Schritt in die Moderne: Microsoft akzeptiert bald keine Schecks mehr
Bei Geschäften mit Microsoft werden auch Business-Kunden zukünftig auf moderne Zahlungsmethoden setzen müssen. Der Redmonder Konzern teilte seinen Geschäftspartnern mit, dass man noch in diesem Jahr aufhören werde, Schecks zu akzeptieren.
"Alle neuen und zukünftigen Partner werden aufgefordert, Zahlungen an Microsoft nur noch per Überweisung oder ACH vorzunehmen", heißt es in der Mitteilung, die jetzt an die Kunden verschickt wurde, berichtet das britische Magazin The Register. ACH steht für Automated Clearing House und wird in den USA für besonders abgesicherte Transfers eingesetzt.
Die Option der Zahlung per Scheck wird Microsoft demnach ab dem 1. Oktober nicht mehr auf den ausgestellten Rechnungen aufführen. Ab dem 1. Dezember werden diese Zahlungsanweisungen dann auch nicht mehr angenommen. Über die Gründe hierfür machte das Unternehmen keine weiteren Angaben.
Hierzulande ist es ohnehin schon lange nicht mehr sonderlich üblich, diese Zahlungsmethode zu nutzen. Gelegentlich kommt man noch mit Verrechnungsschecks in Kontakt, das ist aufgrund der umständlichen Einlösung aber ziemlich unbeliebt. In den USA hielt sie sich hingegen noch deutlich länger. Daten der US-Notenbank Federal Reserve zeigen, dass Schecks dort immer unbeliebter werden, aber noch zum Alltag gehören: 1989 verarbeitete man täglich 72 Millionen Schecks, 2021 waren es noch 14,5 Millionen pro Tag. Dabei ist allerdings der durchschnittliche Wert gestiegen - vor allem größere Summen werden also noch auf diese Weise transferiert.
Siehe auch:
Die Option der Zahlung per Scheck wird Microsoft demnach ab dem 1. Oktober nicht mehr auf den ausgestellten Rechnungen aufführen. Ab dem 1. Dezember werden diese Zahlungsanweisungen dann auch nicht mehr angenommen. Über die Gründe hierfür machte das Unternehmen keine weiteren Angaben.
Zu viel Aufwand
Allerdings lässt sich durchaus nachvollziehen, warum man diesen Weg geht: Schecks erfordern eine manuelle Bearbeitung und entsprechend teuren Personalaufwand. Hinzu kommt, dass die Transfers deutlich langwieriger sind als bei den inzwischen üblichen elektronischen Überweisungen, bei denen die Daten auch gleich automatisiert in die Buchhaltung einfließen können.Hierzulande ist es ohnehin schon lange nicht mehr sonderlich üblich, diese Zahlungsmethode zu nutzen. Gelegentlich kommt man noch mit Verrechnungsschecks in Kontakt, das ist aufgrund der umständlichen Einlösung aber ziemlich unbeliebt. In den USA hielt sie sich hingegen noch deutlich länger. Daten der US-Notenbank Federal Reserve zeigen, dass Schecks dort immer unbeliebter werden, aber noch zum Alltag gehören: 1989 verarbeitete man täglich 72 Millionen Schecks, 2021 waren es noch 14,5 Millionen pro Tag. Dabei ist allerdings der durchschnittliche Wert gestiegen - vor allem größere Summen werden also noch auf diese Weise transferiert.
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