Titanic: Touristisches Tauchboot verschollen, schwierige Suche läuft
Die Titanic ist das mit Abstand berühmteste Wrack der Welt und auch 111 Jahre nach ihrem Untergang hat das Schiff nichts an Faszination verloren. Im Gegenteil: Die Titanic ist ein essenzieller Teil unserer Popkultur. Doch sie könnte nun indirekt fünf weitere Opfer fordern.
Für den Film Titanic unternahm James Cameron mehr als 30 Tauchgänge zum berühmtesten Schiffswrack aller Zeiten und machte dort auch Aufnahmen, die nicht nur für seinen gleichnamigen Kinofilm Verwendung fanden, sondern auch für eine Dokumentation mit dem Titel "Die Geister der Titanic". Der Untergang des Passagierdampfers am 15. April 1912 ist ein moderner Mythos und viele träumen, die Reste des einstmals größten Schiffs der Welt mit eigenen Augen sehen zu können.
Das Tauchboot Titan von OceanGate
Das ist seit einer Weile auch möglich, denn inzwischen gibt es Unternehmen, die Privatpersonen bzw. "Touristen" auf eine Tiefe von 3803 Metern bringen, damit sie die Titanic einmal selbst sehen können. Das ist allerdings nicht gerade günstig, denn ein Tauchgang kostet 250.000 Dollar pro Person.
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Das Mini-U-Boot ist am 18. Juni knapp zwei Stunden nach dem Beginn des Tauchgangs verschwunden, es wird vermutet, dass es Sauerstoffreserven für insgesamt 70 bis 96 Stunden hat. Derzeit läuft eine Rettungsaktion, im Moment muss man allerdings noch von einer Suchaktion sprechen. Dabei kommen mehrere ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge (Remotely Operated Vehicle: ROV) zum Einsatz.
Denn man hat auch den Funkkontakt zur Titan verloren und weiß nicht, wo sich das Boot befindet. Wie der Guardian berichtet, hat die Titan diverse Sicherheitsmaßnahmen, darunter Fallgewichte, die im Notfall abgelassen werden können, um genügend Auftrieb zu erzeugen, um sie an die Oberfläche zu bringen. Dazu kommen Signale, Beleuchtungen, Reflektoren und andere Geräte, die eine Entdeckung erleichtern sollen.
Dennoch ist das Unterfangen alles andere als einfach, auch weil das abzusuchende Gebiet groß ist. Dabei ist das Finden eines der Probleme, eine etwaige Bergung ein anderes: "Wenn es auf den Meeresboden gesunken ist und nicht aus eigener Kraft wieder auftauchen kann, sind die Möglichkeiten sehr begrenzt", erklärt Alistair Greig, Professor für Meerestechnik am University College London. "Das Tauchfahrzeug könnte zwar noch intakt sein, aber wenn es sich jenseits des Kontinentalschelfs befindet, gibt es nur sehr wenige Schiffe, die so tief vordringen können, und schon gar keine Taucher."
Siehe auch:
Das Tauchboot Titan von OceanGate
Das ist seit einer Weile auch möglich, denn inzwischen gibt es Unternehmen, die Privatpersonen bzw. "Touristen" auf eine Tiefe von 3803 Metern bringen, damit sie die Titanic einmal selbst sehen können. Das ist allerdings nicht gerade günstig, denn ein Tauchgang kostet 250.000 Dollar pro Person.
Tauchboot Titan ist verschwunden
Obwohl Tiefseetauchen heutzutage vielfach Routine ist, so ist es dennoch nicht ungefährlich. Denn aktuell ist ein U-Boot des Unternehmens OceanGate Expeditions verschwunden, das fünf Menschen zur Titanic bringen sollte. An Bord des Titan genannten Tauchboots befindet sich u. a. der britische Milliardär Hamish Harding, der bereits zuvor per Blue Origin einen Ausflug ins All bzw. an dessen Rand gemacht hat.
Auf YouTube ansehenDas Mini-U-Boot ist am 18. Juni knapp zwei Stunden nach dem Beginn des Tauchgangs verschwunden, es wird vermutet, dass es Sauerstoffreserven für insgesamt 70 bis 96 Stunden hat. Derzeit läuft eine Rettungsaktion, im Moment muss man allerdings noch von einer Suchaktion sprechen. Dabei kommen mehrere ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge (Remotely Operated Vehicle: ROV) zum Einsatz.
Denn man hat auch den Funkkontakt zur Titan verloren und weiß nicht, wo sich das Boot befindet. Wie der Guardian berichtet, hat die Titan diverse Sicherheitsmaßnahmen, darunter Fallgewichte, die im Notfall abgelassen werden können, um genügend Auftrieb zu erzeugen, um sie an die Oberfläche zu bringen. Dazu kommen Signale, Beleuchtungen, Reflektoren und andere Geräte, die eine Entdeckung erleichtern sollen.
Dennoch ist das Unterfangen alles andere als einfach, auch weil das abzusuchende Gebiet groß ist. Dabei ist das Finden eines der Probleme, eine etwaige Bergung ein anderes: "Wenn es auf den Meeresboden gesunken ist und nicht aus eigener Kraft wieder auftauchen kann, sind die Möglichkeiten sehr begrenzt", erklärt Alistair Greig, Professor für Meerestechnik am University College London. "Das Tauchfahrzeug könnte zwar noch intakt sein, aber wenn es sich jenseits des Kontinentalschelfs befindet, gibt es nur sehr wenige Schiffe, die so tief vordringen können, und schon gar keine Taucher."
Zusammenfassung
- Titanic: Berühmtestes Wrack der Welt, Faszination hält 111 Jahre an.
- James Cameron: 30 Tauchgänge, Aufnahmen für Film & Doku.
- Privatpersonen: Tauchgänge möglich, Kosten 250.000 Dollar.
- U-Boot Titan verschwunden: 5 Menschen an Bord, Rettungsaktion läuft.
- Suche schwierig: Kein Funkkontakt, großes Gebiet, schwere Bergung.
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