Meta-Recruiterin verrät: Habe 190.000$ pro Jahr fürs Nichtstun erhalten
Facebook-Mutter Meta hat, wie viele andere Technik-Konzerne, in den vergangenen Wochen und Monaten Massenentlassungen durchgeführt. Seit vergangenem Herbst mussten mehr als 20.000 Menschen gehen. In einigen Fällen kann man den Kürzungen aber nur schwer widersprechen.
Im November des Vorjahres kündigte Meta an, dass man 11.000 Stellen streichen muss, vergangene Woche wurden unter dem von Mark Zuckerberg ausgegebenen Motto "Jahr der Effizienz" weitere 10.000 Mitarbeiter entlassen. Dabei wird es sicherlich auch viele Härtefälle und Ungerechtigkeiten geben, in einigen Fällen wird man aber nicht leugnen können, dass es tatsächliches Einsparungspotenzial gegeben hat und gibt.
Das legt auch die TikTok-Beichte einer ehemaligen Meta-Recruiterin namens Maddie nahe: Denn die unter dem Spitznamen @maddie_macho auftretende Frau beschreibt, wie sie die Muttergesellschaft von Facebook, WhatsApp und Instagram während einer sechs Monate langen Zeit im Jahr 2021 erlebt hat (via The Independent).
Stattdessen hat sie während ihrer Zeit bei Meta lediglich "gelernt" und das "wohl beste Onboarding" absolviert, das sie je erlebt hat. "Aber das meiste, was wir gemacht haben, und das ist der verrückte Teil, war, dass wir so viele Teamsitzungen hatten." Der Sinn dieser Meetings war nicht klar, so Maddie: "Warum treffen wir uns? Wir stellen niemanden ein. Nur um zu hören, dass alle anderen niemanden einstellen. Und außerdem war ich in einem Team, in dem alle neu waren, also hat keiner von uns jemanden eingestellt."
In einem späteren Video erklärt sie dann auch, warum sie seinerzeit selbst gehen musste, nämlich wegen des Umstands, dass sie auf TikTok über ihren Job berichtet hat. Meta hielt nämlich rund 20 ihrer Videos für "unangemessen". Einen Tag bevor sie gefeuert wurde, kündigte sie aber selbst, so Maddie.
Siehe auch:
Das legt auch die TikTok-Beichte einer ehemaligen Meta-Recruiterin namens Maddie nahe: Denn die unter dem Spitznamen @maddie_macho auftretende Frau beschreibt, wie sie die Muttergesellschaft von Facebook, WhatsApp und Instagram während einer sechs Monate langen Zeit im Jahr 2021 erlebt hat (via The Independent).
@maddie_macho Replying to @laurendaniellehtx those were the days man. *sigh* #meta #layoffs #google #workingintech #metalayoffs ♬ original sound - Maddie | The Career Finesser
Endlose Meetings, keine Aufgaben
In ihrem Video berichtet Maddie, dass sie im Wesentlichen "190.000 Dollar fürs Nichtstun" bekommen habe. Das liegt daran, dass von ihr schlichtweg nicht erwartet wurde, im ersten Jahr der Betriebszugehörigkeit auch tatsächlich jemanden anzustellen. "Man erwartete von uns, dass wir in den ersten sechs Monaten oder sogar im ersten Jahr niemanden einstellen würden", berichtet sie. "Das hat mich wirklich umgehauen. Ich dachte: 'Perfekt, ich werde das einfach ein Jahr lang durchziehen, offensichtlich habe ich das nicht geschafft'."Stattdessen hat sie während ihrer Zeit bei Meta lediglich "gelernt" und das "wohl beste Onboarding" absolviert, das sie je erlebt hat. "Aber das meiste, was wir gemacht haben, und das ist der verrückte Teil, war, dass wir so viele Teamsitzungen hatten." Der Sinn dieser Meetings war nicht klar, so Maddie: "Warum treffen wir uns? Wir stellen niemanden ein. Nur um zu hören, dass alle anderen niemanden einstellen. Und außerdem war ich in einem Team, in dem alle neu waren, also hat keiner von uns jemanden eingestellt."
In einem späteren Video erklärt sie dann auch, warum sie seinerzeit selbst gehen musste, nämlich wegen des Umstands, dass sie auf TikTok über ihren Job berichtet hat. Meta hielt nämlich rund 20 ihrer Videos für "unangemessen". Einen Tag bevor sie gefeuert wurde, kündigte sie aber selbst, so Maddie.
Zusammenfassung
- Meta entlässt seit Herbst 20.000 Mitarbeiter.
- TikTok-Beichte einer Recruiterin: Nichtstun, Teamsitzungen ohne Sinn.
- Maddie bekam 190.000 Dollar für Nichtstun und bestes Onboarding.
- Maddie musste gehen, da Meta 20 ihrer TikTok-Videos als "unangemessen" einstufte.
- Maddie kündigte selbst einen Tag vor ihrer Entlassung.
Siehe auch:
- "Jahr der Effizienz": Weitere Massenentlassungen bei Meta angekündigt
- P92: Meta zieht einen dezentralen Twitter-Konkurrenten in Betracht
- Entlassungen bei Meta: Facebook & Co streichen bald noch mehr Jobs
- FTC: Kartellwächter erlauben Meta Übernahme der VR-Firma Within
- Meta Verified: Abo mit blauen Haken auch bei Facebook & Instagram
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