Hubble zeichnet kollidierende Galaxien in spektakulären Bildern auf

Die NASA hat neue spektakuläre Bilder veröffentlicht, die das Hubble-Teleskop von einem Zusammenstoß zweier Galaxien im Sternbild Eridanus aufgezeichnet hat. Durch die gewaltigen Kräf­te entsteht ein verdrehter Ring aus Materie mit wun­der­schö­nen Farben. Die Galaxienfusion namens Arp-Madore 417-391 steht im Mittelpunkt dieser neuen Aufnahme des Hubble-Weltraumteleskops. Das jetzt von der NASA veröffentlichte Bild stammt aus einer Auswahl von Hubble-Beobachtungen, mit denen eine Liste interessanter Ziele für Folgebeobachtungen mit dem James-Webb-Weltraumteleskop der NASA/ESA/CSA und anderen bodengebundenen Teleskopen erstellt wurde.

Arp-Madore 417-391: Hubble zeichnet kollidierende Galaxien auf

Hubble nutzte seine Advanced Camera for Surveys (ACS), um diese Szene einzufangen. Das ist ein Instrument, welches für die Suche nach Galaxien und Galaxienhaufen im alten Universum optimiert wurde.

Der Arp Madore ist eine Sammlung besonders interessanter, ja regelrecht merkwürdiger Galaxien, die über den gesamten Südhimmel verteilt sind.

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Sternenbild mit vielen ähnlichen Phänomenen

Arp Madore enthält eine Reihe von Galaxien, die auf subtile Weise miteinander wechselwirken, aber auch spektakuläre Galaxien, wie die jetzt gezeigten, die miteinander kollidieren.

Arp-Madore 417-391, die rund 670 Millionen Lichtjahre entfernt im Sternbild Eridanus auf der südlichen Himmelshalbkugel liegt, ist eine solche galaktische Kollision. Die beiden Galaxien wurden durch die Schwerkraft verzerrt und dadurch zu einem kolossalen Ring ineinander verdreht, sodass ihre Kerne derzeit Seite an Seite liegen. Diese spektakulären und einzigartigen Bilder entstanden jetzt durch Zufall, während Hubble auf seiner Reise ist. Die Astronomen wählten eine Liste von bisher kaum erforschten Galaxien aus, die Hubble zwischen anderen geplanten Beobachtungen untersuchen sollte.

Auf diese Weise können die Astronomen im Laufe der Zeit eine ganze Reihe interessanter Galaxien zusammenstellen und gleichzeitig die begrenzte Beobachtungszeit von Hubble so effizient wie möglich nutzen.

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