Selbstfahrende Autos bleiben im Nebel stehen, lösen Verkehrschaos aus
San Francisco ist die De-Facto-Hauptstadt der IT-Branche und deshalb verwundert es nicht, dass gerade dort viele Unternehmen ihre selbstfahrenden Autos testen. Doch das hat auch Tücken, die spezifisch sind, allen voran den Nebel, der die Metropole regelmäßig heimsucht.
Wer schon einmal in San Francisco war, der weiß sicherlich, dass der dort auftretende Nebel kein bloßes Klischee ist. Auch wenn das Phänomen wegen des Klimawandels abnimmt, so ist diese Art des Wetters alles andere als eine Seltenheit. Es kann dabei passieren, dass man für eine kurze Zeit regelrecht die eigene Hand nicht sieht, so dicht kann der Nebel sein.
Menschliche Autofahrer in San Francisco sind daran gewöhnt und wissen, wie sie sich zu verhalten haben, im schlimmsten Fall fährt man vorsichtig rechts ran oder ähnliches. Doch für autonom fahrende Autos ist der dichte Nebel ein Problem. Wie der San Francisco Chronicle berichtet, haben diese Woche selbstfahrende Autos ein temporäres Verkehrschaos ausgelöst, da sie wegen dichten Nebels aus Sicherheitsgründen einfach stehenblieben.
Der Chronicle spricht von einem "Konvoy", der auf "sehr dichten Nebel" traf, woraufhin die Software beschloss, "dass sie vorübergehend anhalten sollten", wie Waymo-Sprecher Chris Bonelli mitteilte. Das Problem dabei war, dass die Fahrzeuge für einen solchen Fall nicht gut genug vorbereitet waren und zwei Spuren und damit den gesamten Verkehr blockierten.
Die Autos, die seit vergangenem Herbst vollautonom und ohne menschliche Aufsicht unterwegs sein dürfen, sorgten zuletzt immer wieder für ähnliche Vorfälle. Erst gestern berichteten wir, dass es in der Westküsten-Metropole regelmäßig zu Störungen des öffentlichen Verkehrs kommt, weil sich selbstfahrende Autos in Situationen wiederfinden, auf die sie nicht "kreativ" genug reagieren (können).
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Menschliche Autofahrer in San Francisco sind daran gewöhnt und wissen, wie sie sich zu verhalten haben, im schlimmsten Fall fährt man vorsichtig rechts ran oder ähnliches. Doch für autonom fahrende Autos ist der dichte Nebel ein Problem. Wie der San Francisco Chronicle berichtet, haben diese Woche selbstfahrende Autos ein temporäres Verkehrschaos ausgelöst, da sie wegen dichten Nebels aus Sicherheitsgründen einfach stehenblieben.
Der Chronicle spricht von einem "Konvoy", der auf "sehr dichten Nebel" traf, woraufhin die Software beschloss, "dass sie vorübergehend anhalten sollten", wie Waymo-Sprecher Chris Bonelli mitteilte. Das Problem dabei war, dass die Fahrzeuge für einen solchen Fall nicht gut genug vorbereitet waren und zwei Spuren und damit den gesamten Verkehr blockierten.
Update soll Nebel-Verhalten verbessern
Wer San Francisco kennt, der weiß, dass der Nebel ebenso schnell verschwinden kann wie er gekommen ist und das war auch im vorliegenden Fall so. Denn nach einer Weile lichtete sich der Nebel und die Fahrzeuge konnten den Betrieb fortsetzen. Laut Bonelli plant Waymo jedenfalls Software-Updates, um "unsere Nebel- und Parkleistung zu verbessern, um solche Situationen in der Zukunft anzugehen".Die Autos, die seit vergangenem Herbst vollautonom und ohne menschliche Aufsicht unterwegs sein dürfen, sorgten zuletzt immer wieder für ähnliche Vorfälle. Erst gestern berichteten wir, dass es in der Westküsten-Metropole regelmäßig zu Störungen des öffentlichen Verkehrs kommt, weil sich selbstfahrende Autos in Situationen wiederfinden, auf die sie nicht "kreativ" genug reagieren (können).
Siehe auch:
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- Tesla: Versagen, selbstfahrende Autos zu bauen, ist "kein Betrug"
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Zusammenfassung
- Autos: Probleme mit dem Nebel, Verkehrschaos, Software-Updates geplant.
- Störungen des öffentlichen Verkehrs: Autos reagieren nicht "kreativ" genug.
- Waymo: Software-Updates, um "Nebel- und Parkleistung zu verbessern".
- Menschen: Gewöhnt an das Wetter, vorsichtiges Verhalten im schlimmsten Fall.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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