Carsharing: VW verkauft seinen WeShare-Dienst an die Konkurrenz
In den Bereich der Carsharing-Dienste kommt einmal mehr ordentlich Bewegung. Der Volkswagen-Konzern gibt seinen hauseigenen Service "WeShare" auf und verkauft diesen an den Konkurrenten Miles Mobility, der sich zuletzt wachsender Beliebtheit erfreute.
Profitabel war WeShare ohnehin nicht. Für VW dürfte es sich aber zu einem guten Teil auch um ein Marketing-Instrument gehandelt haben. Denn über das Angebot bekam man vor allem in den angesagten Gegenden der Großstädte viele jüngere Verbraucher zur praktischen Nutzung von Elektroautos wie dem ID.3. Das dürfte einen Beitrag zu so mancher zukünftigen Kaufentscheidung leisten.
Eine engere Zusammenarbeit mit Miles ist hier allerdings auch eine Möglichkeit, die gleichen Effekte mitzunehmen und nicht mehr massiv draufzuzahlen. Denn der Konkurrent setzt ohnehin ebenfalls in größerem Umfang auf Autos von VW und hat bereits 10.000 weitere Fahrzeuge bei den Wolfsburgern bestellt, die im kommenden Jahr auf die Straßen kommen sollen.
"Die Elektrifizierung der Flotte ist ein Eckpfeiler der Miles-Strategie auf dem Weg zu einem nachhaltigen urbanen Verkehr. Mit der Übernahme von WeShare und der Integration in das Miles-Ökosystem gehen wir einen bedeutsamen Schritt in die richtige Richtung. Wir freuen uns, die seit vielen Jahren bestehende Zusammenarbeit mit dem Volkswagenkonzern durch die Mobilitätspartnerschaft zu erweitern", kommentierte Miles-Chef Oliver Mackprang den Deal, über dessen finanzielles Volumen die Partner Stillschweigen vereinbart haben.
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Eine engere Zusammenarbeit mit Miles ist hier allerdings auch eine Möglichkeit, die gleichen Effekte mitzunehmen und nicht mehr massiv draufzuzahlen. Denn der Konkurrent setzt ohnehin ebenfalls in größerem Umfang auf Autos von VW und hat bereits 10.000 weitere Fahrzeuge bei den Wolfsburgern bestellt, die im kommenden Jahr auf die Straßen kommen sollen.
Mehr Elektrizität wagen
Miles ist aktuell in Berlin, Bonn, Düsseldorf, Duisburg, Hamburg, Köln, München und Potsdam aktiv. Im Herbst 2022 sind außerdem Brüssel und Gent hinzugekommen. Im Rahmen der künftigen Integration beider Marken sei geplant, dass sich die Miles-Flotte generell entlang der Elektrifizierung des Volkswagenkonzerns weiterentwickelt - bisher setzt man vor allem klassische Verbrenner ein. WeShare betrieb bisher rund 2000 vollelektrische Volkswagen ID.3 und ID.4 an den Standorten Berlin und Hamburg - mit insgesamt mehr als 200.000 Nutzern."Die Elektrifizierung der Flotte ist ein Eckpfeiler der Miles-Strategie auf dem Weg zu einem nachhaltigen urbanen Verkehr. Mit der Übernahme von WeShare und der Integration in das Miles-Ökosystem gehen wir einen bedeutsamen Schritt in die richtige Richtung. Wir freuen uns, die seit vielen Jahren bestehende Zusammenarbeit mit dem Volkswagenkonzern durch die Mobilitätspartnerschaft zu erweitern", kommentierte Miles-Chef Oliver Mackprang den Deal, über dessen finanzielles Volumen die Partner Stillschweigen vereinbart haben.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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