Deutsche Telekom schaltet MMS-Dienste doch noch nicht im Sommer ab
Die MMS bleibt den Nutzern von Mobilfunkdiensten doch noch länger erhalten als gedacht. Die Deutsche Telekom wollte den Service eigentlich in diesem Sommer abschalten, hat die Frist nun aber doch noch einmal deutlich verlängert.
Seit Jahren vermerken die Telekom und in der Folge auch ihre Vertragspartner, dass Versand und Empfang von MMS lediglich bis zum 30. Juni dieses Jahres zum Tarifumfang gehören - vorbehaltlich einer Entscheidung, dass dieser Termin nach hinten geschoben wird. Bisher gab es allerdings keine weitergehenden Warnungen des Netzbetreibers, dass Nutzer bald auf den Dienst verzichten müssten, was schon auf eine stillschweigende Verlängerung hindeutete.
Die Kollegen des Magazins Teltarif haben daher nachgefragt und bekamen die Bestätigung, dass MMS im Netz der Telekom weiterhin unterstützt werden. Nach jetzigem Stand soll es wohl doch noch bis voraussichtlich Ende 2022 weitergehen. Die Klauseln in den Geschäftsbedingungen sollen in den kommenden Tagen entsprechend angepasst werden, hieß es.
Ein weiteres Hindernis für den Dienst war die Inkompatibilität diverser Betreibersysteme und Endgeräte. So kam es immer wieder vor, dass Nutzer nicht die gewünschten Inhalte angezeigt bekamen, sondern nur einen Code, mit dem sich der Content dann im Web anschauen ließ. Das machte die Nutzung am Ende viel zu umständlich.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Die Kollegen des Magazins Teltarif haben daher nachgefragt und bekamen die Bestätigung, dass MMS im Netz der Telekom weiterhin unterstützt werden. Nach jetzigem Stand soll es wohl doch noch bis voraussichtlich Ende 2022 weitergehen. Die Klauseln in den Geschäftsbedingungen sollen in den kommenden Tagen entsprechend angepasst werden, hieß es.
Misserfolg aus vielen Gründen
MMS sollte eigentlich die auf das reine Textformat beschränkte SMS um Multimedia-Inhalte erweitern. Die Mobilfunkbetreiber versprachen sich angesichts des enormen SMS-Booms vor vielen Jahren eine weitere sprudelnde Einnahmequelle. Verschiedene Faktoren sorgten allerdings dafür, dass der Erfolg im Wesentlichen ausblieb. So waren diese Nachrichten einfach viel zu teuer: 39 Cent pro MMS waren selbst vielen Verbrauchern zu happig, die sich 19 Cent für SMS abknöpfen ließen. Und dann kamen die Instant Messenger aufs Mobiltelefon, bei denen sich Bilder und Videos weitgehend kostenfrei in beliebigen Mengen verschicken lassen.Ein weiteres Hindernis für den Dienst war die Inkompatibilität diverser Betreibersysteme und Endgeräte. So kam es immer wieder vor, dass Nutzer nicht die gewünschten Inhalte angezeigt bekamen, sondern nur einen Code, mit dem sich der Content dann im Web anschauen ließ. Das machte die Nutzung am Ende viel zu umständlich.
Siehe auch:
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
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