Japanisches Startup entwickelt und verkauft riesige "Gundam"-Roboter
Mobile Suit Gundam ist ein japanisches Sci-Fi- Anime, das mittlerweile 45 Jahre auf dem Buckel hat. Die Serie und vor allem deren Roboter sind seither ein essenzieller Bestandteil der japanischen Popkultur. Ein Startup will sie nun in die Realität umsetzen und auch verkaufen.
Das kann man auch durchaus wörtlich nehmen, denn das Tokioter Startup Tsubame Industries möchte seinen Roboter auch tatsächlich verkaufen. Der "Archax" (nach dem Dinosaurier Archaeopteryx) genannte Spaß wird drei Millionen Dollar pro Stück kosten, so die Nachrichtenagentur Reuters.
Die finalen Details will Tsubame Ende des Monats auf der Japan Mobility Show enthüllen, allerdings zeigte man Reuters schon jetzt einen ersten Blick auf und in den Roboter. Archax ist rund 4,5 Meter groß und wiegt 3,5 Tonnen. Er kann in zwei Modi betrieben werden: dem aufrechten "Robotermodus" und einen "Fahrzeugmodus". Bei letzterem wird der Abstand zwischen den zwei Achsen vergrößert, sodass das Fahren erleichtert und ermöglicht wird. Und ja, "Achsen" bedeutet, dass Archax nicht wie ein Gundam laufen, sondern sich lediglich aufrichten kann - damit hat er nicht besonders viel mit dem Vorbild gemeinsam, aber solche Mechs sind zugegebenermaßen auch alles andere als einfach umzusetzen.
Ryo Yoshida, den Schöpfer und CEO von Tsubame Industries, stört das freilich nicht: "Japan ist sehr gut in Animation, Spielen, Robotern und Autos, also dachte ich, es wäre toll, wenn ich ein Produkt schaffen könnte, das all diese Elemente in einem einzigen zusammenfasst", erklärt der 25-Jährige. "Ich wollte etwas schaffen, das sagt: 'Das ist Japan'."
Fürs erste planen Yoshida und sein Team fünf Stück an (wohlhabende) Science-Fiction-Fans zu verkaufen, er hofft aber, dass Archax oder ein Nachfolger eines Tages bei der Katastrophenhilfe oder in der Raumfahrtindustrie eingesetzt werden kann.
Siehe auch:
"Roboter" auf Rädern
Es gab schon mehrere Fan-Versuche, Gundam-Roboter zu bauen, allerdings hatten diese - trotz immer wieder durchaus beeindruckender Größe - nichts oder nur wenig mit den Vorbildern aus der Anime-Serie und ihren zahlreichen Nachfolgern zu tun. Nun startet ein japanisches Startup den nächsten Versuch und es ist der wohl bisher professionellste.Das kann man auch durchaus wörtlich nehmen, denn das Tokioter Startup Tsubame Industries möchte seinen Roboter auch tatsächlich verkaufen. Der "Archax" (nach dem Dinosaurier Archaeopteryx) genannte Spaß wird drei Millionen Dollar pro Stück kosten, so die Nachrichtenagentur Reuters.
Tsubame Industries zeigt den "Gundam"-artigen Roboter Archax
Die finalen Details will Tsubame Ende des Monats auf der Japan Mobility Show enthüllen, allerdings zeigte man Reuters schon jetzt einen ersten Blick auf und in den Roboter. Archax ist rund 4,5 Meter groß und wiegt 3,5 Tonnen. Er kann in zwei Modi betrieben werden: dem aufrechten "Robotermodus" und einen "Fahrzeugmodus". Bei letzterem wird der Abstand zwischen den zwei Achsen vergrößert, sodass das Fahren erleichtert und ermöglicht wird. Und ja, "Achsen" bedeutet, dass Archax nicht wie ein Gundam laufen, sondern sich lediglich aufrichten kann - damit hat er nicht besonders viel mit dem Vorbild gemeinsam, aber solche Mechs sind zugegebenermaßen auch alles andere als einfach umzusetzen.
Ryo Yoshida, den Schöpfer und CEO von Tsubame Industries, stört das freilich nicht: "Japan ist sehr gut in Animation, Spielen, Robotern und Autos, also dachte ich, es wäre toll, wenn ich ein Produkt schaffen könnte, das all diese Elemente in einem einzigen zusammenfasst", erklärt der 25-Jährige. "Ich wollte etwas schaffen, das sagt: 'Das ist Japan'."
Fürs erste planen Yoshida und sein Team fünf Stück an (wohlhabende) Science-Fiction-Fans zu verkaufen, er hofft aber, dass Archax oder ein Nachfolger eines Tages bei der Katastrophenhilfe oder in der Raumfahrtindustrie eingesetzt werden kann.
Zusammenfassung
- Japanisches Startup Tsubame Industries plant Bau von realen Gundam-Robotern
- Der Roboter namens "Archax" soll drei Millionen Dollar kosten
- Archax ist 4,5 Meter groß, wiegt 3,5 Tonnen und hat zwei Betriebsmodi
- Im Gegensatz zum Anime-Vorbild kann Archax nicht laufen, sondern nur aufrecht stehen
- CEO Ryo Yoshida sieht in Archax eine Kombination aus japanischer Animation, Robotik und Autos
- Ursprünglich sind fünf Modelle für den Verkauf an Sci-Fi-Fans geplant
- Yoshida hofft auf zukünftigen Einsatz in Katastrophenhilfe oder Raumfahrtindustrie
Siehe auch:
- Überwachungskameras waren gestern - jetzt kommen Lieferroboter!
- Roboter-Schwarm kann gezielt Bereiche eines Raums stummschalten
- Roboter mit Sturmgewehr getestet: Chinas Militär probt den Scifi-Krieg
- Tesla-Bot Optimus als Autohändler: Roboter soll Verkäufe ankurbeln
- Aktivisten "bekämpfen" Robotertaxis in San Francisco mit Pylonen
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