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Viel Glück gehabt: Unser Sonnensystem hat nahe Supernova überlebt
Je mehr Erkenntnisse die Wissenschaft über die Geschichte unseres Sonnensystems sammelt, umso deutlicher wird, welch großes Glück nötig war, um die Menschheit hervorzubringen. Neue Daten zeigen, dass es hier fast nur Ödnis gegeben hätte.
Anhand der Isotopen-Zusammensetzung im Inneren von Meteoriten, in denen die frühe Materialzusammensetzung des Sonnensystems über Milliarden von Jahren konserviert wurde, zeigt sich, dass es in unserer einstigen galaktischen Nachbarschaft zu Supernovae gekommen ist. Dieser Nachweis bestätigt auch Vermutungen, die sich aus den Modellen zur Entstehung von Sternen ergeben.
Demnach bilden sich die fusionsgetriebenen Gaskugeln in Regionen, in denen sich riesige Filamente aus molekularem Gas befinden. In Regionen, in denen ein oder mehrere dieser Filamente zusammentreffen, die als Knotenpunkte bezeichnet werden, bilden sich massereiche Sterne, die in kosmischen Maßstäben betrachtet nur kurze Zeit leben und am Ende ihres Zyklus in einer Supernova vergehen. Ein solches Ereignis hätte auf ein nahegelegenes junges Sonnensystem, das zu einer recht langen, stabilen Entwicklung tendiert, eigentlich verheerende Auswirkungen.
Letztlich kam in unserem jungen Sonnensystem immer noch genug Material an, um in den Meteoriten bis heute seine Spuren zu hinterlassen. Es war aber hinreichend wenig, um die Entwicklung des Sonnensystems nicht nachhaltig zu stören. "Dieses Szenario könnte mehrere wichtige Auswirkungen auf unser Verständnis der Entstehung, Entwicklung und Eigenschaften von Sternsystemen haben", erklärten die Forscher in der Studie.
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Demnach bilden sich die fusionsgetriebenen Gaskugeln in Regionen, in denen sich riesige Filamente aus molekularem Gas befinden. In Regionen, in denen ein oder mehrere dieser Filamente zusammentreffen, die als Knotenpunkte bezeichnet werden, bilden sich massereiche Sterne, die in kosmischen Maßstäben betrachtet nur kurze Zeit leben und am Ende ihres Zyklus in einer Supernova vergehen. Ein solches Ereignis hätte auf ein nahegelegenes junges Sonnensystem, das zu einer recht langen, stabilen Entwicklung tendiert, eigentlich verheerende Auswirkungen.
Spuren bis heute sichtbar
Warum unser Sonnensystem vor schlimmeren Folgen bewahrt wurde, haben Forscher jetzt in einem Paper erklärt, das in The Astrophysical Journal Letters veröffentlicht wurde. Demnach bestand das Glück wohl darin, dass noch signifikante Überreste der Gaswolken, aus denen sich die Sterne bildeten, übrig geblieben waren. Dieses hat dann die Verbreitung der radioaktiven Isotope aus den Supernovae-Explosionen stark abgebremst.Letztlich kam in unserem jungen Sonnensystem immer noch genug Material an, um in den Meteoriten bis heute seine Spuren zu hinterlassen. Es war aber hinreichend wenig, um die Entwicklung des Sonnensystems nicht nachhaltig zu stören. "Dieses Szenario könnte mehrere wichtige Auswirkungen auf unser Verständnis der Entstehung, Entwicklung und Eigenschaften von Sternsystemen haben", erklärten die Forscher in der Studie.
Zusammenfassung
- Supernovae: Radioaktive Isotope hätten Sonnensystem stören können.
- Glück: Überreste der Gaswolken bremsten Verbreitung ab.
- Meteoriten: Spuren der frühen Materialzusammensetzung erhalten.
- Entwicklung nicht nachhaltig gestört.
- Menschheit nur durch Glück entstanden.
- Wissenschaft sammelt Erkenntnisse über Geschichte des Sonnensystems.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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