Hubble und Webb: Bilder zeigen Einschlag der Sonde in Asteroiden
Anfang der Woche versuchte sich die NASA an einem Szenario, das die meisten an den Film Armageddon erinnert. Denn die US-Weltraumagentur ließ eine Sonde mit einem Asteroiden kollidieren. Das ist auch gelungen und wurde auch von zwei Weltraumteleskopen beobachtet.
In der Nacht auf Dienstag freute sich die NASA über einen großen Erfolg, denn es gelang, die 600 Kilogramme schwere DART-Sonde mit dem Doppelasteroiden Dimorphos/Didymos kollidieren zu lassen. Der "Double Asteroid Redirection Test" hat es zum Ziel, den kleineren der beiden Asteroiden abzulenken.
Auch die Beobachtung des Aufschlags ist aufgrund der Entfernung nicht ganz so einfach, dennoch hat die Menschheit bzw. haben die an den Weltraumteleskopen Hubble und James Webb beteiligten Weltraumagenturen die Linsen und Sensoren der beiden Beobachtungsposten im Orbit auf Dimorphos und Didymos ausgerichtet.
Dabei sollte man beachten, dass hier nicht etwa eine Explosion oder ähnliches zu sehen ist, vielmehr haben die Teleskope in erster Linie die Trümmer eingefangen, die nach dem Aufprall ins All geschleudert wurden.
Die NASA weiter: "Einige der Strahlen scheinen leicht gekrümmt zu sein, aber die Astronomen müssen genauer hinsehen, um zu bestimmen, was dies bedeuten könnte. Auf den Hubble-Bildern schätzen die Astronomen, dass die Helligkeit des Systems nach dem Einschlag um das Dreifache zugenommen hat und dass diese Helligkeit auch acht Stunden nach dem Einschlag konstant geblieben ist."
Drei der Aufnahmen des Hubble Space Telescope
NASA Administrator Bill Nelson zu den Einsätzen der beiden Weltraumteleskope bei der DART-Mission: "Zum ersten Mal haben Webb und Hubble gleichzeitig Bilder von demselben Ziel im Kosmos aufgenommen: einem Asteroiden, der nach einer sieben Millionen Meilen langen Reise von einem Raumschiff getroffen wurde."
Siehe auch:
"Getränkeautomat" prallt auf "Stadion"
Dabei geht es aber nicht um eine Hollywood-reife Aktion, denn die versuchte Kursbeeinflussung liegt bei einer Abweichung von etwa einem Prozent. Das ist auch der Grund, warum erst in Wochen klar sein wird, ob das auch wirklich gelungen ist. Das liegt schlichtweg an den Dimensionen: Dimorphos hat in etwa die Größe eines Sportstadions, DART jene eines Getränkeautomaten.Auch die Beobachtung des Aufschlags ist aufgrund der Entfernung nicht ganz so einfach, dennoch hat die Menschheit bzw. haben die an den Weltraumteleskopen Hubble und James Webb beteiligten Weltraumagenturen die Linsen und Sensoren der beiden Beobachtungsposten im Orbit auf Dimorphos und Didymos ausgerichtet.
Dabei sollte man beachten, dass hier nicht etwa eine Explosion oder ähnliches zu sehen ist, vielmehr haben die Teleskope in erster Linie die Trümmer eingefangen, die nach dem Aufprall ins All geschleudert wurden.
James Webb...
Das James-Webb-Weltraumteleskop konnte in einer fünfstündigen Beobachtung insgesamt zehn Aufnahmen tätigen. Die NASA erklärt: "Webb machte eine Beobachtung der Einschlagstelle vor der Kollision und dann mehrere Beobachtungen in den nächsten Stunden. Die Bilder von Webbs Nahinfrarotkamera (NIRCam) zeigen einen dichten, kompakten Kern mit Materialwolken, die als Strähnen vom Zentrum des Einschlags wegströmen."...und Hubble
Im Fall von Hubble schoss man 45 Bilder des Tests im sichtbaren Licht und machte die erste Aufnahme nach dem Aufprall, etwa 15 Minuten nach der Kollision von DART. Auch hier die Erläuterungen der Experten: "Die Auswürfe des Einschlags erscheinen als Strahlen, die sich vom Körper des Asteroiden ausbreiten. Die kühnere, aufgefächerte Spitze des Auswurfs auf der linken Seite des Asteroiden liegt in der allgemeinen Richtung, aus der sich DART näherte."Die NASA weiter: "Einige der Strahlen scheinen leicht gekrümmt zu sein, aber die Astronomen müssen genauer hinsehen, um zu bestimmen, was dies bedeuten könnte. Auf den Hubble-Bildern schätzen die Astronomen, dass die Helligkeit des Systems nach dem Einschlag um das Dreifache zugenommen hat und dass diese Helligkeit auch acht Stunden nach dem Einschlag konstant geblieben ist."
Drei der Aufnahmen des Hubble Space Telescope
NASA Administrator Bill Nelson zu den Einsätzen der beiden Weltraumteleskope bei der DART-Mission: "Zum ersten Mal haben Webb und Hubble gleichzeitig Bilder von demselben Ziel im Kosmos aufgenommen: einem Asteroiden, der nach einer sieben Millionen Meilen langen Reise von einem Raumschiff getroffen wurde."
Siehe auch:
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