Bericht: Intel steht kurz vor der Streichung tausender Arbeitsplätze
Der US-Chipkonzern steht laut einem Medienbericht kurz vor der Bekanntgabe einer breit angelegten Entlassungswelle, die tausende Mitarbeiter ihren Job kosten könnte. CEO Gelsinger will so dafür sorgen, dass Intel wieder in die schwarzen Zahlen kommt.
Bisher ist offen, wie hoch die Zahl der Mitarbeiter sein wird, die bei Intel ihren Hut nehmen müssen. Es wird spekuliert, dass bis zu 10.000 Stellen wegfallen könnten. Bloomberg sprach in der ursprünglichen Version seines Berichts von einer derart hohen Zahl, hat die entsprechende Passage aber mittlerweile gestrichen.
Intel will mit den Stellenstreichungen den Angaben zufolge dafür sorgen, dass man mehr Geld für den Konzernumbau zur Verfügung hat. Das Unternehmen versucht seit einiger Zeit mit dem Ausbau seiner Kapazitäten für die Auftragsfertigung die Abhängigkeit vom Erfolg eigener CPUs zu reduzieren.
Stattdessen will Intel verstärkt für andere Abnehmer produzieren und so als Vertragsfertiger zu einem ernst zu nehmenden Konkurrenten des taiwanischen Marktführers im Bereich der Auftragsproduktion von Halbleiterprodukten TSMC zu werden. Teil dieses Vorhabens von CEO Pat Gelsinger ist auch das Werk in der Nähe von Magdeburg, das in den nächsten Jahren errichtet werden soll. Aktuell ist das Projekt aber von Verzögerungen betroffen.
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Intel braucht Geld für Umbau zum Vertragsfertiger
Intel geht es offenbar eher so mittelprächtig. Laut einem Bericht des US-Wirtschaftsdiensts Bloomberg will Intel erneut tausende Stellen streichen, um seine Kosten zu senken und letztlich Geld für sein ambitioniertes Vorhaben freizumachen, das Unternehmen rasch wieder aus einem Einnahmetief zu bringen und für steigende Marktanteile zu sorgen. Die Bekanntgabe der Kürzungen könnte bereits in dieser Woche erfolgen, heißt es.Bisher ist offen, wie hoch die Zahl der Mitarbeiter sein wird, die bei Intel ihren Hut nehmen müssen. Es wird spekuliert, dass bis zu 10.000 Stellen wegfallen könnten. Bloomberg sprach in der ursprünglichen Version seines Berichts von einer derart hohen Zahl, hat die entsprechende Passage aber mittlerweile gestrichen.
Intel will TSMC angreifen
Dies würde einer Reduktion der Mitarbeiterzahl um rund neun Prozent entsprechen, denn Intel hat aktuell rund 110.000 Mitarbeiter in aller Welt. Diese Zahl beinhaltet allerdings schon jetzt nicht mehr alle Mitarbeiter, die für Unternehmensteile tätig sind, die derzeit ausgegliedert werden. 2016 hatte Intel 12.000 Mitarbeiter entlassen. 2022 gab es weitere Streichungen, die vor allem die Vertriebs- und Marketingabteilungen betrafen.Intel will mit den Stellenstreichungen den Angaben zufolge dafür sorgen, dass man mehr Geld für den Konzernumbau zur Verfügung hat. Das Unternehmen versucht seit einiger Zeit mit dem Ausbau seiner Kapazitäten für die Auftragsfertigung die Abhängigkeit vom Erfolg eigener CPUs zu reduzieren.
Stattdessen will Intel verstärkt für andere Abnehmer produzieren und so als Vertragsfertiger zu einem ernst zu nehmenden Konkurrenten des taiwanischen Marktführers im Bereich der Auftragsproduktion von Halbleiterprodukten TSMC zu werden. Teil dieses Vorhabens von CEO Pat Gelsinger ist auch das Werk in der Nähe von Magdeburg, das in den nächsten Jahren errichtet werden soll. Aktuell ist das Projekt aber von Verzögerungen betroffen.
Zusammenfassung
- Intel plant erneut tausende Stellen zu streichen
- Entlassungen sollen Kosten senken und Investitionen ermöglichen
- Bekanntgabe der Kürzungen könnte diese Woche stattfinden
- Möglicherweise fallen bis zu 10.000 Jobs weg
- Reduktion würde ca. neun Prozent der Belegschaft betreffen
- Ziel ist weniger Abhängigkeit von eigenen CPU-Verkäufen
- Intel will als Vertragsfertiger TSMC Konkurrenz machen
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