Highlight
Hunderte 24-Tonnen-Blöcke:
Größte Schwerkraftbatterie fast fertig
Mit Strom Masse nach oben bewegen, bei Bedarf das kinetische Potenzial zur Rückgewinnung nutzen. Dieses einfache Prinzip wird jetzt beim Bau der ersten Schwerkraftbatterien im großen Maßstab getestet. Hunderte tonnenschwere Blöcke wandern in einem Gebäude auf und ab.
Die Idee der Schwerkraftbatterie ist nicht neu, Pumpspeicherkraftwerke nutzen genau dieses Prinzip, um elektrischen Strom in der potenziellen Energie eines erhöhten Stausees zu speichern. Nicht überall bringt die Natur die Voraussetzungen für solche Kraftwerke mit, ein Start-up will die Idee der Speicherung von Strom in Schwerkraft-Potenzial aber überall auf der Welt umsetzen können. Jetzt hat man in China und Texas mit dem Aufbau der bisher größten Anlagen dieser Art begonnen.
120 Meter hoch: Schwerkraftbatterie in China bald fertig
Wie Cnet in seinem Bericht schreibt, hat das Schweizer Start-up-Unternehmen Energy Vault in Rudong, China und in Snyder, Texas, damit begonnen, die Machbarkeit seiner Schwerkraftspeichertechnologie in zwei großen Anlagen erstmals im Betriebsmaßstab zu testen. Die Anlage in China soll nach ihrer Fertigstellung im Juni ein Energiepotenzial von 100 Megawattstunden mitbringen. Dafür baut man ein 120 Meter hohes und breites Gebäude, in dem hunderte 24 Tonnen schwere Blöcke mit Solar- und Windenergie automatisch auf und ab bewegt werden können.
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120 Meter hoch: Schwerkraftbatterie in China bald fertig
Wie Cnet in seinem Bericht schreibt, hat das Schweizer Start-up-Unternehmen Energy Vault in Rudong, China und in Snyder, Texas, damit begonnen, die Machbarkeit seiner Schwerkraftspeichertechnologie in zwei großen Anlagen erstmals im Betriebsmaßstab zu testen. Die Anlage in China soll nach ihrer Fertigstellung im Juni ein Energiepotenzial von 100 Megawattstunden mitbringen. Dafür baut man ein 120 Meter hohes und breites Gebäude, in dem hunderte 24 Tonnen schwere Blöcke mit Solar- und Windenergie automatisch auf und ab bewegt werden können.
Große Ambitionen
Dabei hat China mit dem Unternehmen schon im letzten Jahr weitere ambitionierte Projekte beschlossen, mit denen insgesamt 2 Gigawattstunden Schwerkraftspeicher in dem Land entstehen sollen. Das Gebäude in Texas ist etwas höher, aber deutlich schmaler und kommt auf 36 MWh. Wie Cnet analysiert, muss sich mit den kommenden Projekten jetzt zeigen, ob die Idee der Schwerkraftspeicherung, auf die das Unternehmen setzt, wirtschaftlich und effizient genug ist, um in großem Maßstab zu funktionieren.
Zusammenfassung
- Strom in Schwerkraft speichern: Start-up will Idee überall umsetzen
- Tests mit größten Anlagen im Betriebsmaßstab: China und Texas
- China: 120 m breites Gebäude mit 100 MWh, 24 Tonnen schwere Blöcke
- 2 Gigawattstunden Schwerkraftspeicher in China geplant
- Wirtschaftlichkeit und Effizienz muss sich jetzt beweisen
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