Suche nach Eis: NASA verschiebt Mond-Rover-Mission Viper auf 2024
Die NASA hat überraschend mitgeteilt, dass man den Start der sogenannten Rover-Mission Viper um ein ganzes Jahr verschieben wird. Viper ist ein ferngesteuertes Fahrzeug, das am Mond-Südpol nach Wasservorkommen und anderen Ressourcen Ausschau halten soll.
Die Weltraumbehörde NASA steht derzeit ziemlich unter Druck, die neue Mond-Mission Artemis erfolgreich durchzuführen, doch das geht nicht um jeden Preis. Daher hat die NASA jetzt bestätigt, dass man das Unternehmen Astrobotic aus Pittsburgh gebeten hat, den Start des dort beauftragten "Volatiles Investigating Polar Exploration Rovers" (kurz Viper) zu verschieben.
Illustration des SpaceX-Starship-Designs, das neben verschiedenen Rover die ersten NASA-Astronauten im Rahmen des Artemis-Programms auf die Mondoberfläche bringen wird
Viper soll auf der Mondoberfläche nach Eis und anderen potenziellen Ressourcen suchen, die für den Aufbau der späteren Mond-Station hilfreich sein könnten.
Der Transport von Wasser durch den Weltraum ist schwer und teuer. Die Suche nach nutzbaren Wasservorkommen auf dem Mond ist daher ein wichtiger Bestandteil der NASA-Vision, dort eine nachhaltige menschliche Präsenz zu erreichen. Hierbei soll Viper helfen, den Südpol zu kartieren und Eisvorkommen aufzuspüren.
Viper soll nach Wasser bzw. Eis suchen
Die Verzögerung soll laut NASA "das Risiko reduzieren" und Astrobotic Zeit geben, zusätzliche Tests der Griffin-Mondlandefähre durchzuführen, die den Rover auf die Oberfläche bringen wird. Wenn Viper und Griffin schließlich starten, wird dies mit einer Falcon Heavy-Rakete von SpaceX geschehen.
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Illustration des SpaceX-Starship-Designs, das neben verschiedenen Rover die ersten NASA-Astronauten im Rahmen des Artemis-Programms auf die Mondoberfläche bringen wird
Viper soll auf der Mondoberfläche nach Eis und anderen potenziellen Ressourcen suchen, die für den Aufbau der späteren Mond-Station hilfreich sein könnten.
Der Transport von Wasser durch den Weltraum ist schwer und teuer. Die Suche nach nutzbaren Wasservorkommen auf dem Mond ist daher ein wichtiger Bestandteil der NASA-Vision, dort eine nachhaltige menschliche Präsenz zu erreichen. Hierbei soll Viper helfen, den Südpol zu kartieren und Eisvorkommen aufzuspüren.
Viper soll nach Wasser bzw. Eis suchen
Mehr Geld und neue Tests
Ursprünglich sollte Viper Ende 2023 auf die Reise gehen. Jetzt spricht die NASA vom Start im November 2024. "Die von Viper gelieferten Messdaten werden Aufschluss über den Ursprung und die Verteilung von Wasser auf dem Mond geben und dazu beitragen, zu ermitteln, wie die Ressourcen des Mondes für die künftige Erforschung des Weltraums durch den Menschen genutzt werden könnten", so die NASA. Zunächst werde man jetzt erst einmal mehr Geld für zusätzliche Tests der Mondlandefähre bereitstellen.Die Verzögerung soll laut NASA "das Risiko reduzieren" und Astrobotic Zeit geben, zusätzliche Tests der Griffin-Mondlandefähre durchzuführen, die den Rover auf die Oberfläche bringen wird. Wenn Viper und Griffin schließlich starten, wird dies mit einer Falcon Heavy-Rakete von SpaceX geschehen.
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