Die Zukunft oder Quatsch? Kalifornien erlaubt digitale KFZ-Kennzeichen

Eine der größten Unannehmlichkeiten des Autokaufs ist der Zulassungsprozess, am Ende winken aber die begehrten Autokennzeichen. Diese sind heutzutage in der Regel aus Aluminium. Kalifornien ist bereits einen Schritt weiter, denn dort sind ab sofort digitale Kennzeichen erlaubt.
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Reviver
Vor einigen Jahren hat der US-Bundesstaat Kalifornien ein Pilotprogramm für digitale KFZ-Kennzeichen gestartet und dieses wurde auch erfolgreich abgeschlossen. Denn wie Autoblog berichtet, hat der Westküsten-Staat derartige Kennzeichen nun für alle Autobesitzer freigegeben.

Derzeit darf allerdings nur ein Hersteller namens Reviver solche Kennzeichen anbieten und verkaufen. Laut dem Unternehmen habe man bisher rund 10.000 solcher Nummerntafeln absetzen können, das sind aber Angaben, die aus dem dazugehörigen Pilotprogramm stammen - mit der jetzt erfolgten Freigabe dürften die Zahlen stark steigen. Reviver Kfz-Kennzeichen Bei den digitalen Kennzeichen handelt es sich um monochromatische HD-Displays, die sich in einem hellen und auch dunklen Modus betreiben lassen, also weißen oder schwarzen Hintergrund haben. Diese Displays können per integrierter Batterie, aber auch mit jener des Autos betrieben werden.

Was vor allem dafür spricht: Ästhetik

Laut dem Blog gibt es vor allem einen Grund, warum man sich ein solches Kennzeichen besorgen sollte: Wenn man dessen Optik mag. Dazu kommt, dass sich derartige Kennzeichen in einem begrenzten Rahmen individuell personalisieren lassen, und zwar mit einem Text unter der eigentlichen Nummer/Buchstaben-Kombination, mit der sich das KFZ "ausweist". Nach Angaben von Reviver funktionieren die Kennzeichen bei Temperaturen zwischen -40 Grad und 80 Grad Celsius.

Der Anbieter sagt, dass diese digitalen Kennzeichen noch diverse Features bekommen werden, darunter eine Warnung vor gestohlenen Autos, ein integriertes Abrechnungssystem für Maut und das Parken, Fahrzeugdiagnose und noch einiges mehr. Günstig ist der Spaß allerdings nicht, denn derzeit sind solche Kennzeichen nur im Abo zu bekommen und das kostet monatlich zumindest rund 20 Dollar für einen Zeitraum von vier Jahren.

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