Iran auf dem Weg zur Weltraumnation, nächste Rakete im Weltraum
Iran meldet den erfolgreichen Start seiner bisher schwersten Nutzlast ins All. Mit dem Satellitenträger Simorgh wurde u. a. ein Kommunikationssatellit in die Erdumlaufbahn gebracht. Der Westen sieht das Programm kritisch und befürchtet militärische Anwendungen.
Die Gesamtmasse der Nutzlast betrug laut iranischen Medien rund 300 Kilogramm. Damit übertrifft der Start die bisherigen Missionen des iranischen Raumfahrtprogramms deutlich. Zu den beförderten Objekten gehören der Kommunikationssatellit Fakhr-1 sowie der Weltraumschlepper Saman-1.
Der Start erfolgte mit der in Iran entwickelten Trägerrakete Simorgh. Diese hatte in der Vergangenheit mehrere Fehlschläge zu verzeichnen, konnte nun aber offenbar mit einem erfolgreichen Start punkten. Laut iranischen Angaben erreichten die Nutzlasten eine elliptische Umlaufbahn mit einem erdnächsten Punkt von 300 Kilometern und einem erdfernsten Punkt von 410 Kilometern.
Der Zeitpunkt des Starts inmitten anhaltender Spannungen im Nahen Osten ist sicherlich auffällig. Ob dies ein gezieltes Signal oder nur Zufall ist, ist aber unklar. Fest steht aber, dass der Iran trotz internationaler Sanktionen seine Raumfahrtambitionen kontinuierlich vorantreibt.
Siehe auch:
Iran drängt ins All
Der Iran hat nach eigenen Angaben seine bisher schwerste Nutzlast erfolgreich in den Weltraum befördert. Mit dem Satellitenträger Simorgh wurden am Freitag von der Imam-Khomeini-Raumfahrtbasis in der Provinz Semnan aus gleich mehrere Objekte in eine Erdumlaufbahn gebracht.Die Gesamtmasse der Nutzlast betrug laut iranischen Medien rund 300 Kilogramm. Damit übertrifft der Start die bisherigen Missionen des iranischen Raumfahrtprogramms deutlich. Zu den beförderten Objekten gehören der Kommunikationssatellit Fakhr-1 sowie der Weltraumschlepper Saman-1.
Der Weltraumschlepper
Wie ABC News berichtet, hat der Iran einen erfolgreichen Weltraumstart durchgeführt. Besonders der Weltraumschlepper Saman-1 gilt als technologischer Meilenstein. Er soll künftig in der Lage sein, Satelliten in höhere Umlaufbahnen zu befördern. Das System wurde bereits 2017 der Öffentlichkeit vorgestellt und 2022 erstmals getestet.Der Start erfolgte mit der in Iran entwickelten Trägerrakete Simorgh. Diese hatte in der Vergangenheit mehrere Fehlschläge zu verzeichnen, konnte nun aber offenbar mit einem erfolgreichen Start punkten. Laut iranischen Angaben erreichten die Nutzlasten eine elliptische Umlaufbahn mit einem erdnächsten Punkt von 300 Kilometern und einem erdfernsten Punkt von 410 Kilometern.
Westliche Bedenken
Während Iran die zivile Ausrichtung seines Raumfahrtprogramms betont, sehen westliche Regierungen die Entwicklung mit Sorge. Sie befürchten, dass die Technologien auch für militärische Zwecke wie ballistische Raketen genutzt werden könnten. Der Iran weist solche Vorwürfe erwartungsgemäß zurück und verweist auf die friedlichen Ziele seiner Weltraummissionen.Der Zeitpunkt des Starts inmitten anhaltender Spannungen im Nahen Osten ist sicherlich auffällig. Ob dies ein gezieltes Signal oder nur Zufall ist, ist aber unklar. Fest steht aber, dass der Iran trotz internationaler Sanktionen seine Raumfahrtambitionen kontinuierlich vorantreibt.
Zusammenfassung
- Iran startet erfolgreich schwerste Nutzlast von 300 kg ins All
- Satellitenträger Simorgh bringt mehrere Objekte in Erdumlaufbahn
- Kommunikationssatellit Fakhr-1 und Weltraumschlepper Saman-1 gestartet
- Umlaufbahn zwischen 300 und 410 Kilometern Höhe erreicht
- Westen sieht iranisches Raumfahrtprogramm kritisch wegen Militärpotenzial
- Iran betont zivile Ausrichtung und weist militärische Vorwürfe zurück
- Start trotz internationaler Sanktionen zeigt Irans Raumfahrtambitionen
Siehe auch:
- Iranischer Angriff auf Trump und sein Team dauert wohl bis heute an
- Iranische Hacker attackieren zunehmend über WhatsApp
- Microsoft-Bericht: Iranischer Hackerangriff auf Trump-Team enthüllt
- Stuxnet: Wie die Malware in die iranischen Atomanlagen gelangte
- Russland bezahlt Iran-Drohnen mit Überwachungs- und Hacking-Technik
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