Hubble sendet einmaliges Foto vom glitzernden Kugelsternhaufen

Erst vor wenigen Tagen gab es eine Veröffentlichung von spektakulären Bildern, die das Hubble-Teleskop aufgenommen hatte. Jetzt folgt Teil 2. Hubble hat Bilder eines besonders beeindruckenden Kugelsternhaufens geschickt. Sie zeigen "Pismis 26". Laut der NASA handelt es sich bei der "glitzernden Ansammlung von Sternen" um den Kugelsternhaufen Pismis 26, der in etwa 23.000 Lichtjahren Entfernung zur Erde im Sternbild Skorpion beheimatet ist.

Kugelsternhaufen sind meist sehr große Gruppen von Sternen, die durch gegenseitige Anziehungskraft zusammengehalten werden. Sie enthalten tausende dicht gepackter Sterne und erscheinen fast kugelförmig. Das Besondere an dem Sternhaufen Pismis 26 ist sein Ausmaß und damit der gewaltige Eindruck, den man von den neuen Hubble-Bildern bekommt. Hubble Pismis 26Der Kugelsternhaufen Pismis 26 ist etwa 23.000 Lichtjahre entfernt

Entdeckt im Jahr 1959

Es sind viele tausend Sterne, die strahlend hell leuchten. Einige rote und blaue Sterne befinden sich dabei am Rande des Sternenhaufens. Der armenische Astronom Paris Pismis entdeckte diese Ansammlung erstmals im Jahr 1959 am Tonantzintla-Observatorium in Mexiko. Er gab ihm damals den Doppelnamen Tonantzintla 2.

Heute nennen wir den Sternhaufen Pismis 26. Er befindet sich in der Nähe des Zentrums unserer Galaxie, in dem sich eine dichte, kugelförmige Ansammlung von Sternen befindet, die ein Schwarzes Loch umgibt.

Der Sternhaufen ist dabei durchzogen von für die Wissenschaft sehr interessanten Effekten: Aufgrund seiner Lage kommt es zu einem Prozess, der "Rötung" genannt wird und bei dem Staub blaues Licht kürzerer Wellenlänge streut, während rotes Licht längerer Wellenlänge durchgelassen wird. Astronomen untersuchten mit dem Hubble-Weltraumteleskop der NASA das sichtbare und infrarote Licht von Pismis 26, um die Rötung, das Alter und die Metallizität des Haufens zu bestimmen. Die Forscher schätzen sein Alter auf 12 Milliarden Jahre.

Im Laufe der Zeit hat der Sternhaufen dabei aufgrund der Gravitationskraft einen großen Teil seiner Masse verloren. Mithilfe der neuen Hubble-Bilder will man nun seine Vergangenheit kennenlernen.

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