Omakase Beef-Happen: So sieht Wagyu-Steak aus dem 3D-Drucker aus
Im Labor gezüchtete Wagyu-Rindfleischhäppchen frisch aus dem 3D-Drucker - das ist die neueste Idee des israelischen Start-ups Steakholder Foods. Das Unternehmen entwickelte eine "Alternative" zum traditionellen Wagyu-Rindfleisch, die ohne einen Schlachter auskommt.
Die "Omakase Beef Morsels" sind laut dem Unternehmen kleine Rinderhäppchen, die in einem neuen 3D-Verfahren gedruckt werden und dem bekannten Wagyu-Rindfleisch sehr nah bei Textur und Geschmack kommen sollen. Wagyu zeichnet sich dabei vor allem durch die feine Fett-Maserung aus. Daher druckt Steakholder Foods auch in zwei Schichten: einmal Rindermuskel- und einmal Fettzellen in abwechselnden Schichten (via Bleeping Computer).
Das israelische Unternehmen Steakholder war vormals unter dem Namen MeaTech 3D bekannt. Als MeaTech 3D hatte man bereits ein "kultiviertes Steak" entwickelt. Dieses Steak war ein genormtes, 104 Gramm schweres Stück biologisch gedrucktes Fleisch, das aus einer Mischung von im Labor gezüchteten Rindermuskel- und Fettzellen hergestellt wurde. Die Muskel- und Fettzellen werden dabei aus Rinderstammzellen gewonnen. Nun hat man sich umbenannt und ein neues Produkt vorgestellt.
Omakase Beef Morsels sind noch in der Testphase
Das Omakase Beef soll...
... noch 2022 erhältlich sein
Laut dem Unternehmen ist das Verfahren schnell und flexibel. Durch Veränderung der Dicke, des Druckmusters und des Verhältnisses der Schichten zueinander können Saftigkeit, Marmorierung und Nährstoffgehalt der Morsels nach Wunsch eingestellt werden.
Siehe auch:
Rindersteak aus dem 3D-Drucker
Das israelische Unternehmen Steakholder war vormals unter dem Namen MeaTech 3D bekannt. Als MeaTech 3D hatte man bereits ein "kultiviertes Steak" entwickelt. Dieses Steak war ein genormtes, 104 Gramm schweres Stück biologisch gedrucktes Fleisch, das aus einer Mischung von im Labor gezüchteten Rindermuskel- und Fettzellen hergestellt wurde. Die Muskel- und Fettzellen werden dabei aus Rinderstammzellen gewonnen. Nun hat man sich umbenannt und ein neues Produkt vorgestellt.
Omakase Beef Morsels sind noch in der Testphase
3D-Druckverfahren
Die Omakase Beef Morsels werden ebenfalls aus Stammzellen hergestellt, die nun aber in einem eher klassischen 3D-Verfahren in abwechselnden Schichten aus Muskel- und Fettzellen-"Tinte" gedruckt werden.
Das Omakase Beef soll...
... noch 2022 erhältlich sein
Laut dem Unternehmen ist das Verfahren schnell und flexibel. Durch Veränderung der Dicke, des Druckmusters und des Verhältnisses der Schichten zueinander können Saftigkeit, Marmorierung und Nährstoffgehalt der Morsels nach Wunsch eingestellt werden.
Großspurige Versprechen
Das Unternehmen behauptet sogar, dass es möglich ist, die Marmorierungsanforderungen für natürliches Wagyu-Rindfleisch zu übertreffen. Darüber hinaus können diese Standards bei jedem Produktionslauf konstant eingehalten werden. Und obwohl das fertige Produkt derzeit nur in Form von kleinen Würfeln vorliegt, kann es Berichten zufolge in jeder beliebigen Größe oder Form gedruckt werden.Noch zu teuer?
Aktuell hat das Verfahren aber noch einen Haken - seinen Preis. Man hofft, dass die Häppchen am Ende etwa so viel kosten werden wie herkömmliches Fleisch. Derzeit arbeitet man daran, die Produktionskosten zu senken.Siehe auch:
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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