Angst um Geheimnisse: Apple verbietet Mitarbeitern ChatGPT-Nutzung
Die Ansage, welche Apple jüngst an seine Mitarbeiter macht, ist klar: während der Arbeit dürfen generative KIs wie ChatGPT nicht mehr genutzt werden. Der Führungsebene bereitet der Gedanke große Sorge, dass vertrauliche Daten kompromittiert werden.
Wie das Wall Street Journal (WSJ) auf Basis eines internen Memos berichtet, das man einsehen konnte, plagen die Führungsebene des Konzerns vor allem große Sorgen um die Daten, die mit Eingaben der eigenen Mitarbeiter in den Pool der generativen KIs geraten könnten. Aktuell scheint man keine Antwort auf die Frage gefunden zu haben, wie man verhindern kann, dass bei der Nutzung auch vertrauliche Inhalte den Konzern unkontrolliert verlassen.
Die Sorgen des Konzerns sind in der aktuellen Lage durchaus nachvollziehbar. Die meisten der aktuellen KI-Modelle setzen darauf, dass die Eingaben der Nutzer für das weitere Training eingesetzt werden können. ChatGPT ermöglicht nach eigenen Angaben zwar mit der Deaktivierung der Chat-Historie, dass die eigenen Daten zum Training herangezogen werden können. Apple geht lieber den Weg, die wertvollen Daten erst gar nicht in die Nähe der KIs zu bringen, als sich auf solche Zusagen zu verlassen. Infografik Künstliche Intelligenz (KI): Die meisten Nutzer mögen ChatGPT
Siehe auch:
Apple verbietet seinen Mitarbeitern KI wie ChatGPT
Es sind spannende Zeiten für Tech-Nutzer, aber auch große Konzerne der Branche. Die Herausforderung: Schritt halten mit der atemberaubenden Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz und ihrer Umsetzung als Produktivitäts-Werkzeuge. In Unternehmen gilt dieser Grundsatz vor allem bei der Implementierung solcher Tools im Arbeitsalltag der Mitarbeiter. In dieser Hinsicht hat Apple jetzt sozusagen die Notbremse gezogen. Bei der Arbeit für den Konzern darf vorerst prinzipiell keine KI wie ChatGPT mehr zum Einsatz kommen.Wie das Wall Street Journal (WSJ) auf Basis eines internen Memos berichtet, das man einsehen konnte, plagen die Führungsebene des Konzerns vor allem große Sorgen um die Daten, die mit Eingaben der eigenen Mitarbeiter in den Pool der generativen KIs geraten könnten. Aktuell scheint man keine Antwort auf die Frage gefunden zu haben, wie man verhindern kann, dass bei der Nutzung auch vertrauliche Inhalte den Konzern unkontrolliert verlassen.
Datenabfluss durch KI-Tools
Apple erwähnt in dem Memo ChatGPT "und andere externe KI-Tools", Mitarbeiter wurden darüber hinaus laut dem WSJ auch explizit darauf hingewiesen, ab sofort auf die Nutzung von Microsofts Copilot auf Github zu verzichten. In dem Bericht findet nur kurz Erwähnung, dass das Unternehmen selbst "ähnliche Technologie entwickelt", wie weit die Bemühungen Apples hier fortgeschritten sind, ist bisher aber nicht bekannt - zuletzt gab es Berichte, dass die KI-Abteilung des Konzerns aktuell eher chaotisch aufgestellt ist.Die Sorgen des Konzerns sind in der aktuellen Lage durchaus nachvollziehbar. Die meisten der aktuellen KI-Modelle setzen darauf, dass die Eingaben der Nutzer für das weitere Training eingesetzt werden können. ChatGPT ermöglicht nach eigenen Angaben zwar mit der Deaktivierung der Chat-Historie, dass die eigenen Daten zum Training herangezogen werden können. Apple geht lieber den Weg, die wertvollen Daten erst gar nicht in die Nähe der KIs zu bringen, als sich auf solche Zusagen zu verlassen. Infografik Künstliche Intelligenz (KI): Die meisten Nutzer mögen ChatGPT
Zusammenfassung
- Apple verbietet Mitarbeitern die Nutzung von generativen KIs wie ChatGPT während der Arbeit.
- Auch Nutzung von Microsofts Copilot auf Github nicht mehr erlaubt.
- Viele KI-Modelle setzen Eingaben der Nutzer für Training ein.
- Angst um Kompromittierung vertraulicher Daten.
- Apple will verhindern, dass kritische Daten unkontrolliert den Konzern verlassen.
- Apple entwickelt selbst ähnliche Technologie.
Siehe auch:
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