Intelsat hat einen seiner Satelliten im Sonnensturm verloren
Der Satelliten-Betreiber Intelsat muss eines seiner Systeme im geostationären Orbit aufgeben. Ein Sonnensturm hat die Komponenten so stark geschädigt, dass an eine weitere Nutzung des Kommunikations-Satelliten Galaxy 15 nicht mehr zu denken ist.
Der Vorfall selbst ereignete sich laut eines Berichts des Magazins Spacenews bereits im August. Damals schädigten die Partikelwellen, die von der Sonne kamen, ausgerechnet die für die Steuerung nötigen Teile der Bordelektronik. Die Nutzlast, mit denen die Kommunikation der Kunden weitergeleitet wurde, arbeitete allerdings weiter.
Die Techniker versuchten daraufhin, irgendeinen Weg zu finden, auch wieder Steuerungssysteme in Betrieb nehmen zu können. Als klar wurde, dass dies nicht mehr möglich ist, begann man die Kunden auf einen anderen Satelliten zu migrieren. Dieser Prozess ist nun abgeschlossen und man beginnt damit, die kommerziellen Komponenten außer Betrieb zu nehmen.
Für den kommerziellen Betrieb des Betreibers aus Luxemburg hat das Problem hingegen nur geringfügige Auswirkungen. Denn Galaxy 15 stand bereits kurz vor seinem Dienstende. Der Satellit wurde schon im Jahr 2005 gestartet und im kommenden Oktober soll sein Nachfolger in den Orbit transportiert werden. Dann hätte man Galaxy 15 ausgemustert und in einen ungefährlichen Orbit geflogen. Das ist nun allerdings nicht mehr möglich.
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Die Techniker versuchten daraufhin, irgendeinen Weg zu finden, auch wieder Steuerungssysteme in Betrieb nehmen zu können. Als klar wurde, dass dies nicht mehr möglich ist, begann man die Kunden auf einen anderen Satelliten zu migrieren. Dieser Prozess ist nun abgeschlossen und man beginnt damit, die kommerziellen Komponenten außer Betrieb zu nehmen.
Keine Kontrolle mehr
Das Problem ist jetzt, dass Galaxy 15 sich unkontrollierbar im Bereich der geostationären Orbits bewegt. Dabei kreuzt sein Kurs auch die Flugbahnen anderer Satelliten, die dort ihre Arbeit verrichten. Intelsat habe versichert, dass man mit den jeweiligen Betreibern in Kontakt steht, um weitergehende Probleme zu vermeiden. Eine Kollision wäre durchaus dramatisch, da dadurch Trümmerwolken entstehen können, wie noch weitaus mehr Schaden anzurichten in der Lage sind.Für den kommerziellen Betrieb des Betreibers aus Luxemburg hat das Problem hingegen nur geringfügige Auswirkungen. Denn Galaxy 15 stand bereits kurz vor seinem Dienstende. Der Satellit wurde schon im Jahr 2005 gestartet und im kommenden Oktober soll sein Nachfolger in den Orbit transportiert werden. Dann hätte man Galaxy 15 ausgemustert und in einen ungefährlichen Orbit geflogen. Das ist nun allerdings nicht mehr möglich.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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