Vodafone schaltet MMS in Kürze ab - 20 Jahre minimaler Kundennutzen
Ein Relikt aus den frühen 2000er-Jahren wird in Kürze abgeschafft: Vodafone wird Mitte Januar 2023 den "Multimedia Messaging Service", kurz MMS, einstellen. Vodafone war vor 20 Jahren der erste Anbieter in Deutschland, der MMS-Versand und -Empfang anbot.
Nun ist damit in Kürze Schluss - vermutlich wird das aber kaum einen Nutzer noch wirklich betreffen. Multimediale Inhalte, wie Fotos und Videos werden seit Jahren vielmehr über Messenger-Dienste wie WhatsApp, Signal oder Viber versendet.
Allgemeiner gesagt: Fotos und Co. werden über Datenverbindungen versendet und nicht über das spezielle MMS-Angebot, das dazu verhältnismäßig teuer ist und sich wohl auch daher nie richtig durchsetzen konnte. Infografik: SMS verzeichnen erstmals seit 2012 wieder einen leichten Anstieg
Die Deutsche Telekom hatte ebenfalls bereits vor einiger Zeit schon angekündigt, dass die MMS ein Auslaufmodell ist. Eigentlich hatte der Konzern sogar geplant, schon Mitte 2020 den Dienst abzuschalten. Dann gab es jedoch noch zweimal eine Planänderung zur Abschaltung. Derzeit heißt es, dass Ende 2023 Schluss mit der MMS bei der Telekom sein wird. Bei O2 hat man sich als einziger deutscher Anbieter noch keine Gedanken über ein Support-Ende gemacht. Bisher gibt es noch keinen Abschalttermin.
Vodafone macht nun als erstes kurzen Prozess. Auf der Webseite des Mobilfunkanbieters heißt es dazu:
Vielen Dank für die Übermittlung dieses News-Tipps!
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Allgemeiner gesagt: Fotos und Co. werden über Datenverbindungen versendet und nicht über das spezielle MMS-Angebot, das dazu verhältnismäßig teuer ist und sich wohl auch daher nie richtig durchsetzen konnte. Infografik: SMS verzeichnen erstmals seit 2012 wieder einen leichten Anstieg
Ab dem 17. Januar keine Unterstützung mehr bei Vodafone
Zum 17. Januar 2023 schaltet Vodafone nun den MMS-Dienst vollständig ab. Bis dahin kann man den Dienst noch nutzen, im Anschluss sperrt Vodafone diesen Übermittlungsweg. Daran erinnert der Konzern jetzt noch einmal.Die Deutsche Telekom hatte ebenfalls bereits vor einiger Zeit schon angekündigt, dass die MMS ein Auslaufmodell ist. Eigentlich hatte der Konzern sogar geplant, schon Mitte 2020 den Dienst abzuschalten. Dann gab es jedoch noch zweimal eine Planänderung zur Abschaltung. Derzeit heißt es, dass Ende 2023 Schluss mit der MMS bei der Telekom sein wird. Bei O2 hat man sich als einziger deutscher Anbieter noch keine Gedanken über ein Support-Ende gemacht. Bisher gibt es noch keinen Abschalttermin.
Vodafone macht nun als erstes kurzen Prozess. Auf der Webseite des Mobilfunkanbieters heißt es dazu:
Für die MMS läuft es dagegen nicht ganz so gut
Anders sieht es dagegen für die Schwestertechnik MMS aus, mit der kurze Botschaften mit Fotos und Filmen angereichert werden können. "Die MMS hat im Vergleich zur SMS immer ein Schattendasein geführt. Die Technik ist veraltet und der Kundennutzen minimal. Bilder und Videos werden heute fast ausschließlich per Messenger an einzelne Empfänger oder Gruppen versendet", erklärt Tanja Richter. Vodafone hat angekündigt, den MMS-Dienst ab Januar 2023 abzuschalten. "Mein Herz zerbricht, doch es muss sein: Es ist aus!", würde der ein oder andere wohl via SMS zu diesem Schlussstrich schreiben. "Akla?" (Alles klar?)Vielen Dank für die Übermittlung dieses News-Tipps!
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