Entlassungen bei Intel: Tausenden Mitarbeitern droht die Kündigung

Intel will angesichts der massiv verschlechterten Lage im PC-Markt offenbar mit voller Wucht auf die Kostenbremse treten: Laut Quellen aus dem Umfeld des Halbleitergiganten sollen tausende Mitarbeiter ihre Jobs verlieren. Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg unter Berufung auf eine Reihe von Personen, die mit der Situation innerhalb von Intel vertraut sein sollen, berichtet, plant der Chiphersteller eine größere Reduzierung der Mitarbeiterzahl. Wahrscheinlich werde der Schritt mehrere tausend Mitarbeiter betreffen, so der Bericht.

Lager bei den PC-Herstellern voll, also verkauft Intel nichts

Intel will mit den Entlassungen angeblich die Kosten senken und gleichzeitig auf die miserablen Aussichten im PC-Markt reagieren. Hintergrund sind die vollen Lager der PC-Hersteller, die natürlich zunächst ihre vorhandenen Bestände abverkaufen wollen, bevor sie neue Prozessoren von Intel & Co nachkaufen.


Wahrscheinlich sollen die Entlassungen noch in diesem Monat bekannt gegeben werden - vermutlich um den 27. Oktober. An diesem Tag veröffentlicht Intel seine Geschäftszahlen für das dritte Quartal. Im Juli 2022 hatte Intel knapp 114.000 Mitarbeiter. Die geplanten Entlassungen sollen überraschend umfangreich ausfallen, wobei einige Abteilungen besonders stark betroffen sein dürften.

Sales & Marketing müssen als Erstes dran glauben

Konkret nennt Bloomberg die Vertriebs- und Marketing-Abteilung von Intel, in der die Stellenstreichungen rund 20 Prozent aller Mitarbeiter ihren Job kosten könnten. Dass Intel gerade in diesen Abteilungen den Rotstift ansetzt, überrascht nicht. Die Mitarbeiter im Vertrieb und der Vermarktung sind auch in der Technologiebranche leicht ersetzbar, falls man später wieder Neueinstellungen vornehmen will. Deutlich schwieriger wird es bei den Forschungs- und Entwicklungs-Mitarbeitern oder den Teams aus der Fertigung.

Intel hatte 2016 zuletzt rund 12.000 Stellen gestrichen und damit die Zahl der Mitarbeiter damals um 11 Prozent reduziert. Seitdem gab es nur kleinere Entlassungsrunden, die meist mit der Auflösung von bestimmten Abteilungen in Zusammenhang standen. Intel stellt allerdings schon seit einigen Monaten keine neuen Mitarbeiter ein, als sich der Beginn einer stärkeren Rezession abzeichnete.

PC-Markt im Sturzflug - und der Intel-Aktienkurs auch

Die PC-Verkäufe sind alleine im dritten Quartal um 15 Prozent gefallen, ließen die Marktforscher von IDC erst in jüngster Vergangenheit verlauten. Die Stellenstreichungen kommen zu einem unangenehmen Zeitpunkt, lässt sich Intel doch derzeit mit vielen Milliarden Euro und Dollar in Form von staatlichen Subventionen beim Bau neuer Chipwerke unterstützen.

Allerdings sieht sich Intel auch einigem Druck vonseiten seiner Aktionäre ausgesetzt, da der Kurs des Konzerns an der New Yorker Börse alleine in diesem Jahr bereits 50 Prozent seines Wertes eingebüßt hat. Innerhalb des letzten Monats ging es 20 Prozent abwärts, sodass Intel jetzt dringend für mehr Profit sorgen muss. Kostensenkung durch weniger Ausgaben für Mitarbeiter sehen die Aktionäre bekanntermaßen gern.


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