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Hubble findet supermassereiches schwarzes Loch ohne eigene Galaxie
Im intergalaktischen Leerraum wurden Hinweise auf ein supermassives Schwarzes Loch gefunden, das allein seinen Weg durch das Universum zieht. Wie es zu diesem Phänomen gekommen ist, lässt sich derzeit noch nicht mit Gewissheit sagen.
Schwarze Löcher dieser Größenklasse kennt man eigentlich aus den Zentren von Galaxien. Die Astronomen spekulieren daher, dass auch das nun entdeckte Objekt einst so existierte, aber aus irgendeinem Grund aus seiner Galaxie herausgeschleudert wurde - eventuell während einer Kollision mit einer anderen Sterneninsel. Jetzt bewegt es sich eben allein mit einer Geschwindigkeit von rund 1600 Kilometern pro Sekunde durch den weitgehend leeren Raum zwischen den Galaxien.
Das Schwarze Loch ist etwa 7,5 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt und wurde mit dem Hubble-Teleskop ausfindig gemacht. Direkt sehen lässt es sich natürlich nicht. Es gibt allerdings verräterische Hinweise in der Umgebung - so beispielsweise Schockwellen im dünnen intergalaktischen Medium, ähnlich wie Bugwellen vor Schiffen. Dies führt so weit, dass die Teilchen hier so stark verdichtet werden, dass es sogar zu einer neuen Stern-Entstehung führen könnte.
Ein verräterisches Band
Das war in dem nun vorliegenden Fall aber nicht so. Vielmehr sahen die Astronomen auf den Aufnahmen nur einen Streifen von rund 200.000 Lichtjahren Länge, der in Richtung einer unregelmäßigen Galaxie zeigte. Weitergehende Analysen zeigten, dass es sich hier nicht um einen Strahlungs-Jet handelte, sondern um eine Materie-Front vor einem sich bewegenden Schwarzen Loch.
Siehe auch:
Das Schwarze Loch ist etwa 7,5 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt und wurde mit dem Hubble-Teleskop ausfindig gemacht. Direkt sehen lässt es sich natürlich nicht. Es gibt allerdings verräterische Hinweise in der Umgebung - so beispielsweise Schockwellen im dünnen intergalaktischen Medium, ähnlich wie Bugwellen vor Schiffen. Dies führt so weit, dass die Teilchen hier so stark verdichtet werden, dass es sogar zu einer neuen Stern-Entstehung führen könnte.
Ein verräterisches Band
Neue Variante
Supermassereiche Schwarze Löcher, die sich nicht mehr im Zentrum ihrer Galaxie befinden, sind auch schon zuvor entdeckt worden - man sah sie aber aufgrund dessen, dass sie weiterhin Bestandteil ihrer Galaxie sind oder sich in einem Gasnebel befinden, wo sie eine neue Materiescheibe um sich sammeln.Das war in dem nun vorliegenden Fall aber nicht so. Vielmehr sahen die Astronomen auf den Aufnahmen nur einen Streifen von rund 200.000 Lichtjahren Länge, der in Richtung einer unregelmäßigen Galaxie zeigte. Weitergehende Analysen zeigten, dass es sich hier nicht um einen Strahlungs-Jet handelte, sondern um eine Materie-Front vor einem sich bewegenden Schwarzen Loch.
Zusammenfassung
- Entdeckung eines Schwarzen Lochs, das allein durchs Universum zieht
- Spekulation, dass es einst zentral in einer Galaxie existierte
- Hinweise auf Schockwellen im dünnen intergalaktischen Medium
- Neue Stern-Entstehung könnte möglich sein
- Aufnahmen zeigen einen Streifen von 200.000 Lichtjahren Länge
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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