Android-Phones nerven mit Hosentaschen-Anrufen die Feuerwehr
Offenbar sorgt ein vor einiger Zeit veröffentlichtes Update des Android-Betriebssystems dafür, dass die ohnehin schon gut ausgelasteten Notruf-Leitstellen überlastet werden. In Berlin ist der Anteil der Fehlalarme aktuell auf einem Höchststand.
"Etwa ein Drittel der Anrufe sind sogenannte 'Hosentaschenanrufe'", sagte Feuerwehrsprecher Thomas Kirstein gegenüber dem Tagesspiegel. Man vermute, dass die stark gestiegene Zahl solcher Anrufe, bei denen sich das Smartphone zufällig in der Tasche aktiviert und eine Nummer anwählt, durch eine Veränderung an Android zustande kommt. Das Update sorgte dafür, dass Nutzer im Notfall leichter einen Notruf auslösen können - in der Praxis kommt es aber eben auch zu häufigeren Zufallsanrufen.
Besonders die gestrigen Wetterprognosen haben die Feuerwehr in diesem Zusammenhang beunruhigt. Denn wenn das Unwetter in Berlin ähnlich stark ausgefallen wäre, wie in einigen anderen Regionen des Landes, hätten die seit etwas mehr als einer Woche immer wieder auftretenden Hosentaschenanrufe zu gravierenden Problemen bei der Erreichbarkeit der Leitstelle führen können. Glücklicherweise musste die Berliner Feuerwehr aber nur zu 36 Unwetter-Einsätzen ausrücken, was fast schon im Grundrauschen der Bundeshauptstadt unterging.
Die gleichen Probleme haben in der letzten Zeit auch Leitstellen aus anderen Regionen zu spüren bekommen. Google hat auch schon reagiert und die Anruf-Auslösung etwas entschärft. Die Feuerwehren bitten daher die Nutzer von Android-Geräten, die jüngst für ihre Smartphones erschienenen Updates zu installieren, um für etwas Entlastung zu sorgen.
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Besonders die gestrigen Wetterprognosen haben die Feuerwehr in diesem Zusammenhang beunruhigt. Denn wenn das Unwetter in Berlin ähnlich stark ausgefallen wäre, wie in einigen anderen Regionen des Landes, hätten die seit etwas mehr als einer Woche immer wieder auftretenden Hosentaschenanrufe zu gravierenden Problemen bei der Erreichbarkeit der Leitstelle führen können. Glücklicherweise musste die Berliner Feuerwehr aber nur zu 36 Unwetter-Einsätzen ausrücken, was fast schon im Grundrauschen der Bundeshauptstadt unterging.
Bitte nochmal updaten
In der Leitstelle stehen 50 Telefonleitungen zur Verfügung. An normalen Tagen schaffen es hier auch die aktuell häufigeren Fehlanrufe, die meist nur wenige Sekunden dauern, nicht annähernd, dass ein echter Notruf nicht durchkommt. Anders kann es allerdings eben bei besonderen Ereignissen aussehen, wenn die Zentrale ohnehin schon auf Anschlag läuft.Die gleichen Probleme haben in der letzten Zeit auch Leitstellen aus anderen Regionen zu spüren bekommen. Google hat auch schon reagiert und die Anruf-Auslösung etwas entschärft. Die Feuerwehren bitten daher die Nutzer von Android-Geräten, die jüngst für ihre Smartphones erschienenen Updates zu installieren, um für etwas Entlastung zu sorgen.
Zusammenfassung
- Android-Update sorgt für mehr Fehlanrufe bei Notruf-Leitstellen
- "Hosentaschenanrufe" nehmen zu, Update erleichtert Notruf-Auslösung
- Unwetter-Einsätze in Berlin im Grundrauschen
- 50 Telefonleitungen in Leitstelle, bei Ereignissen angespannt
- Andere Regionen betroffen, Google reagiert
- Nutzer von Android-Geräten sollen Updates installieren
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