Polarlicht über ganz Deutschland möglich:
Fünf Sonnenstürme rollen an
In den Nachthimmel schauen, kann sich die nächsten Tage richtig lohnen. Die Sonne ist aktuell besonders aktiv, mehrere Eruptionen schleudern Material Richtung Erde. Das sorgt dafür, dass in den nächste zwei Tagen bis tief in den Süden Polarlichter möglich werden.
Wie die Physikerin Dr. Tamitha Skov von Space Weather erläutert, werden drei der fünf aktuellen Ausbrüche dabei direkt auf die Erde treffen. Die Auswirkungen beginnen demnach um die Mittagszeit des 10. Mai und werden mindestens bis zum späten 12. Mai andauern. Laut Skov ist eine "ausgedehnte Aurora" zu erwarten.
Auch das US-Weltraumwetter-Vorhersagezentrum (SWPC) spricht von einem "außergewöhnlichen Event" und veröffentlicht eine "schwere geomagnetische Sturmwarnung" der Stufe G4, die erste seit Januar 2005. Sonneneruptionen dieser Stärke, die auf die Erde gerichtet sind, können unter anderem Strom- und Funknetze stören. Laut SWPC könnte der Teilchenstrom bis zum 45. Breitengrad Polarlichter auslösen.
Damit liegt ganz Deutschland, das vom 55. Breitengrad im Norden bis zu 47. Breitengrad im Süden reicht, am Wochenende in der potenziellen Zone für Aurora-Sichtungen. Auch Teile Österreichs und der Schweiz fallen noch in diesen Bereich. Gerade in der Nacht zum Samstag auf Sonntag verspricht die irdische Wettervorhersage außerdem gute Bedingungen mit nur wenig Wolken.
Siehe auch:
Polarlicht in Deutschland? Seltene Chance naht!
In einem 11-jährigen Zyklus steigt und sinkt die Aktivität der Sonne. In aktiven Phasen häuft sich unter anderem die Anzahl der Sonnenflecken und damit auch die der koronalen Massenauswürfe, auch Flares genannt. 2024 wird die Spitze des aktuellen Zyklus erwartet, in den letzten Tagen waren gleich fünf große Auswürfe auf die Erde gerichtet.Wie die Physikerin Dr. Tamitha Skov von Space Weather erläutert, werden drei der fünf aktuellen Ausbrüche dabei direkt auf die Erde treffen. Die Auswirkungen beginnen demnach um die Mittagszeit des 10. Mai und werden mindestens bis zum späten 12. Mai andauern. Laut Skov ist eine "ausgedehnte Aurora" zu erwarten.
Auch das US-Weltraumwetter-Vorhersagezentrum (SWPC) spricht von einem "außergewöhnlichen Event" und veröffentlicht eine "schwere geomagnetische Sturmwarnung" der Stufe G4, die erste seit Januar 2005. Sonneneruptionen dieser Stärke, die auf die Erde gerichtet sind, können unter anderem Strom- und Funknetze stören. Laut SWPC könnte der Teilchenstrom bis zum 45. Breitengrad Polarlichter auslösen.
Damit liegt ganz Deutschland, das vom 55. Breitengrad im Norden bis zu 47. Breitengrad im Süden reicht, am Wochenende in der potenziellen Zone für Aurora-Sichtungen. Auch Teile Österreichs und der Schweiz fallen noch in diesen Bereich. Gerade in der Nacht zum Samstag auf Sonntag verspricht die irdische Wettervorhersage außerdem gute Bedingungen mit nur wenig Wolken.
Zusammenfassung
- 11-jähriger Sonnenzyklus erreicht 2024 seinen Höhepunkt
- Sonne zeigt erhöhte Aktivität durch mehrere Eruptionen
- Fünf große Sonnenauswürfe zielen auf die Erde
- Drei Ausbrüche treffen direkt, Effekte bis 12. Mai spürbar
- SWPC warnt vor schwerem geomagnetischen Sturm G4
- Deutschland und Teile Österreichs/Schweiz können Aurora sehen
- Gute Sichtbedingungen erwartet am kommenden Wochenende
Siehe auch:
- Doppel-Sonnensturm traf die Erde: Ausfälle von Funk und GPS
- Sonnensturm auf dem Weg zur Erde - Beeinträchtigungen zu erwarten
- Starker Sonnensturm trifft die Erde - GPS kann ins Stottern kommen
- Intelsat hat einen seiner Satelliten im Sonnensturm verloren
- Beeindruckende Bilder: Sonnensturm sorgt für Polarlichter-Spektakel
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