Russland bezahlt Iran-Drohnen mit Überwachungs- und Hacking-Technik
Im Gegenzug für die Lieferung von Drohnen an das russische Militär bekommt der Iran Hilfe bei der Cyberkriegsführung. Russland stattet das Regime in Teheran unter anderem mit fortschrittlicher digitaler Überwachungs-Technologie aus.
Sowohl Russland als auch der Iran verfügen über ausgefeilte Cyberkapazitäten und arbeiten bereits seit einiger Zeit zusammen. Die Kooperation beschränkte sich bisher allerdings vor allem auf defensive Fähigkeiten. Moskau hat sich in der Vergangenheit dagegen gesträubt, digitale Offensivfähigkeiten mit dem Iran zu teilen - aus Angst, dass diese später im Darknet verkauft werden könnten, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf Beamte aus dem Sicherheits-Bereich.
Inzwischen ist Russland aber bereit, weitergehende Technologien bereitzustellen, um damit die Lieferung von Rüstungsgütern zu bezahlen. Bekannt sind vor allem die sogenannten Kamikaze-Drohnen, die in größerem Umfang gegen die Ukraine zum Einsatz gebracht wurden. Aber auch Kurzstrecken-Raketen und Panzermunition werden aus dem Iran an Russland geliefert.
Die russischen Behörden seien zu dem Schluss gekommen, dass die Vorteile eines Ausbaus der militärischen Beziehungen zum Iran die Nachteile überwiegen. Im Zuge dessen wurde unter anderem Software geliefert, mit der Telefone und Computer von Dissidenten infiltriert werden können. Allerdings beschränkt sich das Interesse der Iraner nicht darauf: Es hieß, auch Kampfhubschrauber würden hoch im Kurs stehen.
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Inzwischen ist Russland aber bereit, weitergehende Technologien bereitzustellen, um damit die Lieferung von Rüstungsgütern zu bezahlen. Bekannt sind vor allem die sogenannten Kamikaze-Drohnen, die in größerem Umfang gegen die Ukraine zum Einsatz gebracht wurden. Aber auch Kurzstrecken-Raketen und Panzermunition werden aus dem Iran an Russland geliefert.
Lieferungen in voller Breite
Die von Russland bereitgestellte Technik besteht dabei nicht nur aus Hacking-Technologien. Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine hat man dem Iran so unter anderem Kommunikationsüberwachungsgeräte, Abhörgeräte, fortschrittliche Fototechnik und Lügendetektoren geliefert, so Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind.Die russischen Behörden seien zu dem Schluss gekommen, dass die Vorteile eines Ausbaus der militärischen Beziehungen zum Iran die Nachteile überwiegen. Im Zuge dessen wurde unter anderem Software geliefert, mit der Telefone und Computer von Dissidenten infiltriert werden können. Allerdings beschränkt sich das Interesse der Iraner nicht darauf: Es hieß, auch Kampfhubschrauber würden hoch im Kurs stehen.
Zusammenfassung
- Iran liefert Drohnen an Russland und erhält Hilfe bei Cyberkriegsführung.
- Kooperation beschränkte sich bisher auf defensive Fähigkeiten.
- Russland stattet Iran für Lieferungen mit fortschrittlicher Technologie aus.
- Software zum Infiltrieren von Dissidenten.
- Iran interessiert sich für Kampfhubschrauber.
- Russland ist bereit, weitergehende Technologien zu liefern.
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