Ex-Google-Chef Eric Schmidt:
KIs sind so gefährlich wie Atomwaffen
KIs inspirieren Science-Fiction- und Cyberpunk-Autoren seit bereits Jahrzehnten zu so manchen positiven Ideen, aber vor allem auch Schreckensszenarien. Letztere haben sich auch in vielen Köpfen festgesetzt und so warnte nun Ex-Google-CEO Eric Schmidt eindringlich vor KIs.
KIs sind mittlerweile ein Teil unseres Alltags und stecken beispielsweise in persönlichen Assistenten wie Alexa. Es gibt schier unzählige Software-Tools, die als künstliche Intelligenz bezeichnet werden, die man aber in Wirklichkeit eher als maschinelles Lernen bezeichnen sollte. Mit Skynet und Co. hat das alles nichts zu tun, dennoch ist die Terminator-KI bis heute ein beliebtes Schreckensszenario.
Auch Eric Schmidt dürfte Terminator-Fan sein, denn bei einem Panel-Gespräch im Rahmen des Aspen Security Forum zum Thema nationale Sicherheit und Künstliche Intelligenz sagte der ehemalige Google-Chef, dass er selbst in den Anfangstagen beim Suchmaschinenriesen in Bezug auf die Macht von Informationen naiv gewesen sei.
Wie Vice berichtet (via t3n), fordert Schmidt, dass Technologie besser mit der Ethik und Moral der Menschen, denen sie dient, in Einklang gebracht werden sollte. So weit, so gut, doch in weiterer Folge zog Schmidt einen laut Vice "bizarren" Vergleich zwischen KIs und Atomwaffen.
Schmidt spricht damit den Atomwaffensperrvertrag an und meint, dass es etwas ähnliches auch für KIs geben sollte. Eine Rolle spielt hier die Theorie des Gleichgewichts des Schreckens, die dafür sorgte, dass keine Atommacht als erste auf den sprichwörtlichen roten Knopf drückt - weil eine entsprechende Antwort die komplette Zerstörung der Erde zur Folge hätte. Ob man KIs tatsächlich mit Atomwaffen vergleichen kann und soll, darf man aber ruhig bezweifeln.
Siehe auch:
Auch Eric Schmidt dürfte Terminator-Fan sein, denn bei einem Panel-Gespräch im Rahmen des Aspen Security Forum zum Thema nationale Sicherheit und Künstliche Intelligenz sagte der ehemalige Google-Chef, dass er selbst in den Anfangstagen beim Suchmaschinenriesen in Bezug auf die Macht von Informationen naiv gewesen sei.
Wie Vice berichtet (via t3n), fordert Schmidt, dass Technologie besser mit der Ethik und Moral der Menschen, denen sie dient, in Einklang gebracht werden sollte. So weit, so gut, doch in weiterer Folge zog Schmidt einen laut Vice "bizarren" Vergleich zwischen KIs und Atomwaffen.
Brauchen wir einen "KI-Sperrvertrag"?
Er verwies nämlich auf die Notwendigkeit eines KI-Abkommens zwischen den USA und China, ähnlich wie man es früher in Sachen Nuklearwaffentests gemacht hat: "In den 1950er und 1960er Jahren arbeiteten wir schließlich eine Welt aus, in der es eine 'Keine Überraschungen'-Regel für Atomtests gab, und schließlich wurden sie verboten", so Schmidt. "Es ist ein Beispiel für ein Gleichgewicht des Vertrauens oder des Mangels an Vertrauen, es ist eine 'Keine Überraschungen'-Regel. Ich bin sehr besorgt darüber, dass die Sicht der USA auf China als korrupt oder kommunistisch oder was auch immer ist und aus Sicht der Chinesen Amerika als Versager ansehen."Schmidt spricht damit den Atomwaffensperrvertrag an und meint, dass es etwas ähnliches auch für KIs geben sollte. Eine Rolle spielt hier die Theorie des Gleichgewichts des Schreckens, die dafür sorgte, dass keine Atommacht als erste auf den sprichwörtlichen roten Knopf drückt - weil eine entsprechende Antwort die komplette Zerstörung der Erde zur Folge hätte. Ob man KIs tatsächlich mit Atomwaffen vergleichen kann und soll, darf man aber ruhig bezweifeln.
Siehe auch:
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