Amazon wird wohl diese Woche Massenentlassungen in die Wege leiten
US-Angestellte, die im Tech- und Handels-Sektor tätig sind, haben dieser Tage keinen einfachen Stand. Denn vergangene Woche hat Meta eine fünfstellige Zahl an Mitarbeitern entlassen, diese Woche folgt Amazon. Der Handelsgigant will offenbar rund 10.000 Menschen entlassen.
Amazon ist und bleibt eine unglaubliche Erfolgsgeschichte, doch sie wird schon bald den zweiten signifikanten Dämpfer erfahren müssen, nach dem Verlust von über einer Billion an Aktienwerten in der vergangenen Woche. Denn der Handelsriese, der bisher unaufhaltsam schien, wird diese Woche vermutlich rund 10.000 Mitarbeiter entlassen. Das jedenfalls hat die renommierte New York Times (NYT) herausfinden können.
Betroffen sind offenbar vor allem die Bereiche Unternehmen/Management und Technologie, schreibt die Tageszeitung. Wenn sich diese Informationen bewahrheiten, dann wird das wohl der größte Stellenabbau in der Geschichte des Unternehmens aus Seattle sein. Laut NYT werden sich die Entlassungen vor allem auf den Geräte-Bereich konzentrieren, konkret erwähnt wird die Sparte der Sprachassistentin Alexa. Außerdem betrifft das den Handelsbereich sowie die Personalabteilung, heißt es.
Die genaue Zahl der Entlassungen steht noch nicht fest und wird anders als vergangene Woche bei Meta auch nicht auf einmal verkündet, sondern nach und nach durchgeführt. Grund dafür ist, dass die jeweiligen Teams ihre aktuelle Arbeit fertigstellen sollen, danach wird entschieden, ob und wie viele jeweils gehen müssen.
Dazu kommt auch die angespannte Lage der Weltwirtschaft, diese macht natürlich einem Unternehmen wie Amazon schwer zu schaffen. Freilich sind 10.000 Mitarbeiter auf die Gesamtzahl gesehen nicht gerade viel, denn weltweit hat Amazon rund 1,5 Millionen für den Konzern tätige Menschen (nicht alle sind aber angestellt).
Siehe auch:
Betroffen sind offenbar vor allem die Bereiche Unternehmen/Management und Technologie, schreibt die Tageszeitung. Wenn sich diese Informationen bewahrheiten, dann wird das wohl der größte Stellenabbau in der Geschichte des Unternehmens aus Seattle sein. Laut NYT werden sich die Entlassungen vor allem auf den Geräte-Bereich konzentrieren, konkret erwähnt wird die Sparte der Sprachassistentin Alexa. Außerdem betrifft das den Handelsbereich sowie die Personalabteilung, heißt es.
Die genaue Zahl der Entlassungen steht noch nicht fest und wird anders als vergangene Woche bei Meta auch nicht auf einmal verkündet, sondern nach und nach durchgeführt. Grund dafür ist, dass die jeweiligen Teams ihre aktuelle Arbeit fertigstellen sollen, danach wird entschieden, ob und wie viele jeweils gehen müssen.
Alexa und Echo mit Verlusten
Die größten strukturellen Veränderungen sind wohl im Geräte-Bereich zu erwarten. Denn es gab zuletzt diverse Anzeichen, dass Amazon damit nicht glücklich ist und Änderungen vornehmen wird. Grund dafür sind natürlich Verluste, die Sparte, zu der Amazon Echo und Alexa gehören, hat in den vergangenen Jahren ein Minus vor etwa fünf Milliarden Dollar angehäuft.Dazu kommt auch die angespannte Lage der Weltwirtschaft, diese macht natürlich einem Unternehmen wie Amazon schwer zu schaffen. Freilich sind 10.000 Mitarbeiter auf die Gesamtzahl gesehen nicht gerade viel, denn weltweit hat Amazon rund 1,5 Millionen für den Konzern tätige Menschen (nicht alle sind aber angestellt).
Siehe auch:
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Knaller-Angebote bei Amazon: Echo Dot & Show jetzt zum Bestpreis
- Amazon: Konzernteile auf dem Prüfstand - auch die Alexa-Abteilung
- Klage: Apple und Amazon sollen iPhone-Preise künstlich hochhalten
- Heftiger Absturz: Amazon verliert als erster Konzern über 1 Billion Dollar
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
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