternehmen "systematisch, vorsätzlich und unrechtmäßig Geschäftsgeheimnisse und anderes geistiges Eigentum von Twitter" nutze. Twitter werde seine Rechte "strikt durchsetzen": Meta wird aufgefordert, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um die Nutzung von Geschäftsgeheimnissen oder streng vertraulichen Informationen zu unterbinden.
Der Anwalt weiter: "Twitter behält sich alle Rechte vor, einschließlich, aber nicht beschränkt auf das Recht, ohne weitere Ankündigung sowohl zivilrechtliche Rechtsmittel als auch Unterlassungsansprüche geltend zu machen, um jede weitere Einbehaltung, Offenlegung oder Nutzung seines geistigen Eigentums durch Meta zu verhindern."
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Twitter droht
Doch genau das verwenden Elon Musk bzw. sein persönlicher Anwalt Alex Spiro indirekt als Munition für die Androhung einer Klage. Denn wie Semafor berichtet (via The Verge), ist der Twitter-Chef der Ansicht, dass Meta Angestellte von Twitter bewusst abgeworben hat, um ein Twitter-"Plagiat" zu erschaffen.Spiro schreibt in einem Brief an Meta-CEO Mark Zuckerberg, dass dessen Unternehmen "systematisch, vorsätzlich und unrechtmäßig Geschäftsgeheimnisse und anderes geistiges Eigentum von Twitter" nutze. Twitter werde seine Rechte "strikt durchsetzen": Meta wird aufgefordert, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um die Nutzung von Geschäftsgeheimnissen oder streng vertraulichen Informationen zu unterbinden.
Der Anwalt weiter: "Twitter behält sich alle Rechte vor, einschließlich, aber nicht beschränkt auf das Recht, ohne weitere Ankündigung sowohl zivilrechtliche Rechtsmittel als auch Unterlassungsansprüche geltend zu machen, um jede weitere Einbehaltung, Offenlegung oder Nutzung seines geistigen Eigentums durch Meta zu verhindern."
Meta weist Vorwürfe zurück
Meta-Sprecher wies die Vorwürfe zurück und teilte mit, dass diese jeder Grundlage entbehren: "Keiner aus dem Entwicklerteam von Threads ist ein ehemaliger Twitter-Mitarbeiter - das gibt es einfach nicht." Die Facebook-Mutter ist wohl nicht ganz so besorgt, da Twitter immer wieder Klagen androht und nicht durchzieht. Zuletzt war das gegen Microsoft der Fall, Twitter beschuldigte Microsoft, die API des Dienstes zu missbrauchen - Folgen hatte das aber bisher keine.
Zusammenfassung
- Musk droht Meta mit Klage wegen Unternehmensgeheimnissen.
- Ehemalige Twitter-Mitarbeiter jetzt bei Meta angestellt.
- Musk befürchtet Twitter-Plagiat.
- Facebook-Mutter nicht besorgt.
- Meta-Sprecher weist Vorwürfe zurück.
- Anwalt fordert Unterlassungsansprüche.
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