Embracer will "Herr der Ringe" bis auf den letzten Tropfen melken
Vor einem Jahr wechselte die Lizenz für Inhalte aus dem Fantasy-Universum zu J.R.R. Tolkiens Der Herr der Ringe den Besitzer und ging an den schwedischen Medienkonzern Embracer Group. Doch dort läuft es dieser Tage nicht besonders und das Unternehmen will reagieren.
Die Embracer Group gilt als aufstrebender, aber auch extrem auf Wachstum getrimmter Medienkonzern. Und so wie es derzeit aussieht, war diese Strategie etwas zu aggressiv. Denn die Geschäfte von Embracer laufen nicht so wie erhofft. Konkret gab das Unternehmen bekannt, dass ein geplanter, zwei Milliarden Dollar schwerer Deal geplatzt ist und das nun die Zahlen belastet.
Der Konzern, der seinen Hauptsitz im schwedischen Karlstad hat, reagierte mit einem ganzen Maßnahmenpaket und dieses sieht Entlassungen und die Schließung von Spielestudios vor. Das "Restrukturierungsprogramm" inkludiert auch den Verkauf. Welche davon betroffen sein werden, ist bisher nicht bekannt. Embracer gehören diverse Unternehmen, darunter THQ Nordic, Saber Interactive, Gearbox, Crystal Dynamics, Eidos-Montreal, Amplifier, Deep Silver und viele weitere mehr.
In einem Brief an die derzeit rund 17.000 Mitarbeiter schreibt CEO Lars Wingefors, dass es noch zu früh für Voraussagen ist, wie viele sich einen neuen Job suchen müssen: "Zu den Maßnahmen gehören unter anderem die Schließung oder Veräußerung einiger Studios und die Beendigung oder Unterbrechung einiger laufender Spielentwicklungsprojekte."
Siehe auch:
Der Konzern, der seinen Hauptsitz im schwedischen Karlstad hat, reagierte mit einem ganzen Maßnahmenpaket und dieses sieht Entlassungen und die Schließung von Spielestudios vor. Das "Restrukturierungsprogramm" inkludiert auch den Verkauf. Welche davon betroffen sein werden, ist bisher nicht bekannt. Embracer gehören diverse Unternehmen, darunter THQ Nordic, Saber Interactive, Gearbox, Crystal Dynamics, Eidos-Montreal, Amplifier, Deep Silver und viele weitere mehr.
In einem Brief an die derzeit rund 17.000 Mitarbeiter schreibt CEO Lars Wingefors, dass es noch zu früh für Voraussagen ist, wie viele sich einen neuen Job suchen müssen: "Zu den Maßnahmen gehören unter anderem die Schließung oder Veräußerung einiger Studios und die Beendigung oder Unterbrechung einiger laufender Spielentwicklungsprojekte."
Herr der Ringe "ausbeuten", wo es nur geht
Bei einer Telefonkonferenz mit Anlegern kündigte Embracer-Manager Matthew Karch weitere Maßnahmen an, allen voran ein bedingungsloses Melken der im Vorjahr gekauften Herr der Ringe-Lizenz (via Eurogamer). "Uns gehört der Herr der Ringe, und wir wissen, dass wir (diese Lizenz) in einer sehr signifikanten Art und Weise ausbeuten und zu einem der größten Spielefranchises der Welt machen müssen", so Karch. "Und das ist offensichtlich etwas, das wir machen werden."
Zusammenfassung
- Embracer Group auf Wachstum getrimmt, Geschäfte laufen aber schlecht
- Entlassungen, Schließung und Verkauf von Spielestudios
- Noch keine Voraussagen, wie viele Mitarbeiter gekündigt werden müssen
- Manager Matthew Karch: Melken der Herr der Ringe-Lizenz
Siehe auch:
- Kein Schatz: Herr der Ringe-Spiel "Gollum" erhält vernichtende Kritik
- New World als Grundlage: Amazon kündigt Herr der Ringe-MMORPG an
- Herr der Ringe: Warner Bros. kündigt gleich mehrere neue Kinofilme an
- Rekord für Herr der Ringe-Serie, Amazon kämpft gegen Review Bombing
- Neue Filme kommen: Herr der Ringe hat nach 46 Jahren neue Besitzer
Thema:
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