Intel vs. Nvidia: Keine Sorge, dem Mooreschen Gesetz geht es bestens

Der Grafikkartenhersteller Nvidia hat vor Kurzem verkündet, dass man das Mooresche Gesetz als tot ansieht. Damit will man im Wesentlichen auch hohe Preise für seine aktuellen Grafikkarten rechtfertigen. Doch bei Intel, wo das Gesetz seinen Ursprung hat, sieht man das anders.
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Das Mooresche Gesetz geht auf den Intel-Co-Gründer Gordon Moore zurück und beschreibt die Entwicklung von Halbleitern. Es besagt, dass Chips in einem vorhersehbaren Tempo immer schneller und letztlich auch billiger werden. Diskussionen, ob diese Theorie stimmt bzw. wie eng sie zu sehen ist, gibt es allerdings schon lange bzw. von Beginn an.

Nvidia-Chef Jensen Huang ging vor Kurzem aber besonders weit, denn er erklärte schlicht: "Das Mooresche Gesetz ist tot." Huang verwies dabei vor allem auf den Preis und meinte, dass 12-Zoll-Wafer heute sehr viel teurer seien. Damit rechtfertigt Nvidia auch die extremen Preise der "Ada Lovelace"-Grafikkarten, also dem Flaggschiff GeForce RTX 4090 sowie der GeForce RTX 4080. Denn die kosten zumindest 1099 Euro, wer das Topmodell haben will, der muss 1949 Euro bezahlen.


Das Mooresche Gesetz lebt

Doch Intel-Chef Pat Gelsinger widersprach gestern seinem CEO-Kollegen und meinte, dass das Mooresche Gesetz "lebt und wohlauf" sei. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen auch die jüngsten bzw. schon länger andauernden Probleme von Intel in Bezug auf die Größe der Transistoren. Denn diese müssen immer kleiner werden, wenn man das Mooresche Gesetz halten will. Doch genau damit hatte Intel in den vergangenen Jahren große Probleme und wurde von Konkurrenten wie TSMC und Samsung überholt. Denn diese sind bei fünf Nanometern angekommen, Intel steckt hingegen bei sieben und zehn Nanometern fest.

Gelsinger will aber laut CNBC die technologische Führerschaft wieder zurückerobern und dazu muss Intel aufholen. Intel konzentriert sich nach wie vor auf das Mooresche Gesetz, denn das Unternehmen versucht immer noch aktiv, mehr Transistoren auf einen einzigen Chip zu packen. Das hat zwar (physikalische) Grenzen, laut dem Intel-Chef will man diese aber mit fortschrittlichen Technologien wie neuen Lithografie-Techniken und der RibbonFET-Architektur überwinden.

Gelsinger: "Wir streben von heute ausgehend 100 Milliarden Transistoren in einem einzigen Gehäuse an. Bis zum Ende des Jahrzehnts werden wir eine Billion Transistoren in einem einzigen Chipgehäuse haben. Wir sind im Zeitplan."

Siehe auch: Raptor Lake ist da - Intel stellt neue CPUs der 13. Core Generation vor
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