Chinesische Spionage: US-Behörden beobachten verdächtige Landkäufe
Die Befürchtungen der US-Behörden, dass man sich mit Mobilfunktechnik von Huawei auch Spionage-Equipment ins Land holt, kommt wohl nicht aus dem luftleeren Raum. Denn es gibt allem Anschein nach immer neue Versuche, entsprechende Ausrüstung zu platzieren.
Eindeutige Belege hierfür gibt es naturgemäß kaum. Allerdings finden sich doch immer wieder Indizien, dass China in den USA versucht, Zugriff auf vertrauliche Kommunikationswege zu bekommen. Seit einigen Jahren gibt es sogar Bundesbeamte, die eigens dafür abgestellt wurden, nach verdächtigen Grundstückskäufen zu suchen. In mehreren Fällen wurden bereits Käufe vereitelt.
Laut eines Berichtes des US-Senders CNN handelte es sich jeweils um Land, das sich in unmittelbahrer Nähe kritischer Infrastrukturen oder Militärbasen befand. Der spektakulärste Fall wurde allerdings in der Bundeshauptstadt Washington verzeichnet. Hier sollte für 100 Millionen Dollar eine chinesische Pagode errichtet werden.
Auffällige Immobiliengeschäfte wurden aber auch in anderen Regionen der USA entdeckt. Hinzu kommen natürlich die Bestrebungen Huaweis, mit der eigenen Technik in den Kommunikationsnetzen präsent zu sein. Dabei hat es Peking allerdings kaum auf die Gespräche oder SMS der Mobilfunknutzer abgesehen. Vielmehr besteht immer wieder der Verdacht, dass Hintertüren in den Systemen vorhanden sind, mit denen es letztlich möglich sein soll, über die Mobilfunkanlagen auch militärisch genutzte Frequenzen aufzufangen. Und sogar eine aktive Störung dieser Spektren wäre im Ernstfall vielleicht machbar.
China und Huawei dementieren entsprechende Meldungen aber immer wieder. Der Konzern versucht solche Vorwürfe auch dahingehend zu entkräften, in dem man Einblicke in die Quellcodes der Firmware gibt. Allerdings müssen hier ohnehin keine offensichtlichen Backdoor-Module enthalten sein. Es genügt eine vermeintlich zufällig entstandene und entsprechend unauffällige Sicherheitslücke, wie sie in komplexer Software immer wieder vorkommt, um bei Bedarf von Außen Kontrolle über die gewünschten Systeme herstellen zu können.
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Laut eines Berichtes des US-Senders CNN handelte es sich jeweils um Land, das sich in unmittelbahrer Nähe kritischer Infrastrukturen oder Militärbasen befand. Der spektakulärste Fall wurde allerdings in der Bundeshauptstadt Washington verzeichnet. Hier sollte für 100 Millionen Dollar eine chinesische Pagode errichtet werden.
Eine Spionage-Pagode?
Misstrauisch wurde man seitens der US-Behörden aus zwei Gründen: Zum einen befand sich das dafür ausgewählte Stück Land auf einer der höchsten Erhebungen im Stadtgebiet in Sichtweite zu wichtigen Regierungsgebäuden. Der Standort wäre somit schon ideal geeignet, um Kommunikation abzufangen. Hinzu kam, dass die Baumaterialien und die Ausstattung des Gebäudes als Diplomatenfracht in die USA gebracht werden sollten und der Zoll somit keine Überprüfung durchführen konnte. Daher hat man das gesamte Projekt dann doch noch gestoppt.Auffällige Immobiliengeschäfte wurden aber auch in anderen Regionen der USA entdeckt. Hinzu kommen natürlich die Bestrebungen Huaweis, mit der eigenen Technik in den Kommunikationsnetzen präsent zu sein. Dabei hat es Peking allerdings kaum auf die Gespräche oder SMS der Mobilfunknutzer abgesehen. Vielmehr besteht immer wieder der Verdacht, dass Hintertüren in den Systemen vorhanden sind, mit denen es letztlich möglich sein soll, über die Mobilfunkanlagen auch militärisch genutzte Frequenzen aufzufangen. Und sogar eine aktive Störung dieser Spektren wäre im Ernstfall vielleicht machbar.
China und Huawei dementieren entsprechende Meldungen aber immer wieder. Der Konzern versucht solche Vorwürfe auch dahingehend zu entkräften, in dem man Einblicke in die Quellcodes der Firmware gibt. Allerdings müssen hier ohnehin keine offensichtlichen Backdoor-Module enthalten sein. Es genügt eine vermeintlich zufällig entstandene und entsprechend unauffällige Sicherheitslücke, wie sie in komplexer Software immer wieder vorkommt, um bei Bedarf von Außen Kontrolle über die gewünschten Systeme herstellen zu können.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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