Twitter-Alternative Mastodon mit 50.000 Neuzugängen an einem Tag
Dass Elon Musk in jüngster Vergangenheit Twitter aufgekauft hat, dürfte nicht allen Nutzern des Kurznachrichtendienstes gefallen. Einige Nutzer sind deshalb zur alternativen Plattform Mastodon gewechselt. Innerhalb eines Tages wurden knapp 50.000 neue Accounts angelegt.
Das hat der Mastodon-Gründer Eugen Rochko in einem sogenannten Toot (via Notebookcheck) geteilt. Bei einem Toot handelt es sich um das Äquivalent zu einem Tweet. Der Rekord an Neuzugängen dürfte damit zusammenhängen, dass Elon Musk den Microblogging-Service Twitter nun übernommen hat. Auf Mastodon sind einige staatliche Institutionen wie das BSI sowie bekannte Persönlichkeiten wie Jan Böhmermann vertreten.
Umfrage zeigt: Twitter in Deutschland vergleichsweise unpopulär
Auf Mastodon wurden bislang mehr als fünf Millionen Nutzerkonten angelegt. Da Twitter über 390 Millionen Accounts verfügt, kann der Service als vergleichsweise kleines soziales Netzwerk angesehen werden. Selbstverständlich bleibt abzuwarten, wie sich die Zahlen in den kommenden Wochen entwickeln. Viele Nutzer dürften die alternative Plattform nur zusätzlich verwenden und trotzdem weiterhin auf Twitter aktiv bleiben.
Siehe auch:
Mastodon funktioniert dezentral
Mastodon ist grundsätzlich kostenlos nutzbar. Der Dienst existiert bereits seit 2016 und arbeitet auf Spendenbasis. Während Tweets auf 280 Zeichen beschränkt sind, können in den Toots bis zu 500 Zeichen geteilt werden. Die Web-Oberfläche ist stark an Twitter angelehnt und ermöglicht das Teilen von Texten, Bildern und Videos. Ein großer Unterschied besteht darin, dass es mehrere verschiedene Timelines gibt. Da Mastodon dezentral funktioniert, werden Likes nicht direkt angezeigt. Die Server heißen Instanzen und werden von verschiedenen Organisationen und Privatpersonen betrieben. Beim Anmelden müssen sich die Nutzer für eine Instanz entscheiden.Auf Mastodon wurden bislang mehr als fünf Millionen Nutzerkonten angelegt. Da Twitter über 390 Millionen Accounts verfügt, kann der Service als vergleichsweise kleines soziales Netzwerk angesehen werden. Selbstverständlich bleibt abzuwarten, wie sich die Zahlen in den kommenden Wochen entwickeln. Viele Nutzer dürften die alternative Plattform nur zusätzlich verwenden und trotzdem weiterhin auf Twitter aktiv bleiben.
Siehe auch:
Thema:
Beliebte Downloads
Videos zum Thema soziale Netzwerke
- Super Bowl 2026: Oakley Meta-Brillen halten epische Sportmomente fest
- Mehr als eine Kamerabrille? Die Ray-Ban-Meta-Smart Glasses im Test
- Super Bowl 2022: Meta schickt Animatronics ins Metaverse
- "Schnelle Lacher": Netflix kopiert TikTok und erweitert mobile Apps
- Super Bowl 2020: Das waren die besten Werbespots beim Sport-Event
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- The Witcher: CD Projekt plant angeblich neues Multiplayer-Spiel
- Forscher bauen aus alten Handys erstaunlich leistungsstarke Server
- Xbox-Exodus: Chef von Microsofts Spielestudios geht
- Galaxy A27: Samsung leakt sein neues Jedermann-Smartphone selbst
- Spiele als Dauerwerbesendung: EA plant Reklame 'direkt im Gameplay'
- Nutzen umstritten, UK bannt dennoch Social Media für Unter-16-Jährige
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen