Arbeitsschutz: Behörde stellt Verstöße bei Tesla-Fabrik Grünheide fest
Die Fabrik des US-Elektroautobauers in der Nähe von Berlin steht von Beginn an unter Beobachtung bzw. gibt es immer wieder Kritik daran. Nun liegt ein Bericht zum Arbeitsschutz des Brandenburger Gesundheitsministeriums vor und dieses hat diverse Mängel festgestellt.
Elon Musk hat derzeit alle Hände voll zu tun, denn er muss erst einmal seine Twitter-Übernahme retten bzw. den Kurznachrichtendienst aus dem von ihm selbst angerichteten Chaos führen. Doch auch an anderer Stelle werden seine Sorgen nicht kleiner, vor allem bei Tesla und seinen Anlegern wächst die Sorge, dass die Twitter-Aktivität zulasten des Autobauers geht.
Nun berichtet der Tagesspiegel, dass die Sorgen auch in der Gigafactory in Grünheide größer werden. Denn das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) hat die Brandenburger Tesla-Fabrik überprüft und dabei wiederholt festgestellt, dass der Staubschutz unzureichend ist, da auch in Innenträumen ohne entsprechende Gegenmaßnahmen gearbeitet werde. Laut Aussagen von Mitarbeitern ist das auch "normal".
Grund für diese Probleme ist offenbar auch der Umstand, dass viele Mitarbeiter und Verantwortliche in der Gigafactory in der Grünheide aus dem Ausland stammen und über den in Deutschland herrschenden Arbeitsschutz nicht genau genug Bescheid wissen. Das ist nicht das erste Problem, das es in der Grünheide gibt. Denn bereits im September wurde bekannt, dass Tesla dort ohne funktionierende Brandmeldeanlage tätig ist - Tesla hat eigenen Angaben nach mitgeteilt, dass man daran arbeitet.
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Nun berichtet der Tagesspiegel, dass die Sorgen auch in der Gigafactory in Grünheide größer werden. Denn das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) hat die Brandenburger Tesla-Fabrik überprüft und dabei wiederholt festgestellt, dass der Staubschutz unzureichend ist, da auch in Innenträumen ohne entsprechende Gegenmaßnahmen gearbeitet werde. Laut Aussagen von Mitarbeitern ist das auch "normal".
Gesundheit gefährdet
Den Betreibern der Gigafactory seien laut dem Bericht auch nicht die für solche Fälle erforderlichen Gegenmaßnahmen bekannt gewesen. Dass diese notwendig wären, steht für die Prüfer außer Frage: Denn in der Tesla-Fabrik entsteht mineralischer Staub mit unterschiedlichen Quarzgehalten, der einerseits Siliko-Tuberkulose, aber auch Lungenkrebs auslösen kann.Grund für diese Probleme ist offenbar auch der Umstand, dass viele Mitarbeiter und Verantwortliche in der Gigafactory in der Grünheide aus dem Ausland stammen und über den in Deutschland herrschenden Arbeitsschutz nicht genau genug Bescheid wissen. Das ist nicht das erste Problem, das es in der Grünheide gibt. Denn bereits im September wurde bekannt, dass Tesla dort ohne funktionierende Brandmeldeanlage tätig ist - Tesla hat eigenen Angaben nach mitgeteilt, dass man daran arbeitet.
Siehe auch:
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