Kosmische Nachbarn: schwarze Löcher sind Erde viel näher als gedacht
Seit der Entdeckung der ersten Gravitationswellen im Jahr 2015 hat sich unser Blick für den Weltraum deutlich geschärft. Auf Basis dieser Erkenntnisse hat ein Team jetzt Hinweise auf schwarze Löcher entdeckt, die der Erde deutlich näher liegen als bisherige Kandidaten.
Zunächst hatte das Team rund um den Astrophysiker Stefano Torniamenti, von der Universität Padua (Italien), Simulationen angestellt, welche die Bewegung und Entwickler aller Sterne in den Hyaden abbildet, und diesen dann mit den realen Beobachtungen verglichen. Die aktuelle Position der Objekte in dem Sternhaufen sind durch präzise Messungen der ESA Mission Gaia bekannt.
"Unsere Simulationen können nur dann gleichzeitig mit der Masse und Größe der Hyaden übereinstimmen, wenn heute (oder bis vor Kurzem) einige Schwarze Löcher im Zentrum des Haufens vorhanden sind", sagt Stefano Torniamenti, Erstautor der Studie, laut Phys. Die Dynamik des Sternhaufens deutet darauf hin, dass hier wohl bis zu drei schwarze Löcher wirken.
Die Studie rückt die uns bekannten nächsten schwarzen Löcher damit auf einen Schlag deutlich näher an das Sonnensystem heran. Die Hyaden liegen rund 150 Lichtjahre von der Erde entfernt. Für die Forscher ist damit ein neues interessantes Studienobjekt in kosmischer Nachbarschaft zur Erde entdeckt.
"Diese Beobachtung hilft uns zu verstehen, wie die Anwesenheit von Schwarzen Löchern die Entwicklung von Sternhaufen beeinflusst und wie Sternhaufen ihrerseits zu Gravitationswellenquellen beitragen", so das Team.
Siehe auch:
Schwarze Löcher: 150 statt 1560 Lichtjahre entfernt
Wo liegt das nächste Schwarze Loch? Diese Frage hatten Wissenschaftler bisher mit Gaia BH1 beantwortet, ein Doppelsternsystem im Sternbild Schlangenträger (Ophiuchus), das rund 1560 Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Ein Forscherteam hat jetzt deutliche Hinweise auf Schwarze Löcher gefunden, die deutlich näher an unserem Sternensystem liegen.Zunächst hatte das Team rund um den Astrophysiker Stefano Torniamenti, von der Universität Padua (Italien), Simulationen angestellt, welche die Bewegung und Entwickler aller Sterne in den Hyaden abbildet, und diesen dann mit den realen Beobachtungen verglichen. Die aktuelle Position der Objekte in dem Sternhaufen sind durch präzise Messungen der ESA Mission Gaia bekannt.
"Unsere Simulationen können nur dann gleichzeitig mit der Masse und Größe der Hyaden übereinstimmen, wenn heute (oder bis vor Kurzem) einige Schwarze Löcher im Zentrum des Haufens vorhanden sind", sagt Stefano Torniamenti, Erstautor der Studie, laut Phys. Die Dynamik des Sternhaufens deutet darauf hin, dass hier wohl bis zu drei schwarze Löcher wirken.
Die Studie rückt die uns bekannten nächsten schwarzen Löcher damit auf einen Schlag deutlich näher an das Sonnensystem heran. Die Hyaden liegen rund 150 Lichtjahre von der Erde entfernt. Für die Forscher ist damit ein neues interessantes Studienobjekt in kosmischer Nachbarschaft zur Erde entdeckt.
"Diese Beobachtung hilft uns zu verstehen, wie die Anwesenheit von Schwarzen Löchern die Entwicklung von Sternhaufen beeinflusst und wie Sternhaufen ihrerseits zu Gravitationswellenquellen beitragen", so das Team.
Zusammenfassung
- Bisher nächstes bekanntes schwarzes Loch: Gaia BH1, 1560 Lichtjahre entfernt
- Astrophysiker Stefano Torniamenti führte Simulationen durch
- Simulationen deuten auf Schwarze Löcher in den Hyaden hin
- Hyaden nur 150 Lichtjahre von der Erde entfernt
- Studie rückt damit nächstgelegene schwarze Löcher näher ans Sonnensystem
- Beobachtungen helfen, Einfluss von schwarzen Löchern auf Sternhaufen zu verstehen
Siehe auch:
- Wie eingeschaltet: Schwarzes Loch beginnt plötzlich hell zu leuchten
- Hubble findet supermassereiches Schwarzes Loch ohne eigene Galaxie
- Physiker haben Informationen durch ein Baby-Wurmloch geschickt
- Neutronenstern "vergisst" zum Schwarzen Loch zu werden
- Nord Stream 1: Unterwasserdrohne zeigt riesiges Loch in der Pipeline
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen