Der Mond tanzt am Himmel:
Drei Jahre Vollmond in aufregendem Video
Der Mond ist doch fast immer am Himmel, was soll man da schon neues entdecken? Diese Frage beantwortet jetzt ein Hobby-Astronom mit einem beeindruckenden Video. Das zeigt den Vollmond über drei Jahre hinweg und wie er scheinbar über den Himmel tanzt.
Über die vergangenen drei Jahre hatte McCarthy nach eigener Aussage im Reddit-Thread fast jeden Vollmond mit seinem Teleskop an seinem höchsten Punkt am Nachthimmel eingefangen. Legt man all diese Aufnahmen zusammen, wird ein sehr interessantes Phänomen sichtbar. Der Mond scheint über die verschiedenen Phasen hinweg über den Himmel zu tanzen - oder plumper formuliert, zu taumeln.
Hier zeigt sich ein Effekt, der "Libration" genannt wird und auf die nicht ganz kreisförmige Umlaufbahn des Mondes zurückzuführen ist. In der Länge scheint sich der Mond von der Erde aus beobachtet um maximal 7,9 Grad zu neigen, in der Breite liegt der Wert bei maximal 6,7 Grad und bewirkt ein scheinbar vertikales Kippen. Zwischen erdnächstem und erdfernstem Punkt schwächt sich der Effekt ab, um anschließend wieder anzusteigen.
Ein Video zeigt, wie der Mond über den Nachthimmel zu tanzen scheint
Es ist schon beeindruckend, was man mit einem Teleskop im Hinterhof alles festhalten kann. Der US-amerikanische Amateur-Astrofotograf Andrew McCarthy hatte sich vor rund 5 Jahren ein Teleskop gekauft und liefert seitdem aus seinem Hinterhof in Arizona in regelmäßigen Abständen faszinierende Fotos des Kosmos. Eines seiner Lieblingsobjekte: der Mond. Jetzt wurde ein Video veröffentlicht, das unseren Trabanten für viele wohl in ein ganz neues Licht stellt.Über die vergangenen drei Jahre hatte McCarthy nach eigener Aussage im Reddit-Thread fast jeden Vollmond mit seinem Teleskop an seinem höchsten Punkt am Nachthimmel eingefangen. Legt man all diese Aufnahmen zusammen, wird ein sehr interessantes Phänomen sichtbar. Der Mond scheint über die verschiedenen Phasen hinweg über den Himmel zu tanzen - oder plumper formuliert, zu taumeln.
Hier zeigt sich ein Effekt, der "Libration" genannt wird und auf die nicht ganz kreisförmige Umlaufbahn des Mondes zurückzuführen ist. In der Länge scheint sich der Mond von der Erde aus beobachtet um maximal 7,9 Grad zu neigen, in der Breite liegt der Wert bei maximal 6,7 Grad und bewirkt ein scheinbar vertikales Kippen. Zwischen erdnächstem und erdfernstem Punkt schwächt sich der Effekt ab, um anschließend wieder anzusteigen.
Nur für den Betrachter
Daher ist der Tanz des Mondes zwar sehr schön anzuschauen, aber laut McCarthy ein rein optischer Effekt, der sich nur dem Betrachter auf der Erde so zeigt: "Das Wackeln resultiert daraus, dass der Mond in unterschiedlichen Winkeln zum Beobachter steht, es ist nicht so, dass der Mond tatsächlich wackelt. Seine Umlaufbahn ist viel stabiler", so der Hobby-Astronom.
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