Von wegen Space Zoom: Samsung soll Bilder vom Mond nur faken
Samsung will mit seiner Space Zoom-Funktion spektakuläre Aufnahmen vom Mond ermöglichen. Seit dem Galaxy S20 Ultra ist das Kamera-Feature in vielen Top-Modellen verbaut. Doch es gibt Anschuldigungen, dass die Bilder eigentlich nur durch eine KI erzeugt werden.
Samsung Space Zoom zeigt Details, die die Kamera gar nicht einfangen konnte
Aktuell wird die Diskussion um die Echtheit der Bilder durch einen simplen Test angeheizt, der in jüngster Vergangenheit auf Reddit veröffentlicht wurde. Ein User hatte zunächst ein hochauflösendes Bild des Mondes heruntergeladen und dann deutlich verkleinert. Um die Details weiter zu reduzieren, wurde noch ein Weichzeichner angewendet. "Ich schaltete das Bild auf meinem Monitor auf Vollbild (170x170 Pixel, unscharf), ging an das andere Ende des Raums und schaltete alle Lichter aus. Ich zoomte auf den Monitor und voilà", so der Nutzer. Das Ergebnis: eine Aufnahme, die Texturen und Details darstellt, die sich der Kamera des Smartphones so nie gezeigt hatten (Vergleich Bild oben).
Die großzügige Anwendung von künstlicher Intelligenz hat in den letzten Jahren zu einer dramatischen Steigerung der Qualität von Smartphone-Bildern geführt. Die aktuelle Kontroverse um Samsung stellt wohl vor allem zwei Fragen in den Raum: Wie weit dürfen solche Systeme gehen, und inwieweit müssen die Unternehmen hier im Vorfeld deutlich auf KI-generierte Inhalte hinweisen? Samsung hat sich bisher nicht zu den Anschuldigungen geäußert.
Siehe auch:
Eine Kontroverse zwischen falschem Marketing und falschen Versprechen
Den Mond zu fotografieren ist keine leichte Aufgabe, Samsung verspricht mit seinen Smartphone-Kameras seit einigen Generationen eine einfache Lösung: die 100x-Space-Zoom-Funktion. Schon bei der Vorstellung hatte das Unternehmen betont, dass man künstliche Intelligenz nutzt, um Details zu verbessern und Bildartefakte zu reduzieren. Nachdem SamMobile schon 2021 erste Anschuldigungen erhoben hatte, das man hier heimlich trickst, kocht die Kontroverse um die Funktion jetzt wieder neu hoch. Tests soll zeigen, dass Samsung bei den extremen Zoom-Fotos mit seiner KI großzügig Bildinhalte ergänzt, die vom Sensor so nie eingefangen wurden.
Samsung Space Zoom zeigt Details, die die Kamera gar nicht einfangen konnte
Aktuell wird die Diskussion um die Echtheit der Bilder durch einen simplen Test angeheizt, der in jüngster Vergangenheit auf Reddit veröffentlicht wurde. Ein User hatte zunächst ein hochauflösendes Bild des Mondes heruntergeladen und dann deutlich verkleinert. Um die Details weiter zu reduzieren, wurde noch ein Weichzeichner angewendet. "Ich schaltete das Bild auf meinem Monitor auf Vollbild (170x170 Pixel, unscharf), ging an das andere Ende des Raums und schaltete alle Lichter aus. Ich zoomte auf den Monitor und voilà", so der Nutzer. Das Ergebnis: eine Aufnahme, die Texturen und Details darstellt, die sich der Kamera des Smartphones so nie gezeigt hatten (Vergleich Bild oben).
Die großzügige Anwendung von künstlicher Intelligenz hat in den letzten Jahren zu einer dramatischen Steigerung der Qualität von Smartphone-Bildern geführt. Die aktuelle Kontroverse um Samsung stellt wohl vor allem zwei Fragen in den Raum: Wie weit dürfen solche Systeme gehen, und inwieweit müssen die Unternehmen hier im Vorfeld deutlich auf KI-generierte Inhalte hinweisen? Samsung hat sich bisher nicht zu den Anschuldigungen geäußert.
Zusammenfassung
- Samsungs Space Zoom-Funktion verspricht spektakuläre Mondaufnahmen.
- KI soll Details verbessern, Bildartefakte reduzieren.
- Anschuldigungen, dass Samsung bei Zoom-Fotos tricksen.
- Tests sollen KI-Ergänzungen an Bildinhalten zeigen.
- KI hat Qualität von Smartphone-Bildern gesteigert.
- Wie weit darf KI gehen, müssen Unternehmen auf KI-Inhalte hinweisen?
- Samsung schweigt bisher zu den Anschuldigungen.
Siehe auch:
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