Amazon schwingt Bann-Hammer:
Lost Ark verliert 600.000 "Spieler"
Amazon scheint endlich ein Mittel gegen die Bot-Plage im Online-Rollenspiel Lost Ark gefunden zu haben. Die Bannwelle trifft aber nicht nur die Betreiber der Bots, sondern auch viele Goldkäufer. Spieler müssen mit einer temporären Sperre und Minus-Kontoständen rechnen.
Für Außenstehende erfreute sich Amazons Online-Rollenspiel Lost Ark in den vergangenen Wochen und Monaten großer Beliebtheit. Beinahe 900.000 Spieler waren laut SteamDB gleichzeitig auf den westlichen Servern unterwegs - rein theoretisch. Seit Beginn kämpfen die Entwickler gegen die stetig wachsende Anzahl an Bots. Und das mit nur mäßigem Erfolg. Erst in der letzten Woche kündigte Amazon eine immense Bannwelle an, die langsam aber sicher zum Ziel führen könnte. Auf dem Papier verliert Lost Ark dabei mehr als 600.000 aktive Spieler-Accounts.
Letztere werden zwar nur temporär vom Spiel ausgeschlossen, müssen allerdings den illegal beschafften Goldbetrag im Spiel abarbeiten. Je nach Höhe des Betrags dürfte der Ausgleich des Minus-Kontostands entsprechend viel Zeit in Anspruch nehmen. Für einige Goldkäufer eventuell so viel, dass sie Lost Ark verlassen oder sich einen neuen Account zulegen.
Von der Community wird Amazons Bannwelle positiv aufgenommen. Auf lange Sicht ist mit sinkenden Preisen für Gegenstände im Auktionshaus zu rechnen, die aufgrund der Überschwemmung des Marktes mit illegal beschaffter Ingame-Währung deutlich angestiegen sind. Dennoch steht Lost Ark als kostenloses Online-Rollenspiel (Free-to-Play, kurz F2P) mit Glücksspiel-Elementen und Lootboxen weiterhin in der Kritik einen Pay-to-Win-Charakter zu entwickeln. Gerade im Bereich der finalen Inhalte des Spiels und dem damit verbundenen Charakterfortschritt wird dieser ohne Geldeinsatz teilweise stark verlangsamt.
Siehe auch:
Amazon bannt Bots und bestraft Goldkäufer
In den letzten 24 Stunden wurden in Spitzenzeiten lediglich 273.000 Spieler festgestellt, womit nicht unbedingt ein sinkendes Interesse, sondern die immense Bot-Problematik aufgezeigt wird. Vom Bann betroffen sind allerdings nicht nur die Bot-Accounts an sich, sondern auch Spieler, die vom so genannten "Real Money Trading" (RMT) - also dem Goldkauf bei Drittanbietern mit Echtgeld - profitiert haben sollen.Letztere werden zwar nur temporär vom Spiel ausgeschlossen, müssen allerdings den illegal beschafften Goldbetrag im Spiel abarbeiten. Je nach Höhe des Betrags dürfte der Ausgleich des Minus-Kontostands entsprechend viel Zeit in Anspruch nehmen. Für einige Goldkäufer eventuell so viel, dass sie Lost Ark verlassen oder sich einen neuen Account zulegen.
Von der Community wird Amazons Bannwelle positiv aufgenommen. Auf lange Sicht ist mit sinkenden Preisen für Gegenstände im Auktionshaus zu rechnen, die aufgrund der Überschwemmung des Marktes mit illegal beschaffter Ingame-Währung deutlich angestiegen sind. Dennoch steht Lost Ark als kostenloses Online-Rollenspiel (Free-to-Play, kurz F2P) mit Glücksspiel-Elementen und Lootboxen weiterhin in der Kritik einen Pay-to-Win-Charakter zu entwickeln. Gerade im Bereich der finalen Inhalte des Spiels und dem damit verbundenen Charakterfortschritt wird dieser ohne Geldeinsatz teilweise stark verlangsamt.
Siehe auch:
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
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