Neuer Anblick: Erster vollständiger 3D-Scan der Titanic beeindruckt
Am 10. April 1912 stach die Titanic in See, vier Tage danach sollte sie im Nordatlantik mit einem Eisberg kollidieren. Noch einmal 111 Jahre später fügt ein Team jetzt dieser Tragödie ein neues Kapitel hinzu. Wrack und Umgebung wurde erstmals in einem 3D-Scan festgehalten.
Es ist ein faszinierender Blick in bisher unerreichtem Detailgrad: Ein Team aus Wissenschaftlern hat mit großem Aufwand den ersten vollständigen Scan des Schiffswracks der Titanic erstellt. Wie Associated Press und BBC berichten, hatten sich zwei Unternehmen im letzten Sommer daran gemacht, die berühmte Unglücksstelle im Nordatlantik mit moderner Technik zu kartografieren. Mit zwei ferngesteuerten U-Booten wurden dafür über sechs Wochen Bilder gesammelt.
Der detaillierteste Unterwasser-Scan bisher: Die Titanic in neuem Licht
"Es ist eine absolute eins zu eins digitale Kopie, ein 'Zwilling' der Titanic in jedem Detail", sagte Anthony Geffen, Leiter des Dokumentarfilmherstellers Atlantic Productions. Richard Parkinson, Gründer des beteiligten Tiefseeforschungsunternehmens Magellan, ergänzte stolz, was für einen großen Aufwand das Team für dieses Ergebnis betreiben musste. Der Scan umfasst demnach die Titanic und das umgebende, ca. 5 km große Trümmerfeld und setzt sich aus 715.000 Bildern zusammen. Das sei "10-mal größer als jedes andere 3D-Unterwassermodell, das je erstellt wurde", so Parkinson.
Atlantic Productions/Magellan liefern ...
... unerreichten Detailgrad
Und so war es, nach der Mission auf hoher See, die Nachbearbeitung der Daten, die noch einmal sehr viel Zeit in Anspruch nehmen sollte. Die Forscher verbrachten nach eigenen Angaben 7 Monate damit, die große Menge an Daten zu verarbeiten und zu visualisieren. Welcher Detailgrad dabei erreicht werden kann, macht Geffen mit einem eindrucksvollen Beispiel klar: Selbst die Seriennummern der Schiffspropeller sind auf dem Scan klar zu erkennen.
Siehe auch:
Der detaillierteste Unterwasser-Scan bisher: Die Titanic in neuem Licht
"Es ist eine absolute eins zu eins digitale Kopie, ein 'Zwilling' der Titanic in jedem Detail", sagte Anthony Geffen, Leiter des Dokumentarfilmherstellers Atlantic Productions. Richard Parkinson, Gründer des beteiligten Tiefseeforschungsunternehmens Magellan, ergänzte stolz, was für einen großen Aufwand das Team für dieses Ergebnis betreiben musste. Der Scan umfasst demnach die Titanic und das umgebende, ca. 5 km große Trümmerfeld und setzt sich aus 715.000 Bildern zusammen. Das sei "10-mal größer als jedes andere 3D-Unterwassermodell, das je erstellt wurde", so Parkinson.
Atlantic Productions/Magellan liefern ...
... unerreichten Detailgrad
Und so war es, nach der Mission auf hoher See, die Nachbearbeitung der Daten, die noch einmal sehr viel Zeit in Anspruch nehmen sollte. Die Forscher verbrachten nach eigenen Angaben 7 Monate damit, die große Menge an Daten zu verarbeiten und zu visualisieren. Welcher Detailgrad dabei erreicht werden kann, macht Geffen mit einem eindrucksvollen Beispiel klar: Selbst die Seriennummern der Schiffspropeller sind auf dem Scan klar zu erkennen.
Was ist wirklich passiert?
Auch wenn der Ablauf des Schicksalstages der Titanic nicht zuletzt durch einen der erfolgreichsten Kinofilme aller Zeiten klar scheint, wollen die Wissenschaftler mit ihrem Projekt eine ganz neue Analyse der Tatschen ermöglichen. Der Scan liefert Ingenieuren demnach erstmals genug Daten, um die wahren Mechanismen des Auseinanderbrechens und des Untergangs untersuchen zu können.
Zusammenfassung
- Team erstellt ersten vollständigen 3D-Scan des Titanic-Wracks
- 715.000 Bilder erstellt, 10-mal größer als andere Unterwassermodelle
- Ergebnis: Faszinierender Blick in bisher unerreichtem Detailgrad
- Seriennummern der Schiffspropeller sind auf dem Scan erkennbar
- Ermöglicht neue Analyse und Untersuchung der Mechanismen des Untergangs
Siehe auch:
- Bodyscan und 3D-Druck: IKEA bietet individualisiertes Gamer-Zubehör
- 100 Meter Reichweite: Neuer 3D-Laserscanner erfasst ganze Gebäude
- Apple entwickelt bessere Gesichtserkennung mit 3D-Scanner
- 3D-Scanner-App für Windows 10 Mobile verspätet sich (für immer?)
- Windows 10: Weg frei für Anmeldung per Iris-Scanner & 3D-Kamera
Thema:
Spannende Forschungs-Videos
- Xcanbot Mate X: Der E-Rollstuhl lernt das autonome Fahren
- Erste Action-Cam und mehr: Dreame bringt viele neue Produkte
- Ecovacs Winbot W2S Pro Omni im Test: Fensterputzen wie die Profis
- Narwal Freo 20: Reinigungsroboter mit Wischwalze und Kamera im Test
- DJIs Power-Serie im Test: Powerstations für vielfältige Ansprüche
- Aiper Scuba V3: Reinigungs-Roboter für größere Pools im Test
- HoverAir Aqua: Wasserstart-Drohne für feuchte Umgebungen im Test
- Aiper EcoSurfer S2: Pool-Reiniger mit Solar-Versorgung im Test
- Navimow i210: Neuer Segway-Mähroboter mit LiDAR-Navigation im Test
- Narwal Flow 2 im Test: Saugkraft-Rekord trifft Heißwasser-Wäsche
Beiträge aus unserem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- iPhone 18 Pro: Diese vier Probleme scheinen verbreitet zu sein
- E-Ente: Citroën enthüllt erste Bilder der Neuauflage des legendären 2CV
- Windows Terminal: Microsoft startet großes Update mit vielen Neuheiten
- Internetverträge werden teurer: Telekom und 1&1 erhöhen ihre Preise
- Blamabel: DHL muss bargeldlose Zahloption an der Haustür stoppen
- Windows 10 fällt auf historisches Tief - Nutzerzahlen im September 2026
- Notebooksbilliger: Angebote der Woche stark reduziert
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!




Alle Kommentare zu dieser News anzeigen