'Jahr der Effizienz' trifft Entwickler:
Meta wirft nochmal 4000 Leute raus
Bei Meta, dem Mutterkonzern von Facebook, WhatsApp und Instagram, geht das von Mark Zuckerberg ausgerufene "Jahr der Effizienz" weiter - es gibt also weiter Kahlschlag unter den Mitarbeitern. In diesem Fall sind die Entwickler und Ingenieure an der Reihe.
Wie Meta gestern Abend mitteilte, müssen weitere 4000 Mitarbeiter ihren Hut nehmen. Der Konzern lässt damit eine weitere Welle von Entlassungen anrollen, wobei man sich nicht mehr nur auf administrative Jobs beschränkt. Stattdessen sind jetzt die "technischen Teams" des Unternehmens an der Reihe, was unter den Mitarbeitern für reichlich schlechte Stimmung sorgen soll.
Insgesamt hat Meta in diesem Jahr damit bereits 15.000 Mitarbeiter gestrichen, was rund 20 Prozent der Belegschaft entspricht. Der Konzern reiht sich damit in eine lange Riege von Technologiekonzernen ein, die allesamt zahllosen Mitarbeitern den Laufpass gegeben haben. Konzernchef Zuckerberg begründete die Einschnitte damit, dass man sich in Zeiten der Coronapandemie mit der Zahl der Neueinstellungen übernommen hatte.
Um nun die "Effizienz" zu steigern, streicht man bei Facebook, WhatsApp und Instagram derzeit vor allem Projekte mit "geringer Priorität" und versucht, die Management-Struktur flacher zu gestalten. An der Börse kommen die Entlassungen natürlich gut an. Der Aktienwert des Konzerns legte seit Jahresbeginn um rund 80 Prozent zu, womit man den Durchschnitt der Technologiefirmen an der New Yorker Börse weit hinter sich ließ.
Die Entlassungen erfolgen kurz vor der am 26. April erwarteten Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen von Meta für das erste Quartal des Jahres 2023. Der Konzern dürfte dann ein leichtes Wachstum bei den Einnahmen aus seiner Haupteinkommensquelle Werbung vermelden. Gleichzeitig wächst der regulatorische Druck auf den Hauptkonkurrenten TikTok, was Meta und seinen Diensten ebenfalls zugutekommt.
Siehe auch:
Moral und Vertrauen der Mitarbeiter vom Management zerstört
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, gab es bei einem internen Forum, das vor einem größer angelegten Mitarbeitertreffen stattfand, reichlich Frustration zu hören. Die Unternehmensführung habe Moral und Vertrauen von vielen hart arbeitenden Mitarbeitern zerstört, sodass man sich nun die Frage stelle, warum man überhaupt weiter für Meta arbeiten solle, hieß es da unter anderem.Insgesamt hat Meta in diesem Jahr damit bereits 15.000 Mitarbeiter gestrichen, was rund 20 Prozent der Belegschaft entspricht. Der Konzern reiht sich damit in eine lange Riege von Technologiekonzernen ein, die allesamt zahllosen Mitarbeitern den Laufpass gegeben haben. Konzernchef Zuckerberg begründete die Einschnitte damit, dass man sich in Zeiten der Coronapandemie mit der Zahl der Neueinstellungen übernommen hatte.
Um nun die "Effizienz" zu steigern, streicht man bei Facebook, WhatsApp und Instagram derzeit vor allem Projekte mit "geringer Priorität" und versucht, die Management-Struktur flacher zu gestalten. An der Börse kommen die Entlassungen natürlich gut an. Der Aktienwert des Konzerns legte seit Jahresbeginn um rund 80 Prozent zu, womit man den Durchschnitt der Technologiefirmen an der New Yorker Börse weit hinter sich ließ.
Die Entlassungen erfolgen kurz vor der am 26. April erwarteten Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen von Meta für das erste Quartal des Jahres 2023. Der Konzern dürfte dann ein leichtes Wachstum bei den Einnahmen aus seiner Haupteinkommensquelle Werbung vermelden. Gleichzeitig wächst der regulatorische Druck auf den Hauptkonkurrenten TikTok, was Meta und seinen Diensten ebenfalls zugutekommt.
Zusammenfassung
- Meta streicht weitere 4000 Mitarbeiter, v.a. technische Teams.
- Entlassungen verursachen Unmut unter Mitarbeitern.
- 15.000 Mitarbeiter gestrichen, entspricht 20% der Belegschaft.
- Entlassungen sollen Effizienz steigern, Management flacher gestalten.
- Aktienwert des Konzerns legt seit Jahresbeginn um 80% zu.
- Meta erwartet leichtes Wachstum bei Einnahmen aus Werbung.
- Regulatorischer Druck auf TikTok begünstigt Meta.
Siehe auch:
- Meta-Recruiterin verrät: Habe 190.000$ pro Jahr fürs Nichtstun erhalten
- "Jahr der Effizienz": Weitere Massenentlassungen bei Meta angekündigt
- P92: Meta zieht einen dezentralen Twitter-Konkurrenten in Betracht
- Entlassungen bei Meta: Facebook & Co streichen bald noch mehr Jobs
- FTC: Kartellwächter erlauben Meta Übernahme der VR-Firma Within
Thema:
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