Südkorea will als erstes Land 6G-Netze starten, und zwar schon bald
5G-Netzwerke und auch passende Smartphones sind heutzutage nicht mehr ungewöhnlich, viele haben passende Zugänge und entsprechend schnelles mobiles Internet. Doch die nächste Evolutionsstufe steht schon in den Startlöchern und als erstes will Südkorea aus diesen kommen.
Mobilfunk der sechsten Generation, kurz 6G, ist derzeit "nur" in der Vorbereitung. Es wird sicherlich noch einige Jahre dauern, bis dieser Standard startet bzw. tatsächlich bei den Kunden ankommt. Denn es bedarf noch einiges an Entwicklung, von regulatorischen Fragen und Frequenzvergaben ganz zu schweigen - zumindest bei uns.
Das zuständige Ministerium für Wissenschaft und Technologie teilte mit, dass das Ziel dieser Maßnahme ist, die Dominanz im Bereich der zukünftigen Wireless-Technologien zu sichern.
Der "K-Network 2030" genannte Plan hat im Wesentlichen zwei Säulen: Einerseits wird der südkoreanische Staat die Netzwerk-Infrastruktur aufbauen und stärken, andererseits sollen sich die lokalen Hersteller auf die Produktion von Materialien, Komponenten und Equipment konzentrieren. Ziel ist die Entwicklung eines offenes RANs (offenes Funkzugangsnetz), das mit allen mobilen Geräten kompatibel ist und es Mobilfunkbetreibern und Unternehmen ermöglicht, flexible Dienste anzubieten.
Dabei geht es zum aktuellen Zeitpunkt nicht nur um die Vorbereitung auf den eigentlichen Start, sondern auch um die Entwicklung von Technologien und vor allem die Sicherung von Patenten. Laut dem Marktforschungsunternehmen IPlytics war diese Strategie bereits erfolgreich, da sich Südkorea bzw. dortige Unternehmen bei 5G die weltweit meisten geistigen Schutzrechte sichern konnten.
Siehe auch:
6G soll zwei Jahre früher als geplant starten
Denn in Südkorea laufen bereits konkrete Pläne zum 6G-Launch. Wie die Nachrichtenagentur Yonhap berichtet, soll das Next-Gen-Netzwerk bereits im Jahr 2028 starten, also in etwa fünf Jahren. "Bereits" deshalb, weil die ursprünglichen Pläne dazu eine Einführung zwei Jahre später vorgesehen hatten, also etwa 2030.Das zuständige Ministerium für Wissenschaft und Technologie teilte mit, dass das Ziel dieser Maßnahme ist, die Dominanz im Bereich der zukünftigen Wireless-Technologien zu sichern.
Der "K-Network 2030" genannte Plan hat im Wesentlichen zwei Säulen: Einerseits wird der südkoreanische Staat die Netzwerk-Infrastruktur aufbauen und stärken, andererseits sollen sich die lokalen Hersteller auf die Produktion von Materialien, Komponenten und Equipment konzentrieren. Ziel ist die Entwicklung eines offenes RANs (offenes Funkzugangsnetz), das mit allen mobilen Geräten kompatibel ist und es Mobilfunkbetreibern und Unternehmen ermöglicht, flexible Dienste anzubieten.
Dabei geht es zum aktuellen Zeitpunkt nicht nur um die Vorbereitung auf den eigentlichen Start, sondern auch um die Entwicklung von Technologien und vor allem die Sicherung von Patenten. Laut dem Marktforschungsunternehmen IPlytics war diese Strategie bereits erfolgreich, da sich Südkorea bzw. dortige Unternehmen bei 5G die weltweit meisten geistigen Schutzrechte sichern konnten.
Siehe auch:
- Vodafone baut Forschungszentrum für 5G und 6G in Dresden
- Bundesregierung setzt auf 6G: 700 Millionen-Euro-Fördertopf startet
- Apple beginnt jetzt selbst mit der Entwicklung des 6G-Mobilfunks
- 1000 Gbit/s, menschliche Nutzer Nebensache: 6G-Vision von Samsung
- Microsoft soll Beitritt zu neuer Allianz für 6G-Mobilfunk erwägen
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