Lightyear Solar-Auto: Produktion beginnt 2022, Preis ab 250.000 Euro
Schon 2019 haben wir von dem ambitionierten Elektroauto-Startup Lightyear berichtet. Das Unternehmen plant ein Fahrzeug mit Solarpaneelen, die so viel Strom liefern, dass das Auto jeden Tag "eigenen Strom" für bis zu 70 Kilometer liefert. Jetzt steht der Produktionsbeginn fest.
Lightyear hat nach den ersten Prototypen jetzt sein erstes solar-unterstütztes serienreifes Fahrzeug vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine schnittige Limousine namens "Lightyear 0". Das Modell sieht auf den ersten Blick wie der Prototyp aus, der vor drei Jahren auf die Straße geschickt wurde.
Das Lightyear 0 ist solar-unterstützt und kann durch die stetige Selbstaufladung bis zu 70 Kilometer pro Tag schaffen - das gilt bei bestem sonnigen Klima. Um lange Strecken fahren zu können, muss das Fahrzeug also auf seine Batteriereserven zurückgreifen.
Durch das "Zuladen" der 60-Kilowattstunden-Batterie herkömmlich über Steckdose oder Ladesäule schafft das Fahrzeug 625 Kilometer Reichweite nach WLTP.
Der Anschaffungspreis hat es allerdings in sich - wer das Fahrzeug kauft, um beim Stromtanken günstig davonzukommen, muss sehr lange unterwegs sein. 250.000 Euro soll Lightyear 0 kosten, wobei je nach Konfiguration da noch einiges dazu kommen kann. Das Unternehmen plant, nur 946 Einheiten herzustellen. Die Produktion beginnt noch in diesem Jahr. Ab 2025 soll dann ein erschwingliches, solar-unterstützendes Modell in Serie gehen. Laut Lightyear wird es rund 30.000 Euro kosten und ab dem Jahr 2025 in Produktion gehen.
Siehe auch:
Solar-unterstützt bei Sonne
Lightyear 0 ist ein unkonventioneller Hybrid, der von einer herkömmlichen 60-Kilowattstunden-EV-Batterie und einem Elektromotor angetrieben wird. Das Fahrzeug ist zudem mit Solarzellen auf dem Dach, der Motorhaube und der Heckklappe ausgestattet. Diese Solarzellen laden sich jederzeit automatisch auf, solange das Auto ein wenig Sonne abbekommt - egal, ob es geparkt ist oder fährt.Das Lightyear 0 ist solar-unterstützt und kann durch die stetige Selbstaufladung bis zu 70 Kilometer pro Tag schaffen - das gilt bei bestem sonnigen Klima. Um lange Strecken fahren zu können, muss das Fahrzeug also auf seine Batteriereserven zurückgreifen.
Durch das "Zuladen" der 60-Kilowattstunden-Batterie herkömmlich über Steckdose oder Ladesäule schafft das Fahrzeug 625 Kilometer Reichweite nach WLTP.
Umso mehr Sonne, desto autarker
Das Unternehmen schreibt, dass Fahrer mit einem täglichen Arbeitsweg von 35 Kilometer das Lightyear 0 im niederländischen Sommer zwei Monate am Stück fahren können, ohne aufladen zu müssen. Das dürfte so in etwa auch für Deutschland gelten. Fahrer in sonnigeren Klimazonen können länge Strecken ohne Nachzuladen fahren. Im besten Fall soll einer jährlichen Reichweite von bis zu 11.000 Kilometern möglich sein.Der Anschaffungspreis hat es allerdings in sich - wer das Fahrzeug kauft, um beim Stromtanken günstig davonzukommen, muss sehr lange unterwegs sein. 250.000 Euro soll Lightyear 0 kosten, wobei je nach Konfiguration da noch einiges dazu kommen kann. Das Unternehmen plant, nur 946 Einheiten herzustellen. Die Produktion beginnt noch in diesem Jahr. Ab 2025 soll dann ein erschwingliches, solar-unterstützendes Modell in Serie gehen. Laut Lightyear wird es rund 30.000 Euro kosten und ab dem Jahr 2025 in Produktion gehen.
Siehe auch:
- Aus für Verbrenner-Autos: EU-Parlament nimmt die erste Hürde
- Solarzellen produzieren nachts Strom: Leistung inzwischen verdoppelt
- Toyotas große Lösung für das Wasserstoff-Problem ist eine Nullnummer
- Lightyear One: Solar-unterstützes Elektroauto schafft 710 Kilometer
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Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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