Klage: Apple und Amazon sollen iPhone-Preise künstlich hochhalten
Apple-Geräte wie iPhones sind von Haus aus teuer, auch Monate nach der Veröffentlichung sind die Preise hier stabil. Das ist kein Zufall, behauptet nun eine Sammelklage. Diese wirft Apple und Amazon vor, gemeinsame Sache zu machen, um die Preise künstlich hochzuhalten.
Hardware von Apple ist beliebt und alles andere als günstig, das gilt auch Monate und sogar Jahre nach der Veröffentlichung. Doch eine kartellrechtliche Sammelklage behauptet, dass das nicht ausschließlich eine Folge des freien Marktes ist. Denn Apple und Amazon wird vorgeworfen, zusammenzuarbeiten, um den Wettbewerb über die Handelsplattform einzuschränken.
Das habe den Gebrauchtmarkt signifikant untergraben, so die Klage und die Preise im Einzelhandel stabilisiert. Rabatte, die früher üblich waren und bis zu 20 Prozent betragen haben, seien heutzutage nicht mehr zu finden. "Die Errichtung von Marktzutrittsschranken, um Konkurrenten fernzuhalten, und die Erhöhung der Preise nach deren Beseitigung ist genau die Art von Verhalten, die der Kongress mit den Kartellgesetzen verhindern wollte", heißt es in der Begründung.
Die Sammelklage, der sich alle US-Amerikaner anschließen können, die nach Januar 2019 ein iPhone oder iPad auf Amazon gekauft haben, wirft den beiden Unternehmen also im Wesentlichen Preisabsprachen vor. Gefordert wird ein nicht näher bezifferter dreifacher Schadenersatz, Rückerstattung und ein Ende des angeblichen "Gruppenboykotts".
Amazon-Reseller stark eingeschränkt
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, verweisen die Kläger auf eine Vereinbarung zwischen Apple und Amazon von Januar 2019: Damals hat sich der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino bereiterklärt, dem Online-Händler einen zehnprozentigen Rabatt zu gewähren, wenn dieser im Gegenzug die Marktplatz-Anbieter von Apple-Produkten einschränkt. Konkret hat Amazon damals von insgesamt 600 Resellern gerade einmal sieben auf der Seite weiterhin zugelassen.Das habe den Gebrauchtmarkt signifikant untergraben, so die Klage und die Preise im Einzelhandel stabilisiert. Rabatte, die früher üblich waren und bis zu 20 Prozent betragen haben, seien heutzutage nicht mehr zu finden. "Die Errichtung von Marktzutrittsschranken, um Konkurrenten fernzuhalten, und die Erhöhung der Preise nach deren Beseitigung ist genau die Art von Verhalten, die der Kongress mit den Kartellgesetzen verhindern wollte", heißt es in der Begründung.
Die Sammelklage, der sich alle US-Amerikaner anschließen können, die nach Januar 2019 ein iPhone oder iPad auf Amazon gekauft haben, wirft den beiden Unternehmen also im Wesentlichen Preisabsprachen vor. Gefordert wird ein nicht näher bezifferter dreifacher Schadenersatz, Rückerstattung und ein Ende des angeblichen "Gruppenboykotts".
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